Bürde – Rücken - Bibel-Blog
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Bürde – Rücken


Dienstag, 28. September 2010

Bürde – Rücken

“Bitte nicht um eine leichte Bürde – bitte um einen starken Rücken”, sagte einmal Theodore Roosevelt (1858-1919), amerikanischer Präsident 1901-1909. Wir beten sicher auch nicht um schwere Bürden. Aber wir wollen uns erinnern, dass wir keine einzige Bürde in eigener Kraft tragen können, wohl aber in der Kraft unseren Herrn. Paulus konnte sagen: “Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt” (Philipper 4,13). Auf Gott wollen wir vertrauen und uns stützen, wenn es um die Lasten in unserem Leben geht.

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Bürde – Rücken”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ein schönes Wort dieses Präsidenten Roosevelt… wie positiv und zukunftsweisend ist es doch, und das in jeder Altersstufe. Das bedeutet üben… lernen… in der Erziehung und Schule des Herrn.

    Nun, wenn eine Bitte ausgesprochen wird dann sicher um Mithilfe des Herrn, um SEIN Geleit und Weisheit, damit die Aufgabe erfüllt werden kann. Damit durch Gehorsam und Treue ein Zeugnis zur Ehre des Herrn sichtbar wird.

    Jesus sagt: ” Wer irgend mir nachkommen will, verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.” (Mk 8,34).

    Mir fiel vorhin eine kleine Erzählung ein, ich fand sie und denke jeder spürt dass sie etwas Reales wiedergibt, obwohl sie es frei wiedergibt. Dabei ist es so, dass keiner im Tragen seines Kreuzes überfordert wird. Nach Mt 11,30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

    Ein Mann unserer Tage war unzufrieden. Er wollte sein Kreuz nicht mehr tragen, die Last der Tage, die Sorgen des Alltags, seine Gebrechen, die mit dem Alter zunahmen.

    Da hatte er eines Tages einen Traum: Jesus begegnete ihm und sagte: “Folge mir, ich will dir etwas zeigen!”

    Der Mann dachte bei sich, was das wohl sein mag, ging aber ohne Widerrede mit Jesus mit. Sie kamen in einen großen Saal. Dieser war voll mit vielen Kreuzen: großen, kantigen, schweren, leichten, unförmigen Kreuzen. Kreuze aller Art waren hier zu sehen. Jesus bot dem Mann an, ein anderes Kreuz zu tragen. Der Mann versuchte sich an verschiedenen Kreuzen: Das eine war zu kantig, das andere war zu schwer, wieder ein anderes passte nicht an Gestalt und so war er mit keinem der Kreuze zufrieden.

    Da sagte Jesus zu ihm: “Versuche noch dieses!” Der Mann nahm den Rat Jesu an und versuchte das Kreuz auf sich zu nehmen, das Jesus ihm gezeigt hatte. Dieses passte auf einmal. Daraufhin sagte Jesus: “Das ist das Kreuz, das du bisher getragen hast!” Gott liebt die Menschen, er überfordert sie nicht.

    Jesus hat sein Kreuz geduldig getragen. Wir wollen seinem Beispiel folgen, an seinem Worte festhalten und aus Liebe zu ihm unser Kreuz täglich auf uns nehmen für unser Leben in Zeit und Ewigkeit.

    (Autor: Antonius Weishaupt, Immenstadt)

    Herr, schenke mir Demut, Geduld und Zufriedenheit mit dem was DU mir auferlegst.

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