Eine Stunde ist eine Stunde - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Eine Stunde ist eine Stunde


Samstag, 14. August 2010

Eine Stunde ist eine Stunde

“Eine Stunde ist im Berg länger, als im Tal.” Reinhold Messner, Bergsteiger Natürlich ist die Zeit nur “gefühlt” länger. Aber solche Erfahrungen können wir auch machen. Wenn wir geistlich “unten” sind, kommt uns die Zeit viel länger vor. Prüfungen können so lange dauern. Aber wir wissen:”Unsere Zeiten sind in deine Hand.” egal, wie lange es sich für uns anfühlt.

Klaus Brinkmann

8 Kommentare to “Eine Stunde ist eine Stunde”

  1. jona schreibt:

    Lieber Bruder

    “Eine Stunde ist im Berg länger, als im Tal.”

    Dies Zitat sagt, daß es unten eben “schneller” ( nicht langsamer ! ) vergeht !
    D.h. wenn wir im “Kampf” sind , dann scheint manchmal die Zeit endlos !

    Z.B. -siehe Apg. 27,20 In dieser endlos scheinenden Not verlor Paulus mit seinen Begleitern – durch die schlimmen Umstände- in gewisser Weise das Zeitgefühl!

    Welch einen Trost finden wir in Psalm 73,23 :
    ” Doch ich bin
    s t e t s
    bei dir:
    du hast mich erfaßt bei meiner rechten Hand;”

  2. JS schreibt:

    Was kennzeichnet eine Prüfung?

  3. jona schreibt:

    Zu “Prüfungen” finden wir etwas in Jakobus 1,2 +3 :
    “Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen (auch Prüfungen) fallet, da ihr wisset, daß die
    Bewährung eures Glaubens (!!!)
    Ausharren bewirkt….”

    In Römer 5,3 ff wird uns gesagt:
    “Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale ( u.a. auch Prüfungen), da wir wissen, daß die Trübsal Ausharren bewirkt, das Ausharren aber Erfahrung, die Erfahrung aber Hoffnung;die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist”

    In Hebräer 12, 11 finden wir noch einen ernsten Gedanken hinsichtlich einer Prüfung die auch eine Züchtigung sein kann!!

    Zitat:
    “Alle Züchtigung aber scheint für die Gegenwart nicht ein Gegenstand der Freude, sondern der Traurigkeit zu sein; hernach aber gibt sie die friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.”

  4. Peter Vogel schreibt:

    Zeit… wie unterschiedlich empfinden wir doch ihren Ablauf. Wie unterschiedlich ist sie angefüllt… Freude, Schmerz, Leid, Erfolg, Fleiß, Ruhe, Stress, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Zuversicht… vieles ist uns auferlegt und vieles ist uns anvertraut. Der Herr über alle und alles… ist auch hier der Souverän.

    Meine Zeit steht in deinen Händen

    Text und Melodie: Peter Strauch

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.

    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
    Sorgen quälen und werden mir zu groß.
    Mutlos frag ich: Was wird Morgen sein?
    Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los.
    Vater, du wirst bei mir sein.

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.

    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
    Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
    nehmen mich gefangen, jagen mich.
    Herr ich rufe: Komm und mach mich frei!
    Führe du mich Schritt für Schritt.

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.

    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
    Es gibt Tage die bleiben ohne Sinn.
    hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt.
    Stunden, Tage, Jahre gehen hin,
    und ich frag, wo sie geblieben sind.

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.

    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  5. JS schreibt:

    Danke für deine Antwort Jona.
    Ich erlebe Zeiten der Prüfung immer als große Verwirrung.
    Dinge die ich gestern noch aus voller Überzeugung für den Herr Jesus getan habe und mir sicher war nach seinem Willen zu handeln sind dann plötzlich auf dem Prüfstand.
    Besonders quälend ist dann immer die Frage von wem das Ganze ausgeht.
    1. Hinterfrage ich durch meinen Unglauben eigene Glaubensentscheidungen?
    2. Will mir der Herr Jesus zeigen das ich in meinem Handeln “auf mich selbst reingefallen bin”? Auf mein vorsätzlich böses Herz?
    3. Oder will der Feind Zweifel an dem Wort Gottes wecken und den Weg mit dem Herrn Jesus stören?
    Wie geht ihr damit um?

