Wir laufen mit offenen Augen durch die Gegend und sehen jeden Tag viele Menschen, manche nur einmal, manche täglich.

Wie sehen wir sie? Wie würden wir sie beschreiben? Manche sind materiell reich, andere arm. Manche sind ganz ruhige Leute, andere vielleicht eher cholerisch. Manche halten wir für hoch begabt, andere sind eher „normal“ begabt. Manche führen ein  menschlich gesprochen wirklich astreines Leben, andere sind schon öfter Mal auf die schiefe Bahn geraten.

Wir sehen die Menschen und beurteilen sie, schieben sie in alle möglichen Schubladen. Ist das richtig, was wir da machen? Wir wollen uns mal fragen, wie Gott die Menschen sieht

Gott hat nicht so viele „Schubladen“ wie wir. Er hat nur zwei und Sein Urteil beruht nicht auf Vermutung und Vorurteil, sondern auf Seiner Allwissenheit. Die entscheidende Frage ist: Wie steht der Mensch zu Seinem Sohn Jesus Christus? Gott schaut nicht auf den materiellen Reichtum, auf die Begabung, auf die gute Lebensführung. Er sieht einen Menschen und sieht ihn entweder als Sein errettetes Kind oder als verlorenen Sünder.

Letztens saß ich in der großen Kantine der Firma, in der ich arbeite. Das saßen ca. 500 Menschen. Ich fragte mich: Wie voll wäre dieser Raum noch, wenn der Herr jetzt wiederkäme? Wir wollen den Herrn bitten, dass wir die Menschen um uns herum mehr mit Seinen Augen sehen! Das wäre das Ende jeder Gleichgültigkeit und jeder Bequemlichkeit.

Vielleicht würde sowas dabei rauskommen: