Widerstand? - Bibel-Blog
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Widerstand?


Freitag, 1. Oktober 2010

Widerstand?

Stuttgart21 - so heißt das Großprojekt in Stuttgart, bei dem der Hauptbahnhof unter die Erde verlegt werden soll. Es ist aber auch schon fast ein Synonym für den Widerstand vieler Leute gegen dieses Projekt geworden.

Ob Stuttgart21 sinnvoll oder nicht ist, darüber will ich nicht entscheiden. Als Christ aber habe ich andere Aufgaben, als mich an solchen Großkundgebungen und Demonstrationen – und sogar Diskussionen zu diesem Thema – zu beteiligen. Wir sind nicht mehr von dieser Welt und somit haben wir auch nichts mit den politischen Entscheidungen und Streitigkeiten dieser Welt zu tun. Warum sollte ich mich auch um Stuttgart21 kümmern, selbst als jemand, der in Stuttgart wohnt, wenn ich doch auf meinen Herrn warte und meine Heimat bei Ihm ist? Ich hoffe, dass jeder wahre Christ in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg so denkt…

A propos Widerstand: Gottes Wort sagt, wogegen wir Widerstand leisten sollen:

Jakobus 4 Vers 7: „Widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen.”

1. Petrus 5, 9: „Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht standhaft im Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich vollziehen an eurer Brüderschaft, die in der Welt ist.“

Henning Brockhaus

3 Kommentare to “Widerstand?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ob Stuttgart21 sinnvoll ist resp. wird… darüber wird irgendwann in der Zukunft befunden. Heute sieht man die ungeheure Investition… die Veränderung vertrauter Dinge… heute sind Fragen nach dem Sinn. Heute, scheint mir recht spät. Die Arbeiten beginnen, seit Jahren ist alles bekannt, und nun kommt sogar Gewalt in den Ablauf. Von beiden Seiten wird hektisch und unverantwortlich reagiert. Die Ordnungsbehörde hat mein Mitgefühl… sie hat Vorgaben etwas zu schützen, zu gewährleisten und stößt auf erbitterten Widerstand.

    1. Thim. 2 V 1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. 3 Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, 4 welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

    Tue ich meine Pflicht hier? Ich gebe zu, hier nachlässig zu sein.

    Römer 13, V 2. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil (Gericht) über sich bringen. (empfangen)

    Welch eine Zwickmühle… so will es scheinen. Sollte die Landesregierung wirklich im Sinne Gottes handeln? Wo darf meine Sympathie sein? Mit denen, die da auf die wirtschaftliche Lage unseres Landes verweisend, die Durchführung des Vorhabens ablehnen? Mit den Verantwortlichen die in die Zukunft denken? Die aus Stuttgart „mehr“ machen wollen?

    Wer von denen wird es erleben?

    Ich möchte nicht wirklich über Sympathie und Zweckmäßigkeit nachdenken! Ich möchte über meinen Gehorsam gegenüber Gottes Wort und Willen nachdenken! Ich möchte die Zeit auskaufen… an „meinen“ Nächsten denken und nicht Stuttgart21 und/oder gar eine lediglich fiktive Gesundheitsreform in die Mitte stellen.

    Also nun, wie wir Gelegenheit haben, lasst uns das Gute wirken gegen alle, am meisten aber gegen die Hausgenossen des Glaubens. Galater 6 V 10

    Herr gib mir Gedankens des Friedens.

    Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Kolosser 2, 8

  2. I. K. schreibt:

    Es sind zweierlei Sachen, sich ein Bild zu machen von dem Vorhaben Stuttgart 21 oder öffentlich dagegen vorzugehen durch die Teilnahme an Demonstrationen.

    Schlecht wäre meiner Ansicht nach eine gleichgültige, ignorierende Haltung, so als würde mich das alles gar nichts angehen. Um Stuttgart 21 darf ich mich als Christ durchaus “kümmern”, im Sinne davon, dass ich mir Gedanken mache um die Hintergründe dieses Vorhabens und die Folgen für alle Beteiligten. Wenn ich dabei feststelle, dass großer Schaden entstehen könnte für viele Menschen und unkalkulierbare Risiken in Kauf genommen werden, darf mich das als Christ durchaus auch betroffen machen.
    Nur sehe ich dann auch nicht die Lösung darin, an Demonstrationen teilzunehmen, politisch aktiv zu werden oder mit Gewalt vorzugehehn. Das ist uns als Christen nicht geboten bzw. sogar untersagt.
    Unsere Möglichkeit, der Bibel nach, ist das Gebet und das Wirken des Guten an den Mimenschen, in so fern sich die Gelegenheit auf friedliche Art und Weise ergibt. Wie das “Gute” auszusehen hat, da würde ich nicht im Voraus sagen, so oder so und so nicht. Gott hat viele Möglichkeiten, seine Vorhaben zu verwirklichen und es gibt auch manchmal ungewöhnliche Wege, die Gott geht.

  3. Peter Grimm schreibt:

    Von aussen her möchte ich mich in keine fremde Angelegenheiten mischen. Grundsätzlich aber steht: wir sind ,,Pächter diese Erde,,. Wir müssen uns darum kümmern, dass alles lebensfähig und richtig läuft — nur so herrscht Ordnung und Friede. Daher muss Regierenden (überall auf der Welt) zu verstehen gegeben werden, dass Entscheidungen über unser Hab und Gut immer dringlicher und schwieriger werden und andere Lösungsformen gefunden werden müssen.

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