  6. jona schreibt:

    Antwort an J.S.

    Möchte versuchen -vor Beginn der Nachtruhe- (morgen ist der Tag des HERRN)-
    noch eine Antwort aus dem Wort Gottes zu geben!

    Zunächst sollten
    wir alle (!)
    uns immer (ständig) (!)
    „ fragen und prüfen …, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“
    Römer 12,2 b -bitte im Kontext lesen- siehe auch 1. Thes.4,3a “Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit,”

    zu 1. Das kann tatsächlich sein, denn der HERR gibt uns nach Glaubensentscheidungen nicht wieder Zweifel, vorausgesetzt - dass bei diesen Endscheidungen es sich um Dinge handelt, die der HERR für uns (Dich) schon bereitet hat!
    In Epheser 2,10 heißt es :
    „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu
    guten Werken,
    welche Gott zuvor bereitet hat, —( – ist das nicht wunderbar !)–
    auf dass wir in ihnen wandeln sollen.“
    Hinsichtlich der Zweifel ist noch Jakobus 1,6 b zu erwähnen, wo es heißt:
    „…der Zweifelnde ist gleich einer Meereswoge,
    die vom Winde bewegt und hin und her getrieben wird“
    In Apg. 11, 12 wird dies auch noch deutlich, dort heißt es:
    „Der Geist aber hieß mich mit ihnen gehen, ohne irgend zu zweifeln.“

    Nun noch zum Schluss das bekannte Beispiel von Petrus, der zuerst glaubt und dann- als er den Wind sah, zu zweifeln begann! Mt 14,28
    Wie schön, wieder HERR dann reagiert; “Alsbald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du?“ — So ist unser HERR–!!!

    zu 2. – noch kurz Römer 7, 18- 20 zeigt auch ein wenig das Widerstreiten in uns! Aber dabei bleiben wir nicht stehen, sondern - siehe Römer 7, 25 : „Ich danke Gott durch Jesum Christum, unseren Herrn! Also nun diene ich selbst mit dem Sinne Gottes Gesetz, mit dem Fleische aber der Sünde Gesetz.“ -Bitte das Kapitel im Kontext lesen !

    Zu 3. Ja - wenn die Entscheidung in Abhängigkeit mit dem HERRN gefällt wurde, kann es durch den Widersacher ( sollte Gott wirklich gesagt haben -siehe 1.Mose 3,1) zu solchen „Versuchungen“ kommen!

    Hier noch ein Trost und eine Ermunterung aus 1. Johannes 3,21 und 22 :
    „…… wenn unser Herz uns nicht verurteilt, ( wichtig !)
    so haben wir Freimütigkeit zu Gott,
    und was irgend wir bitten, empfangen wir von ihm,
    weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun“ (!)

    Der HERR segne Dich und Euch alle !!

    Nachtrag für uns alle, aus Sprüche 16,3
    “Befiehl dem HERRN deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.”

  7. jona schreibt:

    Eine Stunde ist eine Stunde / Prüfungen / Eine besonders schwere Stunde im Leben des HERRN

    Hier noch Gedanken zu dem Thema ‘Stunde’ ( bzw. gefühlte o.relative Zeit ) und ‘Prüfungen’.

    Es gibt wohl kaum eine Zeit der Prüfung ( auf dieser Erde) , die so schwer war wie die in
    Matthäus 26, 36 bis 46* geschilderte. – * Bitte im Zusammenhang lesen!
    Während der reine und heilige HERR diese Prüfung bestand, ist es erschütternd, was ER den Jüngern sagen mußte:

    “Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend; und er spricht zu Petrus:
    ‘ Also
    nicht eine STUNDE ( ! )
    vermochtet ihr mit mir zu wachen’ ?” Matth.26,40

    Sicher gilt es auch heute – mehr den je – für uns alle, was geschrieben steht:
    “Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung kommet;”
    Matth. 26,41

  8. JS schreibt:

    Vielen Dank Jona für deine ausführliche Antwort zu später Stunde.
    Die Stellen sind notiert. Ich möchte mich gerne näher damit beschäftigen.
    Für den Moment freue ich mich an Eph. 2,10.
    Danke.

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