Wir leben in Deutschland in einer Wohlstandsgesellschaft und wir dürfen sicher dankbar dafür sein. Aber als Christ Wohlstand zu haben birgt Gefahren. Nicht umsonst wird in der Bibel wiederholt vor dem Reichtum gewarnt.

Nicht wenige Christen sind erstaunt und traurig darüber, dass wir heute nicht mehr solche erstaunlichen Glaubenserfahrungen machen wie viele Gläubige noch im letzten Jahrhundert. Ein Hauptgrund dafür ist der Wohlstand der heuten Zeit.

Können wir also unsere Lauheit und den Mangel an Glaubenserfahrungen auf den Wohlstand schieben? Wir leben nun mal eben in dieser Zeit und dieser Gesellschaft, in der uns Mangel an Materiellem nicht mehr ins Gebet treibt?

Ich glaube, da wir machen es uns zu einfach. Ist wirklich der Wohlstand das Problem? Er ist eine Gefahr, ohne Frage, aber ist der Grund für den Mangel an praktischen  Erfahrungen mit dem Herrn nicht vielmehr, dass wir auf den Wohlstand mehr vertrauen als auf den Herrn? Fragen wir uns das mal!