Ihn im Gedächtnis? - Bibel-Blog
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Ihn im Gedächtnis?


Freitag, 12. November 2010

Ihn im Gedächtnis?

“Halte im Gedächtnis Jesum Christum, auferweckt aus Toten.”

2. Timotheus 2,8

So schrieb der Apostel Paulus an seinen jüngeren Mitarbeiter Timotheus. Man könnte meinen, wie sollten wir Jesus Christus aus dem Gedächtnis verlieren? Aber offenbar ist dies möglich, sonst hätten wir diese Aufforderung nicht in Seinem Wort.

Man kann sich nämlich auch im Dienst für den Herrn derart verausgaben, dass man dabei Ihn selbst aus den Augen verliert. Aber: Wenn nicht ER unser Motiv und Ziel in jedem Dienst ist, geht die Arbeit fehl.

Er ist “auferweckt aus (den) Toten”. Ein weiterer Grund, Ihn im Gedächtnis zu behalten! Christus ist nicht im Grab geblieben, sondern Er lebt und wird wiederkommen. Die Menschen dieser Welt sollten dies bedenken und Ihn “im Gedächtnis behalten”, denn Er wird Ihnen eines Tages nicht mehr als Heiland begegnen, sondern als Richter.

“Er hat einen Tag gesetzt, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten.”

Apostelgeschichte 17,31

Tatsächlich – jeder Mensch sollte Ihn im Gedächtnis behalten – seien es Gläubige oder Ungläubige…

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Ihn im Gedächtnis?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Herr, laß mich neu bedenken das DU lebst. Du hast nicht allein das vollgültige Opfer vollbracht… DU hast mich in vollkommener Weise gerecht gemacht vor Gott… lass mich jedoch nicht hier stehen bleiben… DU bist nicht im Tod geblieben… DU lebst… Du bist droben den DEINEN die Wohnung zu bereiten… Lob und Preis sei DIR.

    O Glück unaussprechlich! Gott zürnet nicht mehr.
    Den feindlichen Sünder begnadigte Er.
    All unsre Sünd’
    Ist längst gesühnt,
    Der Kerker gekettet,
    Der Tod ist getötet.
    In Jesu ward Heil uns und Leben.

    Am Throne der Gnade - wer fasset dies Glück? -
    Begegnet uns, Jesu, Dein huldreicher Blick.
    Du Menschensohn
    Auf Gottes Thron,
    Vertrittst uns dort immer,
    Versäumest uns nimmer,
    Bist unser getreuer Sachwalter.

    Bald kommst Du im Glanze vom Himmel aufs neu’
    Und krönest Dein Siegen und machst uns ganz frei.
    Die sel’ge Braut
    Frohlocket laut,
    Wenn heim sie geführet,
    Mit Dir triumphieret
    Und droben, wie Du bist, Dich schauet.

    Unendliche Liebe, wie reich machst Du doch!
    Du liebst uns, o Heiland, was fehlet uns noch?
    Wie danken wir,
    O Liebe, Dir!
    Bald werden wir droben
    Dich ewiglich loben
    Und Ehr’ und Anbetung Dir bringen.

    (Frédéric Guillaume Clottu 1798-1830, deutsch Julius Anton von Poseck 1816-1896 · Melodie von Carl Brockhaus 1822-1899)

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