Wind mit Worten - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Wind mit Worten


Montag, 9. August 2010

Wind mit Worten

“Was hat der Mann da gesprochen? Was hat er gesagt? Er hat Wind mit Worten gemacht…”, so einmal der deutsche Theaterkritiker Friedrich Luft (1911-1990). Ist das nicht oftmals wahr für uns Männer? Wir sagen zu unserer Frau: “Ich liebe Dich!” und meinen: “Ich liebe es, wenn Du mich liebst und meinen (Pascha-)-Wünschen nachkommst.” Dabei gilt uns bis heute die Aufforderung des Wortes Gottes: “Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung (Gemeinde) geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat” (Epheser 5,25).

Manuel Seibel

6 Kommentare to “Wind mit Worten”

  1. Marco schreibt:

    Schatz, soll ich Dir helfen oder Kommst du alleine kar?

    (die Frau hat ein Baby auf dem Arm das weint zwei weitere Kinder stehen daneben, sie versucht unter eile das Mittagessen zu Kochen und der Tich muss gedeckt werden)

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    2 Und er hob seine Augen auf und sah: und siehe, drei Männer standen vor ihm; und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von dem Eingang des Zeltes und beugte sich nieder zur Erde; 3 und er sprach: Herr, wenn ich anders Gnade gefunden habe in deinen Augen, so gehe doch nicht an deinem Knechte vorüber! 4 Es werde doch ein wenig Wasser geholt, und waschet eure Füße; und lagert euch1Eig. lehnet euch nieder unter dem Baume, 5 und ich will einen Bissen Brot holen, und stärket euer Herz; danach möget ihr weitergehen; da ihr nun einmal2O. denn darum seid ihr vorbeigekommen seid bei eurem Knechte. Und sie sprachen: Tue also, wie du geredet hast. 6 Da eilte Abraham ins Zelt zu Sara und sprach: Nimm schnell drei Maß Feinmehl, knete und mache Kuchen3Brotkuchen, die in heißer Asche rasch gebacken werden konnten! 7 Und Abraham lief zu den Rindern und nahm ein Kalb, zart und gut, und gab es dem Knaben; und der beeilte sich, es zuzubereiten. 8 Und er holte dicke und süße Milch und das Kalb, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor; und er stand vor ihnen unter dem Baume, und sie aßen.

  2. Peter Vogel schreibt:

    Ich denke das Abraham hier gut geschildert wird. Das scheint mir auch seine Haltung zu Sara aufzuzeigen.

    Abraham “lief” den Männern entgegen. Er ging nicht gemächlich bei der anzunehmenden Temperatur, er “lief”. Er hatte etwas erkannt… warum hätte er sonst “Herr” in die Anrede eingebracht? Er bietet einen Platz im Schatten an und dazu Erfrischung und Stärkung. Abraham hätte durchaus einen Knecht/Diener zur Begrüßung schicken können.

    Abraham “eilt” in das Zelt zu Sara… sein Mühen den Besuchern (dem hohen Besuch) Ehrerbietung zu erwiesen zeigt sich in zügiger Umsetzung. Irgendwem… jemandem der lästig ist, und auch stören mag… nun da wird man gemessenen Schrittes gehen, denjenigen auch warten lassen.

    Nein, hier war mehr.

    Abraham “lief” zu den Rindern… egal welche Distanz das beinhaltet, es war und blieb wohl warm. Der beauftragte Knabe “beeilte” ich bei der Zubereitung.

    Die Mühe und Ehrerbietung für den Besuch seitens Abraham erfasst Sara, den Knaben (Knecht, Diener). Abraham ist Vorbild… und ihm wird nachgeeifert.

    Ich wünsche mir den Herrn mehr zu erkennen im Alltag… IHM mehr die Ehre zu erweisen die IHM zusteht… mehr “Eile” einzubringen SEINEN Willen zu tun… mehr ein Vorbild zu für meine Umgebung.

    Abraham führte Regie… er sorgte für alles… er gab dem Herrn die Ehre… er ruhte sich nicht auf der Leistung anderer aus. Gemeinsamkeit entstand in dieser Hauswirtschaft… jeder an seinem Platz erfüllte die Aufgabe… es bestand das gemeinsame Ziel.

    Und ich denke, dies ist eine gute Rezeptur in einer Ehe, in einer Familie gemeinsam zur Ehre des Herrn zu wirken…

    1. Korinther 11, V 11. Dennoch ist weder das Weib ohne den Mann, noch der Mann ohne das Weib im Herrn.

    Gelobt sei der Name des Herrn

  3. Manuel Seibel schreibt:

    Andererseits: Es war Abraham, der seine Frau zweimal verleugnet hat. Das zeigt, dass wir manchmal sehr engagiert und andere Male sehr schlecht mit unseren Ehefrauen umgehen können.

  4. Peter Vogel schreibt:

    @Manuel

    Ich war wohl auf dieses Ereignis mit Abraham ausgerichtet… und habe das Ganze etwas aus dem Auge verloren.

    Den Worten und Weisungen unseres Herrn gerecht zu werden… zeigt nicht nur bei Abraham ein auf und ab.

    In allen Dingen meiner Nachfolge sehe ich das Schatten in der Nähe des Lichts zu finden ist. Aber der Herr als makelloses Vorbild stützt Bestreben und… sieht Schwäche und ist bereit zu korrigieren, ja zu stärken. Und wie gnädig ist ER darin Versagen aufzuzeigen und zu vergeben.

  5. Marco schreibt:

    @Manuel

    aber warum hat Abraham seine Frau verleugnet?
    Er war hinab gezogen nach Ägypten und wir wissen ja das es ein Bild der Welt ist.
    Wenn wir mit unseren Gedanken und wünschen in die Welt hinabziehen dann wird der Feind sehr schnell einen Angriffspunkt finden. Was er am meisten hasst das ist die Versammlung und die Intakte Christliche Familie. Wenn wir aber im gelobten Land bleiben werden wir Segen empfangen auch durch Korrektur und Wiederherstellung. Dann werden wir auch den richtigen Umgang mit unseren Frauen praktizieren oder erlernen.

  6. jona schreibt:

    Wenn wir a l l e in Gottesfurcht unseren Weg gehen, werden wir das, was uns am Ende des ersten Beitrags vorgestellt wurde -Epheser 5,25 – durch das Wirken des HERRN in uns – auch praktizieren!

    Im alltäglichem Eheleben wird sich dann das zeigen, was uns das WORT in

    1.PETRUS 3 Vers 7 * sagt!

    Es ist sogar eine “Verheißung” damit verbunden !

    *Bitte selbst im Kontext lesen!

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