Norwegen - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Norwegen


Samstag, 23. Juli 2011

Norwegen

“Fassen, was nicht zu fassen ist”
“Mehr als 90 Tote in Norwegen – Ein Albtraum”
“Paradies wurde zur Hölle”

Solche Zitate sind heute wahrscheinlich in allen Zeitungen zu den Anschlägen in Norwegen zu lesen.

Was dort passiert ist, ist menschlich fast nicht fassbar. Wie kann ein Mensch sich so etwas ausdenken und dann ausführen? Wenn wir aus der Bibel nicht wüßten, wie verderbt der Mensch ist, könnten wir es nicht glauben.

Mein Mitgefühl gilt den Menschen, die zu Schaden gekommen sind oder die Angehörige verloren haben.

Es stellt sich die Frage: Was machen die Menschen (Sie) mit solchen Nachrichten? Nehmen sie ( Sie) sie zur Kenntnis, sind erschüttert und gehen dann zur Tagesordnung über?

So schrecklich diese Ereignisse auch sind, wünsche ich trotzdem, dass Menschen stille stehen, nachdenken (“Was wäre, wenn ich unter den Opfern wäre?”) und dann zu dem Heiland kommen.

Auch wenn Norwegen weit weg ist, können die Nachrichten auch hier in Deutschland ihre Wirkung tun.
Ist Norwegen vielleicht IHR Urlaubsland? Erschüttert die Nachricht deshalb vielleicht gerade SIE besonders?
Lassen Sie die Nachrichten ganz persönlich zu Ihnen “sprechen”!
Wenn Sie noch nicht mit Ihrer Sündenschuld zu Jesus Christus gekommen sind um Frieden zu finden, dann kommen Sie noch heute zum Heiland!

“Heute, wenn ihr seine Stimme (die Stimme des Heilands) hört, verhärtet eure Herzen nicht.” Hebräerbrief Kapitel 3 Vers 15

Klaus Brinkmann

6 Kommentare to “Norwegen”

  1. haschmich schreibt:

    Ein Terroranschlag, ein Unfall, ganz plötzlich kann ein jeder von uns aus seinem Leben hier gerissen werden. Deshalb:

    Offenbarung 3:3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht merken, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.

    Oder auch:

    Matthäus 24:43 Das aber merket: wenn der Hausvater wüßte, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.

    Von dem Attentäter in Norwegen wird gesagt, er wäre ein Christ, sogar ein fundamentalistischer Christ. Genauso meinen viele andere von sich Christen zu sein. Wer ist letztendlich ein wahrer Christ?

    Matthäus 19,21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

    Wer verkauft schon alles was er besitzt, gibt es deen Armen und lebt dann so arm wie eine Kirchenmaus, so wie es Jesus Christus tat? Jesus besaß auf dieser Welt hier nichts von materieller Bedeutung – Jesus gab immer nur. Denn selbst wenn man nichts mehr hat, kann man anderen immer noch Liebe geben. Doch im Gegenzug erntet selbst so jemand oft nur Hass dafür.

    Was mag diesen Attentäter in Norwegen so belastