Zu Elvis Presleys 75. Geburtstag - Bibel-Blog
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Zu Elvis Presleys 75. Geburtstag


Freitag, 8. Januar 2010

Zu Elvis Presleys 75. Geburtstag

Aber so alt wurde er nicht. Mit 42 Jahren starb Presley in Memphis, USA, nach einer Karriere als Musiker und Schauspieler. Aber auch seine posthume Karriere ist beeindruckend.

 „Bis heute sind Bücher, Videos oder CDs von Elvis Verkaufsschlager. Sein Anwesen Graceland in Memphis ist mit jährlich rund 600.000 Besuchern eine der populärsten Touristenattraktionen der USA und nach dem Weißen Haus in Washington das am zweithäufigsten besuchte Anwesen. Graceland hat sich zu einer Art Pilgerstätte für seine Fans entwickelt, nachdem es 1982 für Besucher freigegeben wurde.“ (Quelle: Wikipedia)

 Es ist schon erstaunlich, wie Menschen tatsächlich Menschen schier vergöttern können. Wahre Gläubige haben dies immer abgelehnt (z.B. Paulus und Barnabas, Apg 14), sogar Engel haben keine Anbetung angenommen (z.B. Off 22,9). Anders hingegen Nebukadnezer, der König von Babel, der sich bzw. sein Bildnis anbeten ließ (Dan 3), und Herodes, der sich als Gott verehren ließ (Apg 12). Beide mussten unmittelbare Folgen tragen: Nebukadnezer wurde von den Menschen ausgestoßen und musste erkennen, wer Gott ist. Herodes starb unmittelbar, von Würmern gefressen, „weil er nicht Gott die Ehre gab“.

 Noch einmal werden Menschen einen Menschen anbeten: Den Antichristen. Das wird der Höhepunkt des Abfalls von dem einen wahren, ewigen Gott sein. Auch dieser wird ein furchtbares (und ewiges!) Gericht empfangen und ohne jegliche „Gerichtssitzung“ direkt und als erster in den Feuersee geworfen werden (Off 19,20), der eigentlich für den Teufel und seine Engel bereitet ist.

 Das alles muss uns mit heiligem Ernst erfüllen, wenn wir an verführte Menschen denken. Wir gehen zu den Menschen und bitten an Christi statt: Lasst Euch versöhnen mit Gott! (2. Kor 5,20)

 Wahre Gläubige beten keinen Menschen an. Sie dürfen Gott als Vater anbeten in Geist und Wahrheit (Joh 4,23). Ihm sei Dank!

Henning Brockhaus

10 Kommentare to “Zu Elvis Presleys 75. Geburtstag”

  1. Marco schreibt:

    Elvis Presley wurde am 8. Januar 1935 in East Tupelo, Mississippi, unter dem Namen Elvis Aron [7] Presley geboren und ist das einzige überlebende Kind von Vernon Elvis Presley (* 19. April 1916; † 26. Juni 1979) und Gladys Love Presley (geb. Smith * 25. April 1912; † 14. August 1958).[8] Unter den Vorfahren der Presleys sollen sich neben schottischen Einwanderern und indianischen Vorfahren[9] auch deutsche Urahnen befunden haben.

    Vernon Presley hatte die lebhafte, vier Jahre ältere Gladys Smith in Tupelo auf einem sogenannten „Holy-Roller“-Gottesdienst kennen gelernt und schon kurz darauf am 17. Juni 1933 geheiratet.

    Elvis wuchs als geliebtes und behütetes Kind auf. Eltern und Sohn bildeten einen ungewöhnlich engen Familienverbund, soziale Kontakte spielten sich in erster Linie im Kreis der Familie und der unmittelbaren Nachbarschaft ab. Für Freizeitaktivitäten hatten die Leute kein Geld, nur wenige besaßen ein Radio, um das man sich in Gruppen scharte, um vor allem die Country-Stars der Grand Ole Opry zu hören.[11] Oft sorgten die Presleys jedoch für ihre eigene Unterhaltung, indem sie mit Freunden Gospels sangen, in die ihr Sohn schon als Kleinkind einstimmte.

