Zum Guten - Bibel-Blog
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Zum Guten


Freitag, 17. September 2010

Zum Guten

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.

Römerbrief, Kapitel 8 Vers 28

Eine Gewissheit und Trost, den wir uns als Erlöste immer wieder vor Augen führen dürfen. Selbst Dinge, die Gott uns zur Erziehung schicken muss, wirken für uns zum Guten mit. Eine große Gnade Gottes.

Henning Brockhaus

5 Kommentare to “Zum Guten”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ist nicht alles gut… aus SEINER Hand?

    Ist nicht alles zum Guten für mich was ER plant für mich und mit mir? Doch wie wenig sehe ich auf SEINEN Willen… auf SEINEN Weg… auf das Ende/Ziel was SEINE Liebe mir bereitet. Das wirklich Gute aus SEINER Fülle… wie oft verwechsele ich das wohl mit dem nur scheinbar Guten aus meiner Sicht?

    Römer 8,32 Gott hat auch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  2. C. schreibt:

    Hallo!

    Was bedeutet es, “nach Vorsatz” berufen zu sein? Ich finde die biblische Sprache an solchen Stellen etwas unverständlich … Und was ist gut und was schlecht? Kommt auch das, was ich anfangs als schlecht empfinde, letzthin von und durch Gott? Es gibt doch so viel an Schlechtem in unser aller Leben, und aus Erfahrung weiß ich aber, daß manchmal erst viele Jahre später (!) das, was einmal sehr schlecht war, zum Guten diente …
    Aber wie ist es, wenn z.B. ein Mensch stirbt, ein guter und fürsorglicher Mensch? Ich schreibe da aus meinem Leben: Der Tod dieses Menschen war alles, aber ganz sicher doch nicht gut. Letztlich hätte ich aber ein gottloses Leben weitergelebt, wäre er nicht gestorben … Was soll man da denken?

    Übrigens finde ich Eure Seiten wirklich gut. Ich schaue regelmäßig vorbei. 🙂

    Viele Grüße
    C.

  3. Henning Brockhaus schreibt:

    Hallo C,

    vielen Dank, dass Du das alles so offen schreibst. Nach Vorsatz Gottes berufen zu sein, ist etwas, was nur für gläubige Christen, also solche, die an den Herrn Jesus als ihren Retter glauben, ist. Es bedeutet, dass wir wissen dürfen, dass Gott schon in der vergangenen Ewigkeit gewusst hat, dass wir uns in unserem Leben für Christus entscheiden würden – und so hat er uns nach seinem Willen berufen, sozuwagen auserwählt. Für Gott ist alles gleichzeitig. Die Auserwählung ist etwas, worüber man erst sprechen kann, wenn man errettet ist. Niemand kann sagen, “ich bekehre mich nicht, ich bin nicht auserwählt”. Das weiß er/sie gar nicht. Wenn er/sie sich noch bekehrt, dann WAR er/sie auserwählt.

    Ja, was ist gut? Alles das, was Gott uns schickt. Ob wir es verstehen oder nicht. Es kann also auch so sein, dass es für uns sehr schmerzlich ist wie der Verlust eines lieben Menschen, wie Du ja auch schreibst. Und das Gute an diesem Verlust hast Du auch beschrieben: Du hättest ohne den Tod des geliebten Menschen weiter ein gottloses Leben weitergelebt…

    Was Gott uns gibt, ist gut für uns, auf jeden Fall. Er möchte uns immer segnen. Ob wir es immer sofort erkennen oder als angenehm empfinden, ist eine andere Sache. Diese Erfahrungen macht jeder Gläubige wohl in seinem Leben.

    Ich wünsche Dir Gottes Segen und Seine Gnade für Deinen Weg!

  4. C. schreibt:

    Guten Morgen Henning!

    Ich danke Dir sehr für die Rückmeldung und nehme an diesem Morgen wirklich Gutes daraus mit!

    Dir/Euch auch allen Segen
    C.

  5. Roland R. Noetzelmann schreibt:

    16 Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann. 17 Wie kostbar, Gott, sind mir deine Gedanken! / Wie unermesslich ist ihre Fülle! Psalmen 139:16-17 (Neue evangelistische Übersetzung (Quelltext vom 17.04.2010)

    So bekundet der Psalmist den Vorsatz Gottes.

    Und auch das Prinzip der Konzeption, nach dem auch wir Menschen planen . . .

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