Im eigenen Haus - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Im eigenen Haus


Montag, 14. Juni 2010

Im eigenen Haus

“Der Friede beginnt im eigenen Haus”, sagte einmal ein deutscher Philosoph. Wir sind keine Philosophen, aber wir sollen Friedensstifter sein: “Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen” (Matthäus 5,9).

Wenn ich nicht im eigenen Haus, in der eigenen Familie Frieden bewirke, werde ich es nicht unter den Gläubigen in der örtlichen Versammlung (Gemeinde) tun. Im persönlichen Umfeld und in der Familie fängt die Verwirklichung des Glaubens an, nicht in der Öffentlichkeit. Deshalb war es so wichtig, dass die Juden im Buch Nehemia die Mauer vor der eigenen Haustür bauten, nicht Kilometer entfernt. Man sehe sich das Verhalten der Gläubigen zu Hause, in der Familie an: der Kinder zu ihren Eltern, der Eltern zu ihren Kindern, des Ehepaars untereinander, usw. Dann weiß man, wie wir wirklich ticken …

Manuel Seibel

8 Kommentare to “Im eigenen Haus”

  1. Marco schreibt:

    Hört sich ja toll an, ist nur blöd wenn das nich immer so klappt!

    34 Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig;

  2. Manuel Seibel schreibt:

    Es ist wahr. Weil die Juden den Herrn Jesus abgelehnt haben, führt die Entscheidung für den Herrn Jesus dazu, dass man sogar vonseiten der nächsten Verwandten gehasst wird, so lange diese den Herrn Jesus nicht als Retter annehmen. Aber was an uns ist, sollten wir versuchen, Friede in unserer Umgebung zu stiften.

  3. Marco schreibt:

    Ja, Frieden ist wichtig und dem HERRN wohlgefällig aber nicht wenn er auf kosten der Warheit verwirklicht wird.

    5 Wandelt in Weisheit gegen die, welche draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend. 6 Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, um zu wissen, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt.

  4. Manuel Seibel schreibt:

    Amen!

  5. Monika schreibt:

    Wie lebt es sich aber in einer ungläubigen Familie?
    Wie kann ich Frieden stiften, wenn keiner an Gott glaubt?
    Ja,ich lebe es vor,aber keiner hat Anteil an meinem Leben!
    Ich habe Frieden in meinem Herzen,aber die Kälte der Welt um mich!

  6. Manuel Seibel schreibt:

    Was soll ich dazu sagen – ich kann nicht mitreden, weil ich aus gläubigem Elternhaus komme. Aber 1. Petrus 3 gibt einige Anregungen. Wir können nur so viel für den Frieden tun, wie an uns ist. Zum Frieden gehören immer zwei … Manchmal kann es ein ständige geben, geben, geben sein, ohne etwas zurückzuerhalten. Aber wie gut, dass dann der Friede Gottes und sogar der Gott des Friedens mit uns sein wird. Auch mit Dir!

  7. Marco schreibt:

    Monika, du bist nicht alleine in dieser Situation ich kenne das alles sehr gut.
    Du mußt wissen das es nicht an dir ist deine Angehörigen zu bekehren sondern das der HERR selbst entscheidet wen er eretten wird und wann er das tut. Du kanst ihm dabei nur ein Werkzeug sein und eine Hife aber du musst auch lernen loszulassen und zu vertrauen.

    Denke aber immer daran das alles was du tust gesehn wird und du nicht alleine bist

    9 Denn Jehovas Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.(2.Chronika 16)

    Und du darft auch daran denken das der HERR belohnen wird!

    3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne, immer und ewiglich. (Daniel 12)

    Und das wichtigste das du niemals vergessen darfst:

    Der Herr Jesus liebt dich! so sehr das er für dich gestorben ist

  8. Marco schreibt:

    Monika, wenn du möchtest kann ich dir eine Adresse geben von einer lieben Schwester die in der selben Situation ist wie du sie ist ca. 40 Jahre alt verheiratet und seit ein paar Jahren bekehrt sie besucht nur unregelmäsig die Versammlungen weil sie die einzige Gläubige in ihrer Familie ist und ihr Mann das nicht unterstützt.

    Es wäre schön wenn ihr euch austauschen könnt.

    Schreibe dazu einfach an Manuel Seibel (bibelpraxis.de) und er gibt dir diese Adresse die ich dann bei ihm hinterlege.

    liebe Grüße Marco

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.