Der tödliche Virus - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Der tödliche Virus


Freitag, 3. Juni 2011

Der tödliche Virus

Der Ehec-Virus ist seit Tagen Deutschlands Medienthema Nr. 1. Kein Wunder, denn immerhin sind bereits einige Sterbefälle zu beklagen.

Krankheit ist in Gottes Wort oft ein Bild von der Sünde im Menschen. Dieser Ehec-Virus lässt uns auch daran denken, was die Sünde aus der Schöpfung, die „sehr gut“ aus der Hand Gottes hervorgegangen war, gemacht hat. Und jeder Mensch ist von Natur mit dem Virus „Sünde“ befallen, einem Keim, der unweigerlich zu Tod, damit meine ich den ewigen Tod, führen wird.

Aber es gibt ein Heilmittel, das auf jeden Fall hilft! Der Mensch muss es nur annehmen: Gott hat seinen eigenen Sohn gegeben, damit jeder, der an IHN glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe (Johannesevangelium, Kapitel 3 Vers 16).

Hast Du dieses ewige Leben schon oder geht Dein Leben noch dem ewigen Verderben entgegen? Wenn letzteres, dann komme heute noch zu Jesus Christus!

Henning Brockhaus

9 Kommentare to “Der tödliche Virus”

  1. haschmich schreibt:

    “Wenn letzteres, dann komme heute noch zu Jesus Christus!”

    Judas Ischariot ging, als Jesus es ihm bestätigt hatte, dass er es ist, der Ihn verraten würde, in die Nacht hinaus. Zunächst schien es dann so, als hätte er sich total von Jesus abgewendet. Nachdem er aber den Verrat begangen hatte, da reute es ihn sehr und mit dieser Schuld, konnte er einfach nicht mehr leben und er erhängte sich dann. Persönlich getroffen, hat Judas den HERRN, so dass er Ihm hätte sagen können, wie leid es ihm tut, was er getan hat, nicht mehr.
    Jesus war zu dieser Zeit noch nicht verherrlicht worden. Wartet also Judas bis heute darauf, ob der HERR ihm seine große Sünde von damals verzeihen möge? Oder hat Judas nur noch Aussicht darauf, den zweiten Tod zu erleiden?

    Judas hatte sich das Virus “Sünde” eigentlich sogar doppelt eingefangen. Er war als Mensch krank von der Erbschuld her und dann wurde er noch einmal vom Virus “Antijesus” angesteckt. So einen noch retten zu können, das will schon etwas heißen. Kann es Jesus?

  2. Peter Vogel schreibt:

    @ haschmich

    Nanu? Judas soll aktuell auf etwas warten?

    Wozu dient hier die Frage nach des Herrn Jesus Können? ER hat zu Lebzeiten klare Worte gesprochen was Errettung und Trennung von Gott betrifft.

  3. Tobias schreibt:

    @ haschmich

    Judas ist tot – nur so lange wir leben, haben wir die Gelegenheiten dazu, uns unsere Sünden vergeben zu lassen.
    Abgesehen davon hatte Judas (wie auch die anderen Jünger) gewusst, dass der Herr Jesus wieder auferstehen würde (das er und sie das vergessen haben/nicht geglaubt haben, ist eine andere Sache). Und ich bin mir sicher, dass der Herr Jesus ihm vergeben hätte, wenn Judas Ihn darum gebeten hätte – Petrus hat Er ja auch vergeben. Jetzt hat Judas aber keine Gelegenheit mehr, um Vergebung zu bitten – nach dem Tod kommt für jeden Sünder, der nicht Buße getan hat, nur noch das Gericht (Hebräer 9,27).

    Ja, Jesus kann das.
    1. Johannesbrief 1,7: “das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde” – Sünde (im Gegensatz zu Sünden) steht immer für die Erbschuld
    1. Johannesbrief 1,9: “Wenn wir unsere Sünden [den Virus “Antijesus”] bekennen, so ist er [Gott] treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit”
    Der Prophet Jesaja 1,18: “Kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht Jahwe [Gott]. Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden”
    Johannes 3,16+17: “Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit JEDER, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde.”

