Sollten wir nicht in christlicher Demut den verlorenen Menschen Christus als den Heiland vorstellen? Sollten uns nicht verlorene Menschen am Herzen liegen, denen wir das Wort vom Kreuz bringen können? Ist es unser aufrichtiger Herzenswunsch den Menschen zu sagen, warum wir den Heiland lieben?

Lasst uns das mit aller Demut und Sanftmut tun. Man kann niemanden für Christus gewinnen, wenn man nur mit Bibelzitaten seinen Nächsten erdrückt oder durch Argumentation versucht sein Gegenüber zu überzeugen und sich wo möglich in Diskussionen verliert. Wenn man selber die Liebe des Christus vorlebt und auch ausstrahlt und ein ausgeprägtes Gebetsleben hat, wird ER uns die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt schenken. Menschen mit denen wir täglich zu tun haben sehen sehr wohl an unserem Lebenswandel, wie ernst wir es meinen. Unser Reden und das Verhalten anderen gegenüber ist für unser Zeugnis und für den HERRN selbst sehr wertvoll. Er möchte doch den Mut und die Kraft dazu schenken uns ganz entschieden auf seine Seite, auf die Seite des Verachteten, zu stellen und IHN zu bekennen.

Die aus Gnaden, ohne Eigenverdienst, uns geschenkte Liebe weiter zu geben, verbunden mit Gottes Wort und durch persönliches Zeugnis, sollte unser aller Ziel sein. Jemand sagte einmal: “Wer kniend vor dem Kreuze Christi ist kann niemals hochmütig auf Jemanden herab blicken.“

Lasst uns in diesem Sinn mehr Mut zum lebendigen Zeugnis für Jesus Christus, unserem HERRN und Heiland haben.