Wenn die Frage nach dem “Warum?” unbeantwortet bleibt… - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Wenn die Frage nach dem “Warum?” unbeantwortet bleibt…


Freitag, 18. Juni 2010

Wenn die Frage nach dem “Warum?” unbeantwortet bleibt…

Wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55 Vers 9

Dezember 1943: Die junge Mutter ist völlig erschöpft. Nach mehrwöchigem Kampf hat ihr fünfjähriges Töchterlein für immer die Augen geschlossen. Heute hätte die Hirnhautentzündung mit Antibiotika bekämpft werden können, aber die standen damals nicht zur Verfügung. – “Ob mir nun wenigstens mein Mann erhalten bleibt?”, regt sich die Hoffnung im Herzen der Frau.

Silvester 1943: Zur Beerdigung seiner Tochter hat der Frontsoldat Urlaub bekommen. So entkommt er gerade noch einer vernichtenden Kesselschlacht. – Die Hoffnung wächst.

April 1944: Es klopft an der Tür; der Schwiegervater tritt ein. Sein Gesichtsausdruck verrät keine frohe Kunde. Bestürzt vernimmt die junge Frau die Hiobsbotschaft; ihr Mann ist gefallen. Und dann stürmen die bedrückenden Fragen und Gedanken auf sie ein: Warum dieser doppelte Schmerz? – O Gott, warum?

August 2003: Beinahe 90-jährig ist die Witwe ihrem Mann und ihrer Tochter in die Ewigkeit gefolgt. Den Glauben hatte sie trotz mancher Anfechtungen bewahrt. Darin hatte sie Halt gefunden, auch wenn sie Gottes Wege nicht verstehen konnte. Deshalb dürfen wir die Worte des Apostels Paulus als Überschrift auch über ihr Leben setzen: “Ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt” (2. Timotheus 4,7).

Solche Beispiele können den Gläubigen trösten, wenn er in der Welt zum Leidenden wird. Das eingangs zitierte Bibelwort mahnt uns aber auch, keine voreiligen Worte zu verlieren angesichts von Leid, das andere trifft. Auschwitz, die Anschläge vom 11. September 2001, der Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004, die Tumordiagnose bei einem guten Freund – all dies unermessliche Leid lässt uns still werden. Erst die Ewigkeit wird Antworten bereithalten. 

Aus: Die Gute Saat 2010

Henning Brockhaus

20 Kommentare to “Wenn die Frage nach dem “Warum?” unbeantwortet bleibt…”

  1. Marco schreibt:

    In meiner Schulklasse gab es einen Jungen der von vielen Gehänselt wurde er war echt unbeliebt weil er so schüchtern war und zurückhaltent. Ich wollte mit ihm auch nichts zu tun haben.

    Nach dem Schulabschluss hat er eine Lehre als Werkzeugmacher angefangen und ich als GaswasserInstallerteur. In dieser Zeit fing dieser Junge Mann an sich zu verendern. Er ließ sich nicht mehr Unterkriegen und sein Selbstbewusstsein nahm zu. Ich habe angefagen eine Freundschaft mit ihm aufzubauen. Wir waren mal im Kino, wir haben uns besucht, Wir haben uns beide für Technik interessiert und konnten uns gut unterhalten.

    Er erzählte mir das er endlich das Geld für sein Auto zusammen hat und nun nicht mehr mit dem alten grünen Polo (45PS) rumfahren braucht. Am nächsten Wochende wenn ich den Eskord (120PS) angemeldet habe baue ich das Radio und den Verstärker ein wenn du möchtest können wir das ja zusammen machen sagte er. Danach machen wir Probefahrt.

