Dass ich bei Ihm wäre! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Dass ich bei Ihm wäre!


Freitag, 6. August 2010

Dass ich bei Ihm wäre!

Ein kleiner Auszug nach Schrift von Bruder John Gifford Bellett (1795-1864) „Die Herrlichkeit Jesu Christ, unseres Herrn als Mensch“

 „Ich habe erlebt, wie jemand, der die lichtvollen Wege unseres Herrn in den vier Evangelien betrachtet hatte, mit einem Herzen voll Liebe und unter Tränen ausrief: „Ach, dass ich bei Ihm wäre!“. Dieser Wunsch ist das, was uns mangelt. Aber diesen Wunsch zu haben, ist auch unser Begehren. Der Herr Jesus sieht unseren Mangel, aber er kennt auch unser Begehren.“

Es wird berichtet, dass John Gifford Bellett kurz vor seinem Tod gesagt hat: „Mein teurer Herr Jesus, du weißt, wie vollkommen ich mit Paulus sagen kann: abzuscheiden und bei Christus zu sein … ist weit besser. … Ach, bei dem Mann von Sichar zu sein, bei dem, der stillstand, um Zachäus zu rufen, bei dem Mann, der am Kreuz hing, bei dem Mann, der starb! Oh, bei IHM zu sein, ehe die Herrlichkeiten, die Kronen und das Reich in Erscheinung treten! Es ist wunderbar, wunderbar! Allein mit dem Mann von Sichar, dem Mann am Tore von Nain; und ich werde allezeit bei IHM sein! Nehmt diesen traurigen, traurigen Schauplatz, wo Er verworfen wurde, und gebt mir Seine Gegenwart!“

Trifft uns so ein Wort nicht in unserer Zeit, wo wir es uns hier so bequem gemacht haben?

Henning Brockhaus

15 Kommentare to “Dass ich bei Ihm wäre!”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Alles hat seine Zeit…

    mein Weg hier auf Erden… der Lebensweg mit lieben Menschen… die Gemeinsamkeiten mit meinen Lieben und denen die mir nahestehen… mit denen die meinen Weg kreuzen. Sind sie doch alle nicht einem Zufall entsprungen, sondern nach Gottes Plan auf meinem Weg.

    Möge doch mehr und mehr ER in mir Gestalt gewinnen… ER mehr und mehr Ziel meiner Wünsche sein. Und das nicht nur im hohen Alter… wenn die Tage kommen welche Bürde bedeuten.

    Die jungen Eltern mit dem Gottesgeschenk von Kindern, sollen sie wirklich ausrufen: „Ach, dass ich bei Ihm wäre!“. Ist das die Zeit dafür? Sicher ist bei Nachfolgern des Herrn Jesus die wunderbare Gewissheit wohin sie gehen, wenn der Herr es bestimmt. Und sie wissen um die zukünftige Herrlichkeit, sie wissen dass alles Maß an irdischer Freude weit übertroffen wird.

    Ich habe es erlebt, vor vielen Jahren, in einer Hochzeitsfeier. Der Bräutigam, der frisch gebackene Ehemann also, rief in der Versammlung aus: Herr komme bald!

    Diesen Ruf, diesen Wunsch in allen Ehren, wollen die Erlösten doch IHN sehen wie ER ist. Doch bitte, sollte nicht alles seine Zeit haben? Was empfinden Ehefrau und Kinder bei diesem Ausruf? Was empfinden kranke, pflegebedürftige Eltern wenn Angehörige in ihrer Gegenwart wünschen diese Erde zu verlassen? Vermissen sie nicht vielleicht Fürsorge und Verantwortung?

    1. Tim 5,8 Wenn aber jemand für die Seinigen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.

    Damit will ich nicht abwerten oder verniedlichen was geschrieben steht:
    Mk 12,33 und ihn lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

    Sehe ich auf mich… so erkenne ich doch dass ich nur unzulänglich dem Wort nachkomme. Ja, es wir auch „wo wir es uns hier so bequem gemacht haben?“ zum Vorwurf sei können. Und das ich so wenig bereit bin das was der Herr mir geschenkt hat hinzugeben. Ich sehe auf unsere Kinder, ich sehe auf die Enkel welche uns erst im Alter geschenkt wurden. Kann ich ehrlichen Herzens bitten: „Ach, dass ich bei Ihm wäre!“, möchte ich dieses Glücksgefühl mit den Enkeln wirklich beenden?

    Wenn der Herr kommt die SEINEN zu holen … und ich bin froh den Zeitpunkt nicht zu wissen… will ich IHM danken dass ich dabei bin.

    Betrübe ich nun IHN mit meinen ehrlichen Zeilen? Mindere ich SEIN Gnadengeschenk… die mir bereitete Wohnung in des Vaters Haus?

    Zugeben will ich es, das Wort trifft und ich will meine Haltung prüfen.

    Herr erbarme DICH meiner… gelobt sei DEIN Name.