    Ist das nicht wunderbar? Alles, was wir irgendwie getan haben, kann uns vergeben werden. Die einzige Bedingung ist: “Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden” (Apostelgeschichte 16,31). Wenn wir an Ihn glauben, wenn wir Ihm unsere Sünden bekennen, wenn wir daran glauben, dass ER am Kreuz für unsere Sünde(n) gestorben ist, danach aber wieder auferstanden ist und jetzt bei Gott lebt, dann haben wir ewiges Leben (Johannes 3,36).

    Dann können wir mit dem König Hiskia sagen: “alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen” (Jesaja 38,17) und auch mit David: “So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen” (Psalm 103,12).

    Und das gilt auch für die, die vielleicht viel gesündigt haben. “Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschenglicher geworden” (Römer 5,20). Keine von unseren Sünden ist zu groß, als dass sie nicht könnte vergeben werden.

  4. haschmich schreibt:

    @ Peter Vogel und @ Tobias

    Judas hat noch zu seinen Lebzeiten eingesehen, dass er einen großen Fehler begangen hatte. Aber ihm fiel eben auch “die Aufgabe” zu, unseren HERRN zu verraten. Wäre es nicht so gelaufen, wie wäre es dann gelaufen und wem wäre es dann von Satan aufgetragen worden, den Verrat zu begehen?

    Matthäus 27,3 Als nun Judas, der ihn verraten hatte, sah, daß er verurteilt war, reute es ihn; und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten zurück 4und sprach: Ich habe gesündigt, daß ich unschuldiges Blut verraten habe!…

    “Nanu? Judas soll aktuell auf etwas warten?”

    Wie wird das mit dem Jüngsten Gericht denn üblicherweise verstanden? Doch so, dass am Ende aller Tage ein jeder vor den Richterstuhl Gottes treten muss, und dann wird von Gott darüber entschieden, ob derjenige das ewige Leben erhält oder ob denjenigen der zweite Tod erwartet.
    Oder sind alle bisherigen Toten schon sofort in den Himmel gekommen oder in den Feuersee geworfen worden?

    Hier steht folgendes:

    Lukas 23,43 Jesus antwortete ihm: “Wahrlich, dir sage Ich heute: Mit Mir wirst du im Paradiese sein!”

  5. Henning Brockhaus schreibt:

    Hallo Haschmich,

    Judas “reute” es zwar, dass er den Herrn Jesus überliefert hatte, aber nur, weil er die Folgen sah. Er dachte sicher, Jesus könne sich aufgrund seiner Macht selbst befreien. Was er nicht bedachte war, dass der Sohn Gottes noch nie ein Wunder zu seinen eigenen Gunsten getan hatte.

    Nun – Gottes Wort, die Bibel, ist sehr klar in Bezug auf Judas. Der Herr Jesus spricht von ihm selbst als dem “Sohn des Verderbens” (Johannes 17,12). Judas hatte Ihn nie im Glauben angenommen, sich nie wirklich “bekehrt”. Selbst sein Ausruf “Ich habe gesündigt”, ist keine wahre Umkehr gewesen, sonst hätte er sich nicht erhängt und der Buße würdige Frucht gezeigt.

    Sicher werden wir alle vor dem Richterstuhl des Christus treten müssen (2. Korinther 5,10). Jedoch diejenigen, die zu Lebzeiten den Herrn Jesus als Retter angenommen haben (Judas nicht!), müssen kein Gericht erwarten, denn ihr Gericht hat auf Golgatha stattgefunden – den Herrn Jesus hat es getroffen. Der Richterstuhl, wie er uns in 2. Korinther 5 beschrieben wird, unterscheidet dies nicht. Dass aber ein Unterschied besteht, sehen wir z.B. in Offenbarung 20,11-15 (lies es bitte), wo wir von dem großen, weißen Thron lesen. Dort wird Judas einmal erscheinen müssen und sein Name wird NICHT in dem Buch des Lebens stehen. Er wird dann gerichtet werden gemäß dem, was er in seinem Leben getan hat.

