Eigenartig - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Eigenartig


Sonntag, 27. Juni 2010

Eigenartig

Eigenartig, dass heute solche Zusammenkommen Hochkonjunktur hatten, die Abendmahl und Wortverkündgung hintereinander am Vormittag hatten. Und dass die Orte, wo die Wortverkündigung “rechtzeitig” stattfindet, auch in besonderem Maß Zuspruch erhalten. Eigenartig, wenn nicht …

“Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit …” (Matthäus 6,33).

Manuel Seibel

16 Kommentare to “Eigenartig”

  1. Damian schreibt:

    Manuel,
    habe die Aussage erst gar nicht verstanden, aber als mir dann klar wurde, dass heute ja Deutschland spielte, dann war mir alles klar. Ist schon traurig, wenn das Herz – denn nichts anderes ist es – so gefesselt werden kann. Ob es da nur um Prioritäten geht? Nicht sogar um Zuneigungen, Interessen und Zeit, die nur dem Herrn gehören??

  2. Marco schreibt:

    12 Und seine Brüder gingen hin, um die Herde ihres Vaters zu weiden zu Sichem. 13 Und Israel sprach zu Joseph: Weiden nicht deine Brüder zu Sichem? Komm, daß ich dich zu ihnen sende! Und er sprach zu ihm: Hier bin ich. 14 Und er sprach zu ihm: Gehe doch hin, sieh nach dem Wohlergehen deiner Brüder und nach dem Wohlergehen der Herde und bringe mir Antwort. Und er sandte ihn aus dem Tale von Hebron, und er kam nach Sichem. 15 Und ein Mann fand ihn, und siehe, er irrte auf dem Felde umher; und der Mann fragte ihn und sprach: Was suchst du? 16 Und er sprach: Ich suche meine Brüder; tue mir doch kund, wo sie weiden. 17 Und der Mann sprach: Sie sind von hier aufgebrochen, denn ich hörte sie sagen: Laßt uns nach Dothan ziehen!

    3 Da versammelten sich die Satrapen, die Statthalter und die Landpfleger, die Oberrichter, die Schatzmeister, die Gesetzeskundigen, die Rechtsgelehrten und alle Oberbeamten der Landschaften zur Einweihung des Bildes, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte; und sie standen vor dem Bilde, welches Nebukadnezar aufgerichtet hatte. 4 Und der Herold rief mit Macht: Euch wird befohlen, ihr Völker, Völkerschaften und Sprachen: 5 Sobald ihr den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke1ein der Harfe ähnliches, viersaitiges Instrument, der Laute, der Sackpfeife, und allerlei Art von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hat. 6 Und wer nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden. 7 Darum, sobald alle Völker den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute, und allerlei Art von Musik hörten, fielen alle Völker, Völkerschaften und Sprachen nieder, indem sie das goldene Bild anbeteten, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte.

  3. Peter Vogel schreibt:

    Also ich habe mir die Formel 1 angesehen… und mit meinen Schwiegersohn aus Sympathie das WM-Spiel.

    Eine Zusammenkunft im Namen des Herrn haben wir nicht versäumt… fällt die F1 gelegentlich in einen solchen Zeitraum gibt es “die” Priorität.

    Da bin ich immer Sieger, oder?

  4. Marco schreibt:

    Ob du Sieger bist kann ich nicht beurteilen aber der HERR kann es! Du kannst es aber auch selbst mit dem folgenden Vers überprüfen. Die Frage lautet : ist es nützlich (und wenn ja wofür); oder habe ich mich von einem Menschen oder der Welt oder vieleicht dem Feind überwältigen lassem (übereden lassen)

    12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen.

  5. Marco schreibt:

    Peter, als es ums Fernsehen im allgemeinen ging schriebst du noch wie folgt:

    Peter Vogel schreibt:

    23. Juni 2010 um 17:10
    Matthäus 17, 8. Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesum allein.

    Herr Jesus, wie oft habe ich Anlass meine Augen zu senken. Wie betrübe ich Dich, durch Eigenwillen und mangelnde Liebe nach Deinem Gebot.