  2. Marco schreibt:

    Danke, für deinen ehrlichen Beitrag! Was du schreibst lohnt sich einiger Überlegungen.
    Ich persönlich sehe Beiträge wie “Das ich bei ihm wäre” oder über unser herrliches Ziel u.s.w. immer eine weni skeptisch. Ich freue mich sehr auf das kommen des HERRN und denke oft wenn doch heute der Tag wäre, aber dann ist oft bei mir ein falscher beweggrund dahinter nämlich einfach aufzugeben und das ist grundsätzlich falsch!
    Solange wir hier sind müssen wir die Aufgaben warnehmen die uns der HERR für diese Zeit gegeben hat.

    Ich finde immer neuen Mut und Ansporn wenn ich dann an einige Stellen denke.

    Handelt bis das ich komme

    Die drei Knechte die die Talente empfangen
    (wohl du guter und treuer Knecht)

    gehet nun hin und machet zu Jüngern … und taufet sie …und lehrt sie

    kämpfet den guten Kampf

    bewahrt das euch anvertraute Gut

    halte fest was du hast

    sorry, habe keine Zeit mehr die Stellen richtig rauszusuchen vieleicht kann es jemand anders?

  3. Peter Vogel schreibt:

    Nun, ich möchte niemandes Skepsis bewirken oder verstärken.

    Denn wenn der Nachfolger sich nicht auf den der vorausging fixiert, konzentriert, freut und IHM entgegenstrebt… auf wen sonst? Das ER… der auch meinetwegen die Herrlichkeit des Vaters verließ… auch meinetwegen gelitten hat… der mich in die Auferstehung hinein nah… und mich begleitet alles wert sein muss, nur alles wert sein kann… keine Frage! Aber hat ER mir nicht die Liebe zu meiner Familie geschenkt? Hat ER sie mir doch geschenkt wie existiert!

    Ach es ist ein schwieriges Thema… jedenfalls für mich. Ich spüre bei meinen Zeilen… da fehlt mir etwas… da kann noch eine andere Verknüpfung der Thematik sein.

    Ich will IHN fragen und bitten…
    Kol. 2 V 3. in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.

    ER gibt ja gerne und will formen zu SEINEM Bildnis hin… das gibt Mut.

  4. JS schreibt:

    Paulus sagt:
    “Denn das Leben ist für mich Christus, und das Sterben Gewinn. Wenn aber das Leben im Fleische mein Los ist, das ist für mich der Mühe wert, und was ich erwählen soll, weiß ich nicht. Ich werde aber von beidem bedrängt, indem ich Lust habe, abzuscheiden und bei Christo zu sein, [denn] es ist weit besser; das Bleiben im Fleische aber ist nötiger um euretwillen.”
    -Philliper1, 21-24-

    Hier zeigt Paulus den starken Wunsch bei seinem Herr Jesus zu sein.
    Gleichzeitig drängt es ihn aber auch auf der Erde zu bleiben um als Knecht Jesu Christi für seinen Herrn zu arbeiten.

  5. Marco schreibt:

    Ja, Paulus beschreibt es hier sehr treffent was sich in uns abspielt. So wollen wir uns an ihm auch ein Beispiel nehmen!
    (Danke für deinen Beitrag JS)

    Kol 4

    5 Wandelt in Weisheit gegen die, welche draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend.

    2 Beharret im Gebet und wachet in demselben mit Danksagung; 3 und betet zugleich auch für uns, auf daß Gott uns eine Tür des Wortes auftue, um das Geheimnis des Christus zu reden

    1.Tim 6

    12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 13 Ich gebiete dir vor Gott, der alles am Leben erhält, und Christo Jesu, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, 14 daß du das Gebot unbefleckt, unsträflich bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus,

  6. Peter Vogel schreibt:

    @JS

    Danke für den Beitrag. Bislang war ich hier auf ersten Teil des Verses fixiert. Es ist schön nun die Beachtung, durch diesen Beitrag, auf den zweiten Teil zu ergänzen. Es ist hilfreich und auch tröstlich, finde ich. Danke.

    (Ich war sicher bereits geantwortet zu haben, doch vermisse ich den Beitrag. Falls er noch auftaucht… es wird wohl nicht schaden)

  7. JS schreibt:

    Die Braut im Hohenlied weiss:
    “Ich bin meines Geliebten, und nach mir ist sein Verlangen.”
    -Hohelied 7,10-

    Mein Verlangen bei unserem Herrn Jesus zu sein ist von Tag zu Tag unterschiedlich stark.
    Meistens ist es schwach.
    Aber es ist ganz bestimmt so, dass das Verlangen des Herrn Jesus, uns gemeinsam und jeden einzelnen von uns ganz persönlich bei sich zu haben unvorstellbar groß und stark ist.
    Sein Verlangen nach jedem einzelnen von uns ist noch genau so stark wie damals als er für uns gestorben ist.

  8. Peter Vogel schreibt:

    @JS

    Das ist eine schöne Abrundung… dieser Bezug auf das Hohelied. Diese Facette SEINER Mühen… SEINER Liebe… und SEIN Verlangen nach den SEINEN… das ist das Unterpfand SEINER Gegenwart hier, bis ER wiederkommt.

