Schneider oder Schneider? - Bibel-Blog
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Schneider oder Schneider?


Samstag, 16. April 2011

Schneider oder Schneider?

Folgende Geschichte wird erzählt: “Beim Militär sprang dem Offizier beim Morgenapell ein Knopf von der Uniformjacke. Sofort kam der Befehl: “Schneider, vortreten!” Mehrere Maenner traten vor. Der Offizier erteilte dem erstbesten den Befehl, den Knopf wieder anzunähen. Darauf erwiderte dieser: “Ich heisse Schneider, bin aber keiner.”

Da stellt sich uns die Frage: Sind wir Christen, oder heissen wir nur so?

Eine weitere Frage: Wenn wir uns Christen nennen, kann man das auch an unserem Verhalten sehen?

Jesus Christus erwartet von uns “echtes” Christentum. Darin ist er uns ein Beispiel. “Wer bis du?…Durchaus das, was ich auch zu euch Rede.Johannes 8 Vers 25
Die Worte (das Verhalten) des Herrn Jesus stellten ihn als den dar, der er war: die Wahrheit.

Das sollte auch uns kennzeichnen. In der großen Masse der Namenchristen als Christen genannt und erkannt zu werden. “Die Jünger wurden zuerst in Antiochien Christen genannt.” Apostelgeschichte 11 Vers 26

Klaus Brinkmann

6 Kommentare to “Schneider oder Schneider?”

  1. Joseph schreibt:

    Interessante Themen sind das hier auf dem Blog.

    “Sind wir Christen, oder heissen wir nur so?”

    Wieder eine gute Frage. Jesus Christus, wobei ja die Bezeichnung “Christus” der Gesalbte Gottes bedeutet. Eigentlich müßte man dann fragen, wie viele Gesalbten Gottes gibt es denn überhaupt? Gibt es nicht nur einen echten Gesalbten, nämlich Jesus?
    Da wir aber alle in Ihm sind und er in uns, kann man bei der Bezeichnung “Christen” eigentlich bleiben. Eigentlich!
    In der ersten Zeit des Christentums, wurde so viel ich weiß, der Begriff von unseren Gegnern eher als abwertend verstanden. So ähnlich wie das z.B. mit dem “Made in Germany” nach dem Krieg mit den Deutschen Exportgütern versucht worden ist. Das Ergebnis war dann, daß nicht viel später bis heute Exportgüter aus Deutschland aber genau deswegen, als besonders hochwertig angesehen wurden.
    In der Regel wird Christentum heutzutage mit der kath. Kirche in Verbindung gebracht und wenn man an die Hexenverbrennung und die Verfolgung von Menschen (z.B. Waldenser) denkt, die der kath. Kirche, dem Papst nicht Untertan sein wollten, oder auch an Kindesmißbrauch bis in unsere heutige Zeit denkt, dann bekommt die Bezeichnung “Christen” doch einen etwas negativen Beigeschmack.
    Wie nannte denn Jesus die Seinen?

    Johannes 10:27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.

    Schafe nannte er sie. Aber welcher Mensch möchte schon so genannt werden (heute)?

    Wenn ich nun zu dem weiter oben von mir Gesagten zurückkomme, dann weiß ich wirklich nicht, ob ich mit denen in einen Topf geworfen werden möchte – den Katholiken. Und andere wollten das auch nicht und so enstanden viele freie Kirchen und von der kath. Kirche unabhängige Gemeinden mit unterschiedlichen Namen. So nennen sich z.B. die anderen nicht Christen, sondern Adventisten oder Zeugen Jehovas. Was mir aber persönlich immer noch alles viel zu eng und viel zu gestöckelt hierarchisch gegliedert ist, was deren innere Struktur betrifft.
    Jesus predigte am liebsten unter dem freien Himmel und er sieht die Seinen, so viel ich weiß, als lebendige Tempel Gottes an, in denen er wohnt. Mehr an Freiheit geht nun wirklich nicht, aber genau das gefällt mir.

    Ja stimmt, die Jünger wurden zuerst in Antiochien Christen genannt. Aber nannten sie sich auch selbst so?
    Jesus sagte zu denen, die zu Ihm gehörten und die seinen Willen tun, das wären seine Brüder und Schwestern. Diese Bezeichnung gefällt mir auch sehr gut.

