Kritiker sind wie Menschen, die zwar wissen, wie etwas richtig zu tun ist, selbst dazu aber gar nicht in der Lage sind,  sagte sinngemäß  „der Alte“, Schauspieler Siegfried Lowitz. Tatsächlich wird von keinem Musik- und Schauspielkritiker, Sport- und Politikkritiker verlangt, dass er es besser macht als diejenigen, die er kritisch be- und verurteilt.
Das aber gilt nicht für uns Christen. Kritik ist ohnehin das falsche Mittel. Besser ist, was der Apostel Paulus seinem jüngeren Freund, Mitarbeiter und Diener schreibt: „Sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Keuschheit“ (1. Timotheus 4,12). Damit verändert man zumeist mehr als mit 100 kritischen Worten.