    Ein Onkel von Gladys, Brother James Mansell, war zudem Prediger in der Assembly of God Church, die die Presleys regelmäßig besuchten und in der Musik eine große Rolle spielte. Elvis Presley sang hier schon früh im Chor, nach Aufforderung hin und wieder auch Soli.[14] Hier begegnete er etwa 1944/45 auch einem seiner frühesten Förderer - Reverend Frank W. Smith -, der ihn gesanglich unter anderem beim Einstudieren von Red Foleys Country-Klassiker Old Shep unterstützte.[15] In dieser Phase fällt der freundliche, aber sehr zurückhaltende Junge nicht nur Reverend Smith durch seinen ganz eigenen, intensiven Gesangsstil auf,[16] auch Elvis’ Grundschullehrerin Oleta Grimes wird auf das Gesangstalent des ansonsten durchschnittlichen Schülers aufmerksam. Offensichtlich hatte Elvis Old Shep beim Morgengebet in der Schule gesungen und die Lehrerin derart beeindruckt, dass sie ihn dem Schuldirektor vorstellte, der den Fünftklässler alsdann beim Radio-Talentwettbewerb des Senders WELO anmeldete,

  2. Marco schreibt:

    http://www.youtube.com/watch?v=-_jeZfFd3d8&feature=related

    Elvis war kein Monster, was er geworden ist hat die Welt mit ihm gemacht.

  3. Marco schreibt:

    Dies ist die Übersätzung eines seiner Lieblingslieder (Link oben)

    Du großer Gott,
    Wenn ich die Welt betrachte,
    Die du geschaffen
    Durch dein Allmachtswort,
    Wenn ich auf alle
    Jene Wesen achte,
    Die du regierst
    Und nährest fort und fort.

    Refrain:
    |: Dann jauchzt mein Herz
    Dir, großer Herrscher, zu:
    Wie groß bist du,
    Wie groß bist du! 😐

    Blick ich empor
    Zu jenen lichten Welten
    Und seh der Sterne
    Unzählbare Schar,
    Wie Sonn und Mond
    Im lichten Äther zelten,
    Gleich gold’nen Schiffen
    Hehr und wunderbar.

    Refrain:

    Wenn mir der Herr
    In seinem Wort begegnet,
    Wenn ich die großen
    Gnadentaten seh,
    Wie er das Volk
    Des Eigentums gesegnet,
    Wie ers geliebt,
    Begnadigt je und je:

    Refrain:

    Und seh ich Jesum
    Auf der Erde wandeln
    In Knechtsgestalt
    Voll Lieb und großer Huld,
    Wenn ich im Geiste
    Seh sein göttlich Handeln,
    Am Kreuz bezahlen
    Vieler Sünder Schuld.

    Refrain:

    Wenn schwerer Bürden
    Last mich niederbeuget,
    Wenn meine Seel
    Betrübt ist bis zum Tod,
    Und er in Lieb
    Und Huld sich zu mir neiget,
    Mich tröstet und
    Errettet aus der Not.
    Refrain:

    Und wenn der Herr
    Von hinnen mich gerufen,
    Wenn ich von seinem
    Glanz geblendet steh’,
    Anbetend niederfall
    Zu seinen Stufen,
    Den König dort
    In seiner Schöne seh’:

  4. Peter Vogel schreibt:

    @ Marco

    +++
    Elvis war kein Monster, was er geworden ist hat die Welt mit ihm gemacht.
    +++

    Was er ja in vollen Zügen genossen hat… das scheint wohl Tatsache zu sein. Und eine ehemalige Vermieterin in Deutschland kann sich an entsprechende Lebensführung erinnern. Erst kürzlich war das überall in der Presse lesbar.

    Sollte er Umkehr gehalten haben… sollte er Bekehrung erlebt haben… das hätte sich vermutlich gezeigt? Denn das trägt man ja nicht nur nach innen, oder?

  5. Marco schreibt:

    noch etwas aus seinem Lebenslauf

    •Elvis war ein großzügiger Mensch, vor allem zu Menschen in Not. Jedes Jahr zu Weihnachten stellte er 50 gut dotierte Schecks für Krankenhäuser und Stiftungen aus.
    •Die Beatles waren große Elvis-Fans. John Lennon erzählte einst, wie sehr er Elvis auch als Mensch schätzt. Elvis dagegen war zeitlebens der Meinung, die Beatles hätten einen schlechten Einfluss auf die Jugend.
    •Vor seinem Tod las Elvis das Buch „The Scientific Search for the Face of Jesus“ („Die wissenschaftliche Suche nach dem Antlitz Jesu”) von Frank O’Adams.