    Ich bin an diesem Samstag nicht gekommen keine Ahnung mehr wo ich war.
    Er hat die Probefahrt alleine gemacht. Es war Frühling und Sonnig schönes Wetter. Doch in einer schattigen Kurve war Wasser auf die Straße gelaufen und in der Nacht gefroren das Eis war nur dort aber es war da bis zum Mittag als er mit seinem neuen Auto durch diese Kurve gefahren kam es gab einen Schrecklichen Unfall das Auto war nicht mehr als solches zu erkennen und es hat lange gedauert ihn da rauszuschneiden.
    Er lag eine Woche auf Intensiv ohne Bewusstsein. Seine Eltern sind nicht von seinem Bett gewichen und als er dann auf die normale Station verlegt wurde ist sein Vater zur Arbeit gefahren. Am Abend ist Kai gestorben. Er war c.a. 19 Jahre alt und es ist sehr unwarscheinich das ihm jemand das Evangelium in der rechten Art nähergebracht hat; sicher werde ich ihn nicht wiedersehen.

  2. Monika schreibt:

    Jesus war drei Tage im Totenreich,bevor ER zum Vater aufgefahren ist!
    Jesus hat dort den armen Seelen vom Himmelreich und der Gnade Gottes gepredigt!
    So Gott will, siehst du deinen Freund wieder. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich!
    Vllt hat dein Freund durch seinen Tod zum Leben Jesus gefunden.
    Gelobt sei Jesus Christus

  3. Marco schreibt:

    Liebe Monika,

    betrachte bitte ganz genau diese zwei Stellen!

    Lukas 23

    40 Der andere aber antwortete und strafte ihn und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? 41 und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. 42 Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, [Herr] wenn du in deinem Reiche kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.

    Lukas 16

    22 Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln getragen wurde in den Schoß Abrahams. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. 23 Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme. 25 Abraham aber sprach: Kind, gedenke, daß du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus gleicherweise das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. 26 Und zu diesem allem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen. 27

  4. Monika schreibt:

    Danke,lieber Marco!
    Deshalb schrieb ich ja >so Gott willbei Gott sind alle Dinge möglich>Tue deinen Mund auf, ICH werde ihn füllen<>Sorge dich nicht,was du sagst!<<
    Eine alte Dame sagte einmal zu mir: "Jaja, GOTT kann machen!"
    Ich liebe GOTT für diese Hoffnung und danke ihm im Namen "JESUS CHRISTUS" meinem Erlöser

  5. Monika schreibt:

    Seltsam…mein Kommentar ist nicht vollständig geschickt worden, aus dem Zusammenhang auseinander gerissen! Trotzdem LG Monika

  6. Marco schreibt:

    Matthäus 22

    31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft – habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht: 32 „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“?42. Mose 3,6 Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen

    2. Korinther 6

    2 (denn er spricht: „Zur angenehmen3O. annehmlichen, wohlgefälligen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen“.4Jes. 49,8 Siehe, jetzt ist die wohlangenehme5O. wohlannehmliche Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils;)

  7. Peter Vogel schreibt:

    Ich finde das nachstehende Stellen geeignet sind Verständnis zu finden. Man sucht ja gerne nach einem „warum“, oder? Doch ist der Allmächtige das dem Geschöpf schuldig? Würde ich denn wirklich Verständnis gewinnen, würde ich dann zur Akzeptanz gelangen? Ich fürchte das ist und bleibt Wunschdenken.

    Ich führe einmal die Argumentation im Gleichnis mit dem Reichen und Lazarus an.

    Heb 12,5 und habt der Ermahnung (oder: Ermunterung) vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: „Mein Sohn! achte nicht gering des Herrn Züchtigung, noch ermatte, wenn du von ihm gestraft (oder zurechtgewiesen) wirst;

    Heb 12,7 Was ihr erduldet, ist zur Züchtigung (oder: geht nicht aus Zorn von seiten Gottes hervor). Gott handelt mit euch als mit Söhnen; denn wer ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?

    Wobei zu bedenken ist das Zucht sich längst nicht allein im Schlagen erschöpft. Zucht, Erziehung und Belehrung sind als eines Erziehers, Meisters und Lehrers ein vielfältiges Instrumentarium. Welche Möglichkeiten hat erst der Allmächtige?

    Herr, ich wünsche mir von Dir Klugheit Deine Erziehung zu erkennen. Schenke mir mehr Vertrauen zu Dir… zu Deinem Erbarmen… zu Deiner Fürsorge.

