Motivierende Zukunft - Bibel-Blog
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Motivierende Zukunft


Montag, 17. Mai 2010

Motivierende Zukunft

“Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft”, sagte einmal Salvador Dali (1904-1989), spanischer surrealistischer Maler.
Für einen Christen kann das positiv und negativ sein. Wir sollen die Realität nicht fliehen, indem wir uns in die Zukunft versetzen. Wir sollen uns auch nicht auf der Zukunft ausruhen, wenn wir uns bekehrt haben und wissen, dass wir im Himmel sein werden. So spricht Gott an keiner Stelle der Bibel! “Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade überströme? Das sei ferne!” (Römer 6,1).
Andererseits dürfen wir uns auf die Zukunft freuen und diese als besondere Motivation für ein treues Leben heute verstehen. Wenn uns die Herrlichkeit der Versammlung (Gemeinde) im 1.000-jährigen Reich oder im ewigen Zustand gezeigt wird, dann doch deshalb, damit wir schon heute diese moralischen Charakterzüge verwirklichen. Wenn wir sehen, dass es dann keine Zerrissenheit mehr geben wird unter den Erlösten, dann doch dazu, damit wir heute, was an uns ist, auf der Grundlage des Wortes Gottes verbinden und nicht zerreißen. Wenn wir sehen, dass wir Gott dann in Vollkommenheit Gottesdienst üben werden, dann doch deshalb, damit wir schon heute einen solchen Dienst in Hingabe erfüllen.

Manuel Seibel

3 Kommentare to “Motivierende Zukunft”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Spr 19,20 Höre auf Rat und nimm Unterweisung (Zucht) an, damit du weise seiest in der (in deiner) Zukunft.

    Heute beachten und hören… was der Herr sagt… damit die Zukunft gelingt. Ich muß die Zukunft nicht wissen… das ist des Allmächtigen Domäne. Aber ich gehe hinein in die Zukunft mit IHM… Tag für Tag… das ist mir geschenkte Gnade und kostbares Vorrecht.

    Hebr. 3 V 7 Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme höret, 8 verhärtet eure Herzen nicht,

    Deine starke Hand
    Herr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still.
    Weil du voll Liebe dich zu mir gewandt, vertrau ich still.
    Du machst mich stark, du gibst mir frohen Mut,
    ich preise dich; dein Wille, Herr, ist gut.

    Herr, weil ich weiß, dass du mein Retter bist, vertrau ich still.
    Weil du für mich das Lamm geworden bist, vertrau ich still.
    Weil ich durch dich dem Tod entrissen ward,
    präg tief in mich, Herr, deine Lammesart.

    Herr, weil du jetzt für mich beim Vater flehst, vertrau ich still.
    Weil du zu meiner Rechten helfend stehst, vertrau ich still.
    Droht mir der Feind, so schau ich hin auf dich,
    ein Bergungsort bist du, o Herr, für mich.

    Ist auch die Zukunft meinem Blick verhüllt, vertrau ich still.
    Seitdem ich weiß, dass sich dein Plan erfüllt, vertrau ich still.
    Seh´ ich nicht mehr als nur den nächsten Schritt,
    mir ist´s genug: Mein Herr geht selber mit.
    Helga Winkel

    Gelobt sei der Name des Herrn

  2. Waldemar schreibt:

    Spr 19,20 Höre auf Rat und nimm Unterweisung (Zucht) an, damit du weise seiest in der (in deiner) Zukunft.

    Wenn ich es richtig verstehe, sollte man als ein wiedergeborener Christ die Zuüchtigung Gottes annehmen, denn dadurch wird man weise. Wie lernt man, etwas mit Freude anzunehmen, was einem schmerzhaft oder unangenehm ist?
    Weise möchte ich sein, aber Zucht erdulden in einem Moment, in dem man gar nicht weiss, wofür dies geschieht???

  3. Manuel Seibel schreibt:

    Wir freuen uns nicht ÜBER die Züchtigung. Aber wir freuen uns, dass Gott uns dadurch zeigt, dass Ihm an uns liegt. Und daher haben wir Freude über das Ergebnis, das Gott durch die Züchtigung hervorruft.

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