    Wenn jemand heute stirbt, ist er noch nicht im Feuersee. Er ist entweder im Paradies (wenn er ein Erlöster ist) so wie eine der Räuber am Kreuz (den Vers hast Du zitiert aus Lukas 23) oder aber er ist im so genannten Hades (wie der reiche Mann in Lukas 16,19-31 (lies es bitte). Obwohl der Hades noch nicht der Feuersee (oder die Hölle) ist, sind die Menschen, die dort sind, aber in Qualen (Lukas 16,23).

    Der Feuersee ist eigentlich bestimmt für den Teufel, den Saten und seine Engel (Matthäus 25,41). Aber nach Offenbarung 20,15 werden nach dem Gericht am großen, weißen Thron auch alle die dorthinein geworfen, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben gewunden werden wird.

    Ich hoffe, dass Dir diese Ausführungen etwas weiterhelfen.

    Herzliche Grüße
    Henning

  6. haschmich schreibt:

    Hallo Henning,

    konnte erst heute wieder hier lesen und möchte mich nun für die Erläuterungen Deinerseits bedanken. Ich habe die von Dir genannten Stellen in der Bibel gelesen.

    Du hast bestimmt großes Bibelwissen. Darf ich zu einem anderen Thema noch eine Frage an Dich richten? Kürzlich fiel mir dieser Vers hier auf und ich komme nicht so richtig mit dessen Inhalt klar:

    1.Timotheus 1,20Unter ihnen sind Hymenäus und Alexander, welche ich dem Satan übergeben habe, damit sie gezüchtigt werden, nicht mehr zu lästern.

    Paulus ist der Verfasser des Briefes. Was meint er damit, wenn er sagt, diese zwei namentlich genannten Männer dem Satan zur Züchtigung übergeben zu haben?

    Viele Grüße, HM

  7. Henning Brockhaus schreibt:

    Liebe(r) Haschmich,

    die Aussage des Apostel Paulus über Hymenäus und Alexander ist in der Tat eine besondere. Wir haben hier einen bemerkenswerten Fall von apostolischer Zucht. Paulus entfernte, nach der Macht, die ihm gegeben war, diese Irrlehrer aus der Versammlung. Sie waren dann “draußen”, sozusagen da, wo Satan seine Macht ausübt. Sicher aber waren zuvor einige Ermahnungen und Zureden geschehen, diese beiden wollten aber wohl nicht hören.

    Kennst Du die Seite http://www.bibelkommentare.de? Dort findest Du sehr gute Auslegungen zu fast allen Bibelstellen, unter anderem auch zu dieser in 1. Timotheus 1.

    Herzliche Grüße
    Henning

  8. haschmich schreibt:

    Hallo Henning,

    aus der Perspektive, dass Hymenäus und Alexander Irrlehrer gewesen sind, habe ich diesen Vers nicht gesehen. So wie Du diese Sache erklärst, könnte dies aber die Lösung dafür sein, wenn man zudem “draußen sein” noch mit Satan gleichsetzt.
    Die genannte Seite kenne ich nicht, werde mich da mal umsehen. Danke nochmals!

    Viele Grüße, HM

  9. Harry Reuss schreibt:

    …nee, nee, das mit dem “Virus”, da stehe ich voll dahinter, da hast Du vollkommen recht –
    ich hatte Deinen Beitrag noch gar nicht richtig gelesen, nur so überflogen, dann…weißt Du,
    ich bin “newcomer”, noch total systemfremd – daher diese anfängliche Oberflächlichkeit meinerseits…das soll und muß jetzt natürlich anders werden, gell!?
    Nüscht für unjut, sagt der Berliner…bitte.-

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