ICH-Sucht - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

ICH-Sucht


Donnerstag, 30. Juni 2011

ICH-Sucht

Facebook, Google+, LinkedIn, XING usw – alles Plattformen mit gewissem Nutzen, aber vor allem mit dem Fokus auf dem ICH.

Bezeichnend ein Bild, was auf Spiegel Online zu einem Artikel zum neuen Dienst von Google erschien:

Neues Netzwerk: Was Google+ besser macht als Facebook
(Spiegel.de)

Auf diesen Plattformen ist nicht alles schlecht und sie sind auch nicht alle unnütz, aber sie fördern die öffentliche Selbstdarstellung: Ich biete, Ich suche, Ich kommentiere, gefällt Mir…

Natürlich muss man im Arbeitsleben durchaus seine Stärken und fachlichen Vorzüge darstellen, inbesondere bei der Jobsuche. Doch mit der Nutzung dieser Plattformen steigt die Gefahr der übertriebenen und sogar beschönigenden Selbstdarstellung, indem man mehr aus sich machen will, als man eigentlich ist.

Irgendwie sind wir alle Nutzer solcher Plattformen, denn auch in Großunternehmen kommen sie immer öfter intern zum Einsatz, und deshalb stehen wir alle in diesen Gefahren.

Wenn Du meinst, solche Plattformen nutzen zu können oder zu müssen, sei Dir den Gefahren bewusst und bleib ehrlich – ehrlich Du und kein Schein-Du!

“Wer aber sich selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.” (Matthäus 23,12)

Bernhard Brockhaus

7 Kommentare to “ICH-Sucht”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Göttlicher Fokus auf dem ich… d.h. Gott sieht mich.

    Wie dankbar bin ich für diesen Fokus auf mich den Sünder… wie dankbar bin ich das Gnade mich erlöste zur Gerechtigkeit vor dem Allmächtigen, vor meinem Schöpfer. Und dieser Fokus ist weiter auf mich gerichtet…

    SEINEM Wort entnehme ich kostbare, unverdiente und doch so unentbehrliche, Zusagen:

    Christus ist eingegangen in den Himmel, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen. Hebräer 9,24

    Röm 8,34 wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

    für die Nachfolge.

    Nur mit Jesu will ich, Pilger, wandern

    1. Nur mit Jesu will ich, Pilger, wandern,
    nur mit Ihm geh´ froh ich ein und aus;
    Weg und Ziel find ich bei keinem andern,
    Er allein bringt Heil in Herz und Haus,
    Er allein bringt Heil in Herz und Haus.

    2. Berg und Tal und Feld und Wald und Meere,
    froh durchwall´ ich sie an seiner Hand,
    wenn der Herr nicht mein Begleiter wäre,
    fänd ich nie das wahre Vaterland,
    fänd ich nie das wahre Vaterland.

    3. Er ist Schutz, wenn ich mich niederlege,
    Er mein Hort, wenn früh ich stehe auf,
    Er mein Rater an dem Scheidewege
    und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf
    und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf.

    4. Bei dem Herrn will ich stets Einkehr halten,
    Er sei Speis´ und Trank und Freude mir,
    seine Gnade will ich lassen walten,
    Ihm befehl ich Leib und Seele hier,
    Ihm befehl ich Leib und Seele hier.

    5. Bis es Abend wird für mich hienieden,
    und Er ruft zur ew´gen Heimat hin,
    bis mit Ihm ich gehe ein zum Frieden,
    wo sein sel´ger Himmelserb´ ich bin,
    wo sein sel´ger Himmelserb´ ich bin.

    (Autor: Johann P. Schück (1811 - 1892)

  2. haschmich schreibt:

    @Peter Vogel

    ***Christus ist es,…….., der auch zur Rechten Gottes ist…***

    Ich habe mich in mehreren Foren umgesehen und mich mit vielen anderen Christen schon auf anderem Weg unterhalten. Viele Christen sind der Meinung, dass Jesus Christus selbst auch der Gott des Himmels ist, also der himmlische Vater.

    Der Apostel Thomas sagte zu Jesus nach dessen Auferstehung: “Mein Herr und mein Gott”.

    Wie kann Christus, über den also die Meinung vorherrscht selbst der HERRGOTT zu sein, dann aber NUR zur Rechten Gottes sein?

    Oder anders ausgedrückt, was bedeutet es, wenn Jesus nach Wortlaut der Bibel, zur Rechten Gottes im Himmel sitzt? Warum sitzt Jesus im Himmel dann nicht in der Mitte auf dem Thron?

  3. Peter Vogel schreibt:

    @haschmich

    Johannes 10, 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, {als alle} und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 30. Ich und der Vater sind eins.

    Möglich das jemand dies dahingehend interpretiert, das der Sohn = Vater sei? Dabei wissen doch Christen um die Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Und wie schön ist es zu wissen, nach Gottes Wort, das Vater und Sohn eins (einig) sind in der Liebe und Gnade dem Sünder gegenüber.

    Wieso sollte der Sohn, welchem vom Vater alles gegeben ist, den Thron begehren? ER, welcher dem Vater stets alle Ehre einräumte!

    ER war und ist und bleibt Gott… großes Geheimnis der Dreieinigkeit…
    Johannes 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses (Er) war im Anfang bei Gott. 3 Alles ward durch dasselbe (ihn), und ohne dasselbe (ihn) ward auch nicht eines, das geworden ist.