    Schenke mir zu Dir erhobene, suchende Augen… bereite mich zu… lass mich auf Dich allein sehen.

    Gelobt sei der Name des Herrn

  6. Peter Vogel schreibt:

    @ Marco, bitte sei nachsichtig mit meiner knappen Ausdrucksweise.

    Eine Zusammenkunft im Namen des Herrn haben wir nicht versäumt… fällt die F1 gelegentlich in einen solchen Zeitraum gibt es “die” Priorität.
    Da bin ich immer Sieger, oder?

    Hier setze ich voraus das verstanden wird, dass ich gegen die F 1 als Sieger dastehe!

    Da schließt jedoch meine generell Unzulänglichkeit und auch Schwachheit in der Nachfolge keineswegs aus. Doch hier ging es ja um den heutigen Sonntag, F1 und Fußball, oder?

    Würde mich eines von beiden “überwältigen” so hätte ich mich gewisslich anders geäußert. Keine Zusammenkunft versäumend… fühle ich mich von dem TV-Konsum des heutigen Tages nicht überwältigt. Wohl war die Sportlichkeit und Spannung überwältigend und wohltuend.

    Ich hoffe mich nun klarer ausgedrückt zu haben.

  7. Marco schreibt:

    Ja, soweit alles klar; aber ich für mich persönlich möchte ich der Meinung bleiben das Fernsehen immer etwas ist, das für mich und mein Glaubensleben und meine Beziehung zu dem Herrn Jesus nicht nützlich ist und im besten Fall gerade nicht schädlich ist. Und in jedem Fall ist es so das es zu viel Zeit frisst, Zeit die ich sinnvoller einsetzen sollte.

    Und denke nicht etwa das ich daß sage weil ich gesetzlich bin oder nicht wüsste was da so läuft. Ich habe in meinem Leben sicher mehr Fersehn geschaut als die meisten anderen.

  8. Peter Vogel schreibt:

    Für Dich persönlich ist da auch in Ordnung, jedem seine Empfindung und Entscheidung. Und wenn Du jemanden mit einer Übertreibung siehst, darfst Du auch in Liebe darauf hinweisen.

    Weiß ich um diese Sache so würde ich aus Rücksicht Dich nicht mit dem Gespräch über eine Sendung, ein Sportereignis im TV behelligen.

    Es gibt nette Tiersendungen, Dokumentationen sehenswerten Sport (nicht nur nach meiner Ansicht) und so mag ein jeder das entscheiden. So habe ich aus der Tiersendung mit Martin Rütter manchen Trick für unseren Hund übernehmen können. Aber, ich will und werde hier keinen Werbefeldzug für TV unternehmen…

    Ich kenne genug Menschen die nahezu nichts im TV ansehen, auch welche ohne TV-Gerät. Ich kenne noch Zeiten da ein Radio verpönt war, und Geschwister dieses versteckten.

    Ich kenne welche die aus innerer Umkehr das Gerät weg gaben, ja sogar spontan aus dem Fester warfen.

    Und vieles ist ja auch nicht sehenswert. Selbst wenn ich Bibel TV anschaue… manchmal ist es mir wohler ich schalte ab.

    Gottes Segen und Frieden

  9. Nathan schreibt:

    Der “Sitz” vor den ‘Audiovisuellen Medien’
    ( was dort geboten wird, ist ‘Tafelkost des Königs’*) Daniel 1,8

    “Glückselig der Mann,…………….. und nicht sitzt auf dem S i t z e der Spötter,…” Psalm 1,1
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    “…wer sein Ohr verstopft, um nicht von Bluttaten zu hören, und seine

