Wenn ich die Bilder aus Japan sehe, kann ich mir in etwa vorstellen, wie Nehemia sich gefühlt haben muß, als er nach Jerusalem kam. „da die Stadt,…,wüst liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind.“ „und ich besichtigte die Mauer Jerusalems, die nierdergerissen, und seine Tore, die vom Feuer verzehrt waren. Es war kein Durchkommen für das Tier, das unter mir war.“ Nehemia 2 Verse 3 und 13 und 14

Was tat Nehemia, als er von dem ganzen Elend hört? Er weinte, trug Leid, fastete und betete.

Was tat Nehemia, als er das ganze Elend sah? Er vertraute auf seinen Gott und motivierte andere, mit ihm zusammen das Chaos zu beseitigen.

Was tat Nehemia, als er am Wiederaufbau gehindert werden sollte? Er trat seinen Gegenern mit seiner festen Überzeugung entgegen und ließ sich nicht abhalten: „Der Gott des Himmels, ER wird es uns gelingen lassen; und wir, seine Knechte, wollen uns aufmachen und bauen.“ Nehemia 2 Vers 20

Wenn wir die Situation in Jerusalem mit der Situation in der Christenheit allgemein oder im kleineren Kreis in der Gemeinde vergleichen, dann können wir viel von Nehemia lernen:

Das Elend sollte uns etwas ausmachen / sollte uns nahegehen.
Das Elend sollte uns ins Gebet bringen.
Wir sollten uns nicht mutlos machen lassen.
Das Elend sollte uns anspornen, etwas dagegen zu tun.
Das Elend sollte uns zu Motivatoren (VORBILDERN) für andere machen.
Wie sollten unsere Überzeugung nicht aufgeben und sie gegenüber möglichen Gegnern vertreten.

Zusammenfassend: ER GIBT VIEL ZU TUN – PACKEN WIR ES AN!