  6. Marco schreibt:

    Mk 2,17

    Und als Jesus es hörte, spricht er zu ihnen: Die Starken bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

    Lk 23,42

    Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, [Herr] wenn du in deinem Reiche kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.

    Off 22,17

    Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.

  7. Peter Vogel schreibt:

    @Marco

    Unverändert… was nutzt es für die Ewigkeit was John Lennon über Elvis Presley sagt? Was nutzt das Lesen eines Buches von Frank O’Adams? Was nutzt Großzügigkeit für die Ewigkeit, wenn sie nicht dem Glauben an den Herrn Jesus entspringt?

    Die Frage ist und bleibt doch: Hatte Elvis Presley Frieden mit Gott… wurde ihm Gerechtigkeit durch das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha zuteil?

    „Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben” (Rö 8,13).

  8. Marco schreibt:

    Elvis mochte auch dieses Lied

    Amazing Grace Übersetzung

    Erstaunliche Gnade
    oh, wie süß der Klang
    Der einen Schuft wie mich rettete
    Einst war ich verloren, aber jetzt bin ich versorgt
    War blind, aber jetzt sehe ich

    Wenn wir 10.000 Jahre da wären, hell leuchtend wie die Sonne
    Hätten wir nicht weniger Tage Gottes Lob zu singen
    Als zu der Zeit, als wir damit anfingen

    Durch viele Gefahren, Mühen und Schlingen
    Bin ich schon hindurch
    Es ist Gnade, die mich sicher soweit gebracht hat
    Und Gnade wird mich heimgeleiten

    Erstaunliche Gnade
    oh, wie süß der Klang
    Der einen Schuft wie mich rettete
    Einst war ich verloren, aber jetzt bin ich versorgt
    War blind, aber jetzt sehe ich
    War blind, aber jetzt sehe ich

  9. Peter Vogel schreibt:

    @Marco… ich möchte auch ein Lied einbringen:

    Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte

    1. Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte, und wenn dein Blut nicht für die Sünder red’te, wo wollt ich Ärmster unter den Elenden mich sonst hinwenden?

    2. Ich wüsste nicht, wo ich vor Jammer bliebe; denn wo ist solch ein Herz wie deins, voll Liebe? Du, du bist meine Zuversicht alleine, sonst weiß ich keine.

    3. Ich bin in Wahrheit eins der schlechtsten Wesen, das du dir, lieber Heiland, hast erlesen; und was du tust, das sind Barmherzigkeiten / auf allen Seiten.

    4. Hättst du dich nicht zuerst an mich gehangen, ich war von selbst dich wohl nicht suchen gangen; du suchtest mich und nahmst mich voll Erbarmen / in deine Armen.

    5. Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen, dass du nach deinem ewigen Erwählen / auch mich zu deiner Kreuzgemeinde brachtest / und selig machtest.

    6. Hör niemals auf, dich so zu offenbaren, wie wir’s bis an den heutgen Tag erfahren; verherrliche an uns, Herr, deinen Namen / ohn Ende! Amen.

    Text: Christian Gregor, 1767
    Melodie und Satz: Friedrich Ferdinand Flemming vor 1811

  10. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Ich glaube, es steht uns nicht zu, zu urteilen, ob Elvis Frieden mit Gott hatte.

    Wenn Marco recht hat, dass Elvis die zitierten Lieder mochte (hoffentlich nicht nur die Musik) und an deren Botschaft glaubte, dann freut mich das einfach mal.

    Peter hat aber auch recht, dass allein das Mögen solcher Lieder und ein spendables Herz einen Menschen nicht in den Himmel bringt – nur der Glaube an Jesus Christus.

    Wir sehen nur das Äußere, das Verhalten etc. (und das auch nur von Erzählungen/Berichten – keiner von uns kannte Elvis persönlich), und wir können für uns Schlüsse daraus ziehen. Aber Gott allein kann tiefer sehen und auf Sein Urteil kommt es letztlich an.

    Wie viele Christen führen ein Leben wie Elvis? Und wie viele Nicht-Christen führen ein Leben, dass “besser” ist, als das der meisten Christen?

    Wir sollten vorsichtig sein in der öffentlichen Beurteilung oder gar Verurteilung von Personen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.

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