    Vater
    ist Gott
    ist nicht Heiliger Geist
    ist nicht Sohn
    +++++
    Sohn
    ist Gott
    ist nicht Vater
    ist nicht heiliger Geist
    +++++
    Heiliger Geist
    ist Gott
    ist nicht Vater
    ist nicht Sohn

    Von wem mag hier die Rede sein? Wahrer Mensch und wahrer Gott: Jesus Christus.
    Römer 11, 36. Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

    Anbetung IHM.

  4. Jona schreibt:

    @P. Vogel 1. Juli 2011 um 17:59
    “Sohn…..ist n i c h t Vater (*)…”

    *
    Joh 14,9 b
    “……Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, ….”

    Joh 10,30
    ” ICH und der VATER sind EINS.”

    PS.
    Hier auf dieser Erde finden wir ein schwaches Beispiel in der “Personalunion”!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Personalunion

  5. Peter Vogel schreibt:

    @Jona
    In den Versen vor Joh. 10,30 erkennt man die Differenzierung… bei aller vorhandenen Einheit.
    27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben. 30 Ich und der Vater sind eins.

    dazu:
    … hat den Vater gesehen,
    a)darin erkenne ich die Einheit der Gnade und Liebe
    b) so wie SEINE Nachfolger IHN und SEINE Liebe widerspiegeln sollen… so leuchtet die Liebe Gottes im Sohn auf resp. durch in diese Welt.

    … sind eins,
    a) oh ja… und dies zu Gunsten von Sündern wie ich es war und bin.
    b) in dem Thema Dreieinigkeit, mit Vater und Sohn, sehen wir doch auch eine Differenzierung auf Golgatha.

    1)Mk 15,34 und zur neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme [und sagte]: Eloi, Eloi, lama sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
    2) Lk 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.

    Ich finde ein kaum (oder eben nicht) zu fassende Fülle wird hier entfaltet…
    Römer 11, 36. Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

    Einst wird wird das für die SEINEN sichtbar sein…
    1. Joh 3,2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden2, was wir sein werden; wir wissen, daß, wenn es offenbar werden wird {O. wenn er geoffenbart werden wird; vergl. Kap. 2,28; Kol. 3,4}, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

    IHN sehen wie ER ist… gelobt sei der Name des Herrn.

  6. Henning Brockhaus schreibt:

    Hallo Haschmich,

    Jesus ist vollkommen Gott wie Gott der Vater und Gott der Sohn. Das macht die Bibel an vielen Stellen klar. Seitdem der Herr Jesus aber auf diese Erde gekommen ist, ist Gott in der Person des Sohnes Mensch geworden. Und der Herr Jesus ist als Mensch auch zurückgegangen in den Himmel.

    Als Jesus auf dieser Erde als Mensch war, sagte Er aber doch von sich selbst: “… der im Himmel IST” (Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 13). Oder: “…. der im Schoß des Vaters IST” (Johannes 1,18). Das heißt: Der Sohn ist zwar wirklicher Mensch geworden, aber in der Absolutheit war Er stets beim Vater, d.h. im Vaterhaus. Für uns Menschen ist es ein unergründliches Geheimnis, wie alles, was mit Seiner Menschwerdung und der Tatsache zu tun hat, dass Er gleichzeitig Gott und Mensch ist.

    Nun ist Christus als Mensch im Himmel. Als Mensch hat Er diesen Ehrenplatz erhalten zur Rechten Gottes auf dem Thron. Als Mensch ist Er auch “dem unterworfen, der ihm alles unterworfen hat” (1. Korintherbrief, Kapitel 15,28). Dennoch ist er gleichzeitig der ewige Gott. Insofern konnte auch Thomas zu Ihm sagen: “Mein Herr und mein Gott”!

    Wenn Christus nicht weiterhin Mensch wäre (auch jetzt im Himmel), sondern sich wieder “in die Gottheit zurückgezogen hätte”, wäre dies ein unendlicher Verlust für uns, weil wir Ihn dann nicht sehen könnten. Gott in Seiner Absolutheit kann ein Mensch nicht sehen, der Mensch würde dabei “vergehen”.

    Aber – Gott sei Dank! – ist Christus in Ewigkeit Mensch im Himmel, so dass wir in der Lage sein werden, mit unserem Herrlichkeitsleib (Philipper 3 Vers 21) Ihn ewig anzuschauen und anzubeten.

    Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter.

    Herzlicher Gruß
    Henning

  7. Peter Vogel schreibt:

    @Henning

    +++++
    Wenn Christus nicht weiterhin Mensch wäre (auch jetzt im Himmel), sondern sich wieder “in die Gottheit zurückgezogen hätte”, wäre dies ein unendlicher Verlust für uns, weil wir Ihn dann nicht sehen könnten. Gott in Seiner Absolutheit kann ein Mensch nicht sehen, der Mensch würde dabei “vergehen”.

    Aber - Gott sei Dank! - ist Christus in Ewigkeit Mensch im Himmel, so dass wir in der Lage sein werden, mit unserem Herrlichkeitsleib (Philipper 3 Vers 21) Ihn ewig anzuschauen und anzubeten.
    +++++

    Das finde ich einen sehr interessanten Gedanken… selbst in der Herrlichkeit wird Gott “nur” im Sohn für die Erlösten sichtbar. Wie unermesslich und unergründlich ist SEINE Heiligkeit.

    Ich setzte voraus das in der Herrlichkeit, in völliger Rechtfertigung und Heilung, die Braut würdig sei Gott zu sehen.

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