    Und wie unwandelbar ist SEIN Gefühl… und ich finde es beruhigend das SEIN Verlangen in den Vordergrund rückt… darin ist Geborgenheit bis hin zum herrlichen Ziel.

  9. Monika schreibt:

    Ich danke für eure Kommentare! Gepriesen sei Jesus Christus, ach dass ich schon bei Ihm wäre! LG

  10. Marco schreibt:

    Amen; komm, Herr Jesus!

    Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen!

  11. Henning Brockhaus schreibt:

    Eine sehr schöne “Unterhaltung”, die Ihr hier niedergeschrieben habt. Es freut mich sehr und erfüllt den Sinn unseres Blogs: Die gegenseitige Ermunterung zu geistlichem Fortschritt.

    Sicher wollen wir hier unsere Aufgaben für unseren Herrn erfüllen und nicht nur nach oben schauen und auf Ihn warten. Aber das Schöne ist, dass sich das nicht ausschließt. Bei Bruder Bellett müssen wir bedenken, dass diese Aussage von ihm dem Bericht nach kurz vor seinem Tod war.

    Paulus schreibt in Philipper 1 weiter (V. 25): “Und in dieser Zuversicht weiß ich, daß ich bleiben und mit und bei euch allen bleiben werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben.” Er wusste, dass er noch auf der Erde bleiben sollte und einen Auftrag erfüllen. Ich vermute, dass Bruder Bellett ebenso wusste, dass er nun zu seinem Herrn gehen sollte…

    Wie dem auch sei – ich empfinde es als eine schöne Ermunterung für unser schnelllebiges Leben, solche Aussagen zu lesen, die unser eigentliches, endliches Ziel so groß machen.

  12. Christian schreibt:

    Ich bitte um Heilung und Gesundheit, Ich bitte um Wohlstand und innerem und äußerem Reichtum, Ich bitte um mein Haus mit der Pferdekoppel und den Pferden, Ich bitte um soviel Geld, dass ich mir keine Existenzängste mehr machen muss, Ich bitte um Befreiung von allen Manipulationen und Beeinflussungen und alle niederen Energien, Ich bitte
    um Friede und Freiheit, Ich bitte um mein tägliches gesundes Essen und trinken, Ich bitte darum dass alle, die mich aus niederen Gründen belügen und mich ausnützen wollen sich aus meinem Leben und meiner Nähe entfernen, Ich bitte um Hilfe für meine berufliche und selbständige Zukunft, Ich bitte um Erfolg, Kreativität, Phantasie, Klarheit und Wahrheit und Hilfe von Euch und allen die mir helfen können und wollen,
    Ich bitte um die Gelassenheit die Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann und Ich bitte um Hilfe die Dinge zu ändern die ich ändern kann und die Weisheit dass eine von anderen zu unterscheiden, Ich bitte um Lebensenergie, Glück, Freude, gute Freunde, Harmonie und Selbstvertrauen, Ich bitte dass ich Liebe empfange und weitergeben kann, Ich bitte um einen hohen Geldsegen und dass ich dass richtige damit mache, Ich bitte um Harmonie, Liebe, Ehrlichkeit, Gesundheit, Friede, Glück in meiner Beziehung und für gesamte meine Familie und die meiner Partnerin und für unsere Verwandten und deren Familien und für unsere Freundinnen und Freunde und deren Kinder und Familien, sowie für alle die Gut zu uns waren, Gut zu uns sind und Gut zu uns sein werden. Danke

  13. Christian schreibt:

    Bitte lasst mein Gebet erhört werden. Danke

  14. Marco schreibt:

    Lieber Christian,

    das sind eine Menge Anliege, und ich kenne nicht sehr viele Menschen (Christen) die bei all den Dingen die aufgezählt hast keine Probleme hätten …
    Einiges dafon darfst du dem HERRN ruhig anvertrauen und darauf vertrauen das er es so lenkt wie es für dich am bessten ist.
    Es sind aber auch ein paar Anliegen dabei die ich nicht so vor den HERRN bringen würde.

    Lese doch mal das Buch Prediger (Bibel)
    Das hat mich persönlich bei diesen Dingen weitergebracht und ist eigentlich recht einfach zu lesen und zu verstehen.

  15. Peter Vogel schreibt:

    @ Christian

    Mt 6,33 Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner (Gottes) Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.

    Dies ist gewiss bedenkenswert… und hemmt nicht Streben, Eifer und Fleiß im irdischen Leben. Im Gegenteil… ein Nachfolger des Herrn Jesus wird Lernen und Arbeiten mit Fleiß und Pflichtbewusstsein erledigen… zur Ehre seines HERRN.

    Wir die hier lesen und schreiben, vermögen in Fürbitte für Dich einzutreten… ganz gewiss. Doch der Himmlische Vater allein weiß das Gute für Dich… so ist es wohl rechtens zu sagen in allen Belangen “DEIN Wille geschehe”…

    Gottes Segen und Frieden

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