Die Herrlichkeit des Schöpfers - Bibel-Blog
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Die Herrlichkeit des Schöpfers


Montag, 15. November 2010

Die Herrlichkeit des Schöpfers

“In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt”, sagte einmal Sir Isaac Newton (1643-1727), englischer Mathematiker, Physiker und Astronom. Die wenigsten von uns sind solche Wissenschaftler, die einen direkten Einblick in die Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Universums haben. Aber wir dürfen Gott, unseren Schöpfer bewundern für das Herrliche, das Er geschaffen hat. Wenn schon Wissenschaftler, die mehr als wir von diesen Dingen verstehen, vor Gott niederfallen, wieviel mehr wir, die wir im Wesentlichen nur das Ergebnis anzuschauen in der Lage sind.
“Preise den HERRN, meine Seele! HERR; mein Gott, du bist sehr groß, mit Majestät udn Pracht bist du bekleidet, du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der die Himmel ausspannt wie eine Zeltdecke” (Psalm 104,1.2).

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Die Herrlichkeit des Schöpfers”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ich meine, das Paul Gerhardt diese Herrlichkeit zum Teil in Verse gefasst hat…

    Geh aus mein Herz und suche Freud
    In dieser schönen Sommerzeit
    An deines Gottes Gaben
    Schau an der schönen Gärtenzier
    Und siehe wie sie mir und dir
    Sich ausgeschmücket haben

    Die Bäume stehen voller Laub
    Das Erdreich decket seinen Staub
    Mit einem grünen Kleide
    Narzissen und die Tulipan
    Die ziehen sich viel schöner an
    Als Salomonis Seide

    Ich selber kann und mag nicht ruhn
    Des großen Gottes großes Tun
    Erweckt mir alle Sinnen
    Ich singe mit, wenn alles singt
    Und lasse was dem Höchsten klingt
    Aus meinem Herzen rinnen

    Ach denk ich bist Du hier so schön
    Und läßt Du’s uns so lieblich gehn
    Auf dieser armen Erde
    Was will doch wohl nach dieser Welt
    Dort in dem reichen Himmelszelt
    Und güldnen Schlosse werden?

    Welch hohe Lust, welch heller Schein
    Wird wohl in Christi Garten sein!
    Wie wird es da wohl klingen?
    Da so viel tausend Seraphim
    Mit unverdroßnem Mund und Stimm
    Ihr Halleluja singen

    Oh wär ich da, o stünd ich schon
    Ach süßer Gott vor Deinem Thron
    Und trüge meine Palmen!
    So wollt ich nach der Engel Weis’
    Erhöhen Deines Namens Preis,
    Mit tausend schönen Psalmen

    Doch gleichwohl will ich weil ich noch
    Hier trage dieses Leibes Joch
    Auch gar nicht stille schweigen.
    Mein Herze soll sich fort und fort
    An diesem und an allem Ort
    Zu Deinem Lobe neigen

    Hilf mir und segne meinen Geist
    Mit Segen, der vom Himmel fleußt,
    Daß ich Dir stetig blühe;
    Gib, daß der Sommer Deiner Gnad
    In meiner Seele früh und spat
    Viel Glaubensfrücht erziehe

    Mach in mir Deinem Geiste Raum,
    Daß ich Dir werd ein guter Baum,
    Und laß mich Wurzeln treiben;
    Verleihe, daß zu Deinem Ruhm,
    Ich Deines Gartens schöne Blum
    Und Pflanze möge bleiben

    Erwähle mich zum Paradeis,
    Und laß mich bis zur letzten Reis
    An Leib und Seele grünen;
    So will ich Dir und Deiner Ehr
    Allein und sonstern Keinem mehr
    Hier und dort ewig dienen

    Text: Paul Gerhardt – 1656, (1607 – 1676)

    Die wahre Herrlichkeit… die werden die SEINEN einst sehen…
    wir werden IHN sehen wie ER ist.

    “Jesus-Nam’!” Wer kann ergründen
    Deine Tiefe, Deine Höh’!
    Wer die Gnad’ und Lieb’ verkünden,
    Deren End’ ich nirgend seh’!
    Unausforschlich bleibet hier
    Deines Namens Fülle mir.

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