    Vergib wo ich beim „warum“ verharre… leite mich zum „wozu“ damit ich DICH damit ehren kann.

    Wobei ich mich nicht rühmen will und darf, auf diesem Gebiet ohne Fehl zu sein. Wie oft nimmt der Alltag mir den Blick nach oben… den Blick und das Gebet zu IHM.

    Herr erbarme Dich meiner.

  8. Marco schreibt:

    Peter, ich habe nicht verstanden welchen Gedanken du grundsätzlich an dieser Stelle uns vermitteln wolltest ?

    Möchtest du damit sagen daß der vorzeitige Tot eines Angehörigen oder Freundes zu unserer Züchtigung dient ?

    Oder das der Tot das Ergebnis einer nicht angenommenen Züchtigung ist ?

    Bitte den Zusammenhang deiner Mitteilung zum vorhergeschriebenen erläutern.

    Danke (Entschuligung das mein Verständnis so begrenzt ist)

  9. Peter Vogel schreibt:

    Hallo Marco, wenn hier etwas begrenzt erscheint ist das anscheinend meine Ausdrucksweise.

    Ich habe bewusst auf keinen Einzelfall Bezug genommen. Wie sollte das auch hier pauschal möglich sein? Allein die, auch mir innewohnende, Frage nach einem “warum” und eine daraus resultierende Forderung an Gott wollte ich zum Ausdruck bringen.

    Für mich gilt dabei die Bitte an Gott das ich zum “wozu” gelangen möge. Damit ich SEINER Erziehung und SEINEM Willen nicht zuwider handeln möge.

    SEINEN Segen und Frieden

  10. Marco schreibt:

    Sprüche 3

    11 Mein Sohn, verwirf nicht die Unterweisung Jehovas, und laß dich seine Zucht nicht verdrießen. 12 Denn wen Jehova liebt, den züchtigt er, und zwar wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat. – 13 Glückselig der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Verständnis erlangt!

  11. Monika schreibt:

    Verzeiht mir bitte,ich werde mich zurückziehen, denn ich bekomme tagtäglich Bibelverse um die ohren gehauen, dabei ist es so einfach auf den HL Geist zu hören und sich durch ihn von Jesus Christus führen zu lassen. Ich lese in der Bibel, aber wenn ich Menschen nur mit Bibelworten antworte, laufen sie weg.Ich bin in einem christlichen Chatraum und habe auch viele christliche Gespräche. Ich lasse mir durch Jesus den Mund füllen,denn das versprach Jesus mir:”Sorge dich nicht,was du sagst, tue deinen Mund auf,ich werde ihn füllen!” Der Herr segne und behüte euch! Monika

  12. willi schreibt:

    Hallo Monika, Amen! 🙂

    Genau meine Meinung – nun sag mir bitte noch in welchem Chat, Forum o.ä man NICHT die “Bibelversaufsager” findet .Danke

  13. Peter Vogel schreibt:

    @Monika und @ willi..

    Ich hingegen finde es tröstlich das allerorten Menschen sind die das Wort von der Liebe Gottes sagen… sie haben doch als Nachfolger des Herrn Jesus den Auftrag Salz wie auch Licht zu sein für diese Gesellschaft, oder?

    2. Thim. 4 V 1-2. Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christo Jesu, der da richten wird (im Begriff steht zu richten) Lebendige und Tote, und bei seiner Erscheinung und seinem Reiche: 2. Predige das Wort, halte darauf (tritt auf, tritt hinzu) in gelegener und ungelegener Zeit; überführe, strafe, ermahne mit aller Langmut und Lehre. Elb.

    und wie bedauerlich wo das verwehrt/abgewehrt wird…
    Matthäus 10, 14. Und wer irgend euch nicht aufnehmen, noch eure Worte hören wird, gehet hinaus aus jenem Hause oder jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.

    Für manch einen Menschen war das dann vielleicht die letzte Gelegenheit das Evangelium zu hören?

    Wie tröstlich für Nachfolger des Herrn Jesus… unabhängig von ihrer Schwachheit und ihrem Gehorsam…

    „Dem Wort Gottes wird gelingen, wozu es gesandt ist.“ (Jesaja 55,11)

    das bleibt!

    Gelobt sei der Name des Herrn.

    Ach ja, und das mit dem “um die Ohren gehauen”… ist das wohl wörtlich zu nehmen? Sind doch Christen gehalten…
    Hebräer 12, 14. Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, {Eig. dem Geheiligtsein} ohne welche niemand den Herrn schauen wird;
    und
    Philipper 2, 3 nichts aus Parteisucht (Streitsucht) oder eitlem Ruhm tuend, sondern in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst;

    damit es dazu führen möge:
    1. Thess. 4 V 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.

  14. Monika schreibt:

    Hallo,ihr Lieben! Stimmt,überall werden Bibelverse benutzt; auch ich bin davon nicht ausgeschlossen. Es gibt nur einen Unterschied, ich sage sie nicht wie auswendig gelernt,sondern ich verlasse mich da ganz und gar auf den HL Geist, ich weiß nie, wo was steht in der Bibel,aber ich habe immer die Gewissheit, das es in der Bibel steht. Und für einen Bibel-unkundigen sind Bibelverse unverständlich, den erst der HL Geist schließt uns Gottes Wort auf. Deshalb liebe ich bibelpraxis.de auch,weil alles so verständlich geschrieben ist und man merkt den Segen Gottes. Verzeiht mir bitte, manchmal bin auch ICH ungehalten… Der Segen unseres Herrn sei mit euch! Monika

  15. willi schreibt:

    Das Fischnetz ist da, um Fische zu fangen; wir wollen die Fische behalten und das Netz
    vergessen.
    Die Schlinge ist da, um Kaninchen zu fangen; wir wollen das Kaninchen behalten und die
    Schlinge vergessen.
    Worte sind da, um einen Sinn zu vermitteln; wir wollen den Sinn behalten und die Worte
    vergessen.
    Chuang-tzu

    Lieber Peter,
    vielleicht macht dieses Zitat den Unterschied verständlich.

  16. Peter Vogel schreibt:

    @ Monika

    Du schreibst… “sondern ich verlasse mich da ganz und gar auf den HL Geist,”
    und das wollen wir begrüßen und als hoffentlich für viele Christen, Nachfolger des Herrn Jesus voraussetzen. Wo das mangelt, und ich blicke zu Boden, wollen wir es füreinander erbitten.

    Der Herr will es schenken…

  17. Peter Vogel schreibt:

    @ willi

    Erlaube mir die Frage was ich mit einem Wort von Chuang-tzu anfangen soll… wenn es um das Wort Gottes geht.

    Allzugern stelle ich mich unter
    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.
    Gottes Wort,

    jedoch kann ich auch gut ein außerbiblisches Wort aus berufenem Mund akzeptieren und
    davon lernen.

    Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
    Dietrich Bonhoeffer

    So möchte ich weder auf das Wort noch die Quelle verzichten.

    Gottes Segen und Frieden

  18. Monika schreibt:

    Amen Peter

  19. Willi schreibt:

    Lieber Peter,

    alles kann ich dir nicht abnehmen – ein bißchen mußt du schon mitdenken 🙂

    Warum sprach Jesus in Gleichnissen? Also in einem NICHT realem Handlungsrahmen !
    Wären es sonst Gesetze ?
    Sollen wir den “Sinn” verstehen, der durch Worte vermittelt wird (besser HG)?
    Warum sollen wir Ratgeber suchen ?
    Wozu Auslegung, wenn doch alles klar ist ?
    Und wieso zitierst du Bonhoeffer, wenn nur die Bibel zählt ????

    Kurzum: eine Menge Ungereimtheiten in deiner Erkenntnis.

    Da du fleißig bist, wünsche ich dir, dass Gott dich erkennen läßt 🙂

  20. Peter Vogel schreibt:

    @ willi

    Danke für die Aufmunterung… ich erbitte Erkenntnis, bin ich doch darauf angewiesen.
    Kol. 2 V 3. in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

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