    Von Paulus wurden die Nachfolger von Jesus “Anhänger des Weges” genannt. Was mir auch zusagt.

    Apostelgeschichte 9:2 und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges fände, Männer und Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führte.

    Dann las ich noch irgendwo diese Bezeichnung für “Christen”:
    “Messianisch-revolutionäre-Fundamentalisten”. Was sich aber schon fast ein wenig zu kämpferisch anhört.

    Und was mir aber auch noch als Bezeichnung gefällt, ist das was im Thomas-Evangelium (Apokryphen) steht und was Jesus gesagt haben soll:
    Jesus sagt: Werdet Vorübergehende.

    Was mir nun gar nicht gefällt, ist, daß das heutige “Christentum” so sehr untereinander zerteilt, ja fast sogar schon zerstritten zu sein scheint, und daran kann scheinbar auch ein gemeinsamer Oberbegriff nicht viel ändern. Es ist eine regelrechte Schande, was z.Z. abläuft und es muß in erster Linie dafür gesorgt werden, daß dies wieder aufhört, finde ich.

    Schon Luther mochte die päpstliche Oberherrschaft nicht, die “Siebenten-Tags-Adventisten” kochen ihr eigenes Süppchen, versuchen es zumindest, dann ist da noch das Judentum von dem sich das Christentum ja immer abgrenzen wollte – oder besser anders herum, und alle die kleinen Splittergruppen, oder auch die Zeugen Jehovas usw. Und ich gedenke nicht, mich je einer solchen Gruppe anzuschließen. Denn an Jesus zu glauben und Ihm zu folgen, bedeutet für mich auch absolute Freiheit. Aber selbstverständlich immer so, daß ich immer bestrebt bin, daß kein anderer unter meiner freiheitlichen Gesinnung leidet.

    Ich wünsche mir, daß die Nachfolger von Jesus sich wieder wie ganz zu Anfang ganz zwanglos treffen könnten, einfach als Brüder und Schwestern dem HERRN Jesus Christus huldigen, ihn durch das Tun von Nächstenliebe ehren, und man einfach gemeinsam in Ihm eine so wie er es nannte, Herde sind. Was meinen denn die anderen hier dazu?

  2. Jona schreibt:

    “CHRISTEN” dieser Begriff ist von Christus abgeleitet

    Christus = der Gesalbte; hebräisch: Messias

    Sinngemäß kann man sagen, dass Christen ( analog zu Christus = der Gesalbte ) sind wir Gesalbte.
    Nun das Salböl ist ein Bild des Heiligen Geistes. D.h. analog, das nur die Gesalbten ( mit dem Heiligen Geist ) die eigentlichen Christen sind! Die anderen nennen sich zwar so, haben aber den “Heiligen Geist” nicht !

    Römer 2, 28 u. 29 ( Sinngemäß kann man diesen Vers auch für die [waren] Christen anwenden.)
    Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.

    2. Timotheus 2, 19
    Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!

    –Bitte die Verse von 2. Timotheus 2, 19 bis 22 im Kontext lesen!

  3. Joseph schreibt:

    @ Jona

    Schöner biblischer Name übrigens.

    Du sagst: “Die anderen nennen sich zwar so, haben aber den “Heiligen Geist” nicht !”

    Nehmen wir einmal die “Siebenten-Tags-Adventisten” als Beispiel, diese nennen sich Adventisten und jemand von denen schrieb mir folgendes:

    > Wer keinen Propheten hat, gehört nach Offenbarung 12,17 nicht zu den
    > Übrigen, den 144.000, zu den Gläubigen, die lebendig verwandelt werden. Es
    > ist eben die Schrift, die sagt, dass am Ende eine Endzeitbewegung einen
    > Propheten haben wird. Wer keinen Propheten vorweisen kann, der sollte sich
    > schleunigst nach den Übrigen auf die Suche machen.

    Daraus läßt sich jetzt entnehmen, daß diese Gläubigen sich zu den Auserwählten der letzten Tage zählen und sie grenzen sich selbst wegen dem Halten des Sabbats an jedem Samstag, als dem von Gott persönlich im 4. Gebot des AT geheiligten 7. Tag der Schöpfung, konsequent von den anderen “Christen” ab, die den Sonntag als Ruhetag einhalten.

    Bei welcher Gruppe dieser beiden, ist nun der “Heilige Geist” eher zu finden? Man muß dabei auch bedenken, daß die kath. Kirche und alle anderen Kirchen, die auch den Sonntag als Ruhetag einhalten, zudem die weitaus größere Gruppe bilden. Wer sind nun die sogenannten nur “Namenschristen” und was sind die “echten” Christen?

    Und ganz zu Anfang, bevor die Nachfolger Jesu dann in Antiochien von anderen Christen genannt worden sind, waren sie da etwa keine echten Christen? Denn sie hatten diesen Namen ja von Jesus selbst nicht erhalten. Als zwölfter Apostel wurde ja Matthias aus der Menge von 120 anderen Jüngern gelost. Sie hätten bestimmt keine Auswahl getroffen, wenn es sich nicht bei allen vorhandenen 120 Personen um ebenfalls echte “Christen” gehandelt hätte, oder?

    Und was dann die Ausgießung des “Heiligen Geistes” auf die Apostel (erst) zu Pfingsten angeht (zu lesen in Apostelgeschichte 2), so war dies schon ein auch für andere spürbares und für die Apostel, wie sie selbst erzählen, sogar sichtbares Ereignis.
    Wodurch werden sich die heutigen echten Christen denn darüber bewußt, ob sie den “Heiligen Geist” auch wirklich empfangen haben?

    Ich hörte mal einen Bericht von einem “Christen” aus der Gemeinde der Pfingstler. Dieser sagte, sie hätten an einem Tag im gemeinsamen Gebet darum gebeten den “Heiligen Geist” zu empfangen und plötzlich hätten sie alle in Zungen (fremden Sprachen) sprechen können. Dieser Christ ist dann später aus seiner Gemeinde ausgetreten, weil wie er sagte, er da gar nicht Jesus in der Mitte der Gläubigen gespürt hätte, sondern dessen Gegenspieler. Wie darf man das nun verstehen?

    Wie einfach und fast schlicht, war dagegen der Empfang des “Heiligen Geistes” für Jesus Christus durch die Taufe des Johannes:

    Matthäus 3,16 Und da Jesus getauft war, stieg er alsbald aus dem Wasser; und siehe, da tat sich der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen.

    Und zudem ist Jesus auch noch, wie bei den Juden üblich, am Fleisch beschnitten worden (Lukas 2,21).

  4. Jona schreibt:

    Zunächst eine allgemeine Erläuterung
    Den “Geist Gottes” bekommt der Wiedergeborene persönlich ,
    d.h. den “Heiligen Geist” bekommt n i c h t eine Gruppe kollektiv!

    Voraussetzung um den “Geist Gottes” zu bekommen

    Joh. 3,3 b
    Es sei denn, dass jemand v o n n e u e m g e b o r e n werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

    Joh. 3, 5 b und 6
    Es sei denn dass jemand aus WASSER und GEIST geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.

    Hier noch ein Hinweis bezüglich eines nützlichen Artikels über den Geist Gottes (Link) :

    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=278

  5. Jona schreibt:

    Zunächst eine allgemeine  Erläuterung
    Den “Geist Gottes” bekommt der Wiedergeborene persönlich ,
    d.h. den “Heiligen Geist” bekommt nicht eine Gruppe kollektiv!

    Voraussetzung um den “Geist Gottes” zu bekommen

    Joh. 3,3 b
    Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

    Joh. 3, 5 b und 6
    Es sei denn dass jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.

    Hier noch ein Hinweis bezüglich eines nützlichen Artikels über den Geist Gottes (Link) :
    http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=278

  6. Joseph schreibt:

    @Jona

    Joh. 3,3 b
    Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

    Dies liest sich so, als wenn jemand von neuem geboren werde, er dann aber gerade deshalb das Reich Gottes nicht sehen kann. Es fehlt nämlich im zweiten Satzteil an einer Verneinung. Denn es geht doch darum, wenn jemand nicht neugeboren wird, durch den Glauben an Jesus und den Empfang des Geistes Christi, so wird er auch nicht das Reich Gottes sehen können.

    Liest man diesen Vers (Joh. 3,3 b) im Konkordantes NT, dann wird das worum es geht, erheblich deutlicher:

    Joh. 3,3 Jesus antwortete ihm: “Wahrlich, Wahrlich, Ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben [her] gezeugt wird, kann er das Königreich Gottes nicht gewahren.”

    Und man muß dabei auch beachten, wer derjenige gewesen ist, der Jesus das gefragt hat. Es war Nikodemus und er war ein Pharisäer und er gehörte zu der Gruppe Menschen, die sich von Gott abgewendet hatten, was besonders dadurch von Gott für uns Leser deutlich gemacht wird, daß er bei Nacht kommt. Jesus kam praktisch als letzter Rettungsring, damit das einstmals von Gott auserwählte Volk es sich noch ein letztes Mal überlegen konnte, wem es schlußendlich zu Diensten sein wollte. Sie lehnten aber Gottes letztes Angebot ab und ließen dann Jesus durch die Römer kreuzigen.

    Wie schwer es ist zu Jesus einfach JA zu sagen, sieht man ja auch heutzutage immer wieder an der Reaktion von ungläubigen Menschen. Dabei macht es Jesus den Menschen so einfach. Denn zu Nikodemus sagte er schon:

    Joh. 3,8 Der Windhauch weht, wo er will; du hörst sein Sausen, weißt jedoch nicht, woher er kommt und wohin er geht. [Eben]so ist es [mit] jedem, der aus dem Geist gezeugt [ist].”

    Denn zuerst ist jeder Mensch aus dem Geist Gottes gezeugt, so daß ja sicher auch Kinder, die bei der Geburt sterben oder auch schon vorher durch z.B. Abtreibung (weswegen es ganz klar Mord ist), trotzdem das Reich Gottes werden sehen können. Nur während ihres Lebens weichen Menschen oft vom geraden Weg ab, weil sie sich vom bösen Geist verführen lassen und dann ist für so einen älteren Mensch eine Wiedergeburt durch die Bitte um die Gnade von Jesu Christi und den darauf folgenden Erhalt des Geistes Christi dringend notwendig. Denn ansonsten ist dieser Mensch verloren.
    So sagt denn auch Jesus das folgende und er weist somit darauf hin, daß jeder Mensch ja schon eigentlich den Geist Gottes hat, und sich nur viele auf den falschen Weg begeben haben, indem er sagt:

    Matthäus 18:3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!

    “Voraussetzung um den “Geist Gottes” zu bekommen”

    Im Grunde sind also für einen Menschen keine Voraussetzungen nötig, den Geist Gottes zu erhalten, denn dieser Geist ist schon dabei inbegriffen, wenn nämlich das Leben von Gott in die Frucht des neuen, ungeborenen Leibes eingehaucht wird. Doch dann lebt der Mensch meistens oder sogar immer ein Leben im Fleisch, der vergänglichen Welt hier zugewandt und dann ist die Umkehr notwendig zum geistigen Leben und dazu muß man Jesus im vollen Bewußtsein annehmen, um sich seiner Gnade auch gewiß sein zu können. Warum das für viele so schwer ist, hängt eben von der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ab und es könnte sein, daß dabei auch Dämonen ihre schmutzigen Finger mit im Spiel haben. Denn anders läßt sich so maches üble Verhalten von Mensch kaum erklären.

    Was den von Jona zitierten Vers (Joh. 3, 5) angeht, so müßte er richtiger lauten:

    Joh. 3,5 Jesus antwortete: “Wahrlich, Wahrlich, Ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist gezeugt wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. (Konkordantes NT)

    Denn aus was sonst sollte ein Mensch zum erstenmal geboren werden, wenn nicht aus Wasser und dem Geist Gottes?
    Deshalb taufte Johannes der Täufer ja sogar Jesus symbolisch noch mit Wasser, als erkennbar für uns nun auch den Heiligen Geist erhalten zu haben – denn mit dem Geist Gottes war Jesus bereits von Anfang an gesegnet. Aber weil es dann für uns sündige Menschen auf jeden Fall notwendig wird im Leben, Ihn, den Jesus, den einzigen Mensch OHNE Sünde, dann für uns bewußt anzunehmen, bedeutet dies dann, mit dem Heiligen Geist – dem Geist Christi – getauft werden zu müssen. Denn die Unschuld von kleinen Kindern besitzen ältere Menschen auf keinen Fall mehr.

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