    A u g e n . v e r s c h l i e ßt . , um . B ö s e s . n i c h t . zu sehen

    der wird auf Höhen wohnen, (!)
    Felsenfesten sind seine Burg; sein Brot wird ihm dargereicht, sein Wasser versiegt nie.” Jesaja 33,15 b
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    “Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. ” Matth. 6,22 u. 23
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    Daniel 1,15 ff : ” Und am Ende der zehn Tage zeigte sich ihr Aussehen besser …. dasjenige aller junger Männer, welche die Tafelkost des Königs aßen. Da tat der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse.
    Und diesen vier jungen Männern,
    ihnen gab Gott Kenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit”

  10. Bernhard Brockhaus schreibt:

    “Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.” (1. Johannes 2,15-17)

    Frage: War der Wunsch, das WM-Spiel anzusehen oder -hören, “von dem Vater” oder “von der Welt” und damit “Lust des Fleisches”? So “harmlos” es vielleicht auch ist: es ist “von der Welt”.

  11. Kristof schreibt:

    Hallo Bernhard,
    ich gebe Dir 100% recht: Ein Ersetzen der Sonntag-Nachmittags-Stunde durch ein WM-Spiel ist aus meiner Sicht ein falsches Setzen von Prioritäten. Da stimmt in diesem Moment die Liebe zum Vater nicht.
    Ich möchte aber vor Verallgemeinerungen warnen. Hier in 1. Joh 2 geht es um LIEBE und um WELT. Dass die Liebe zur Welt und die Liebe zum Vater diametral zueinander stehen, ist zugleich selbstverständlich und gefährlich.
    Aber erklärt Johannes (der zu absoluten Aussagen neigt) hier nicht bewusst, was er mit “alles, was in der Welt ist” meint: “die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens”.
    Die Gefahr ist, im Umkehrschluss zu argumentieren: JEDER Wunsch nach irdischer Freude ist “Lust des Fleisches”, weil sie nicht “von dem Vater” ist, was sicher nicht richtig ist.
    Herzlichen Gruss
    Kristof

  12. willi schreibt:

    Typisch -wieder voll über das Ziel hinaus :))

    LIEBT – steht da !!! OK- wenn du den Fernseher liebst und nicht den Vater, dann hast du ein Problem 🙂

    Und natürlich lebt der Christ in der Welt – wo hat den Jesus gewirkt ????

    Höre, wer es hören kann :)))

    PS: Bin kein Fußballfan und will so nur meine “Sünde” rechtfertigen

  13. Peter Vogel schreibt:

    @ Bernhard und Kristof

    Mir bleibt… keinen Tausch zwischen Zusammenkunft und Sportereignis! Der Herr geht vor!
    Und ich habe stets Anlass ernsthaft zu prüfen was mich bewegt und zieht.

    Ich bin sicher… durch meinen Sportnachmittag, F 1 und Fußball, bin ich nicht der Lust des Fleisches erlegen.

    Und ich bin dem Herrn dankbar, das er mir in langen Jahren der Freude an Tennis und F1, die Gewißheit und Kraft gab klare Prioritäten für IHN zu setzen. Manche Ereignisse kann ich halt nicht ansehen… die Zeit stimmt einfach mit den Zusammenkünften nicht überein.

  14. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo willi,

    hier ging es doch um das Versäumnis einer Zusammenkunft von Gläubigen wg eines Fußballspiels. Da meine ich dann aber doch, dass in einem solchen Fall wohl mehr Liebe zur Welt als zum Vater vorhanden ist, oder?

    Keineswegs wollte ich mit meinem Beitrag sagen, dass jede irdische Freude Lust des Fleisches und nicht vom Vater ist. Der Vater schenkt uns – Ihm sei Dank! – eine Menge irdischer Freuden, die wir mit gutem Gewissen und Dank genießen dürfen. Trotzdem frage ich vorsichtig, ob wir immer die rechte Einschätzung haben.

    Kannst Du mir so zustimmen, willi?

  15. willi schreibt:

    Lieber Bernhard,

    das kann ich in Einklang mit meinem Erkenntnisstand bringen 🙂

  16. Bernhard Brockhaus schreibt:

    SCHÖN! Das freut mich wirklich! 🙂

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