Tu Gutes und rede davon!? - Bibel-Blog
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Tu Gutes und rede davon!?


Sonntag, 1. Mai 2011

Tu Gutes und rede davon!?

Das ist das Motto vieler Menschen. Ich hab mich gefragt, ob wir Christen dieses Motto auch haben und umsetzen sollen. Zum ersten Teil: „Tu Gutes“ ist die Antwort ganz klar Ja. „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Epheser 2 Vers 10) oder „Um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werk Frucht bringend und wachsend durch die Erkenntnis Gottes.“ (Kolosser 1 Vers 10) Das neue Leben, von uns wahren Christen, zeigt sich, unter anderem, in guten Werken. Auch in deinem Leben?

Aber sollen wir, über die guten Werke, mit anderen Menschen reden bzw. damit prahlen? Diese Frage beantwortet der Herr Jesus in Matthäus 6 Vers 1-4: „Du aber, wenn du Wohltätigkeit übst, so lass deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut, damit deine Wohltätigkeit im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten.“ (hier nur Vers 3 und 4)

Ich habe oft den Drang, meine guten Werke anderen mitzuteilen oder auf irgendeine Weise zu zeigen, dass ich dieses oder jenes Gute getan habe. Der bessere aber schwierigere Weg ist, darüber nicht vor Menschen zu reden. Gott wird uns für diese verborgenen Werke belohnen, anderenfalls haben wir unseren Lohn von den Menschen schon bekommen (Anerkennung, Achtung, Ehre, usw.).

„Nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.“ (1. Thessalonischer 2 Vers 4)

Daniel Mauden

4 Kommentare to “Tu Gutes und rede davon!?”

  1. Marco schreibt:

    Hebräer

    38 „Der Gerechte aber wird aus Glauben12d.h. auf dem Grundsatz des Glaubens leben“;13Hab. 2,4 und: „Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben“.

    Matthäus 5

    15 Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. 16 Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen

  2. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo Marco,

    was willst Du in diesem Zusammenhang mit den Bibelstellen sagen?

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  3. Marco schreibt:

    Nun, was sind gute Werke? warscheinlich stellt sich jeder etwas anderes darunter vor aber es sollte in jedem Fall etwas sein an dem der HERR wohlgefallen hat. Aber es ist wichtig das wir wissen das niemand durch gute Werke sich selbst in ein besseres Licht stellen kann, wenn er diese Werke nur mit diesem Hintergedanken ausführt. Dabei ist es egal ob wir das unseren Mitmenschen unter die Nase halten oder “nur” unserem HERRN.

    8 Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.(Epheser 2)

    Etwas anderes ist es wenn wir etwas tun weil wir Freude daran haben, wenn wir etwas machen weil wir ein echtes Bedürfnis dazu haben z.B. das was wir mit unserem Herrn Jesus erlebt haben anderen Menschen mitzuteilen, wenn ein solches Gespräch genutzt wird um das Evangelium weiterzusagen ist es immer nützlich und dem HERRN wohlgefällig denn genau das möchte er ja. Es ist übrigens der einzige Grund warum wir Christen die wir errettet sind noch in dieser Welt sind. Wir sind nicht hier um uns zu verstecken sondern um Zeugnis zu geben.

    15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.(Markus 16)

  4. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo Marco,

    Du vermischst hier zwei Dinge ein wenig, nämlich Rechtfertigung aus (eigenen) Werken und Wandel in (vor Gott!) guten Werken.

    Einerseits muss jedem klar sein, dass wir NICHT durch Werke gerechtfertigt werden, sondern allein durch Glauben an den Herrn Jesus Christus (siehe Epheser 2,8).

    Die guten Werke, die wir dann und NUR als errettete Menschen tun können, sind Werke, die Gott zuvor bereitet hat. Sonst wären es keine guten Werke in den Augen Gottes, sondern allenfalls in den Augen der Menschen. Und diese Werke sind immer zu seinem Wohlgefallen, denn Er selbst hat sie bereitet.

    Nun stellt sich uns aber die Frage, ob wir uns dieser Werke, die doch Gott bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln, rühmen, sei es vor Gott oder vor Menschen. Doch wir haben nichts, womit wir uns rühmen können. “Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus” (Gal 6,4). Das ist der Punkt, den Daniel anspricht.

    Wir sollen in diesen guten Werken wandeln und gerade dadurch ein Zeugnis sein, aber nicht dadurch, dass wir von unseren guten Werken reden. Sonst wird das gute Zeugnis, dass durch unseren Wandel in den guten Werken durch Gott gewirkt wurde, nur verdunkelt oder sogar zerstört. Wir sollen leuchten durch gute Werke, nicht durch das Reden darüber! (Kleine Anmerkung: Es mag vereinzelt gut sein, von persönlichen Erfahrungen mit dem Herrn zu reden, aber wir sollten da äußerst vorsichtig sein, da wir dann sehr in Gefahr stehen, uns in den Vordergrund zu stellen, und nicht, wie es sein sollte, allein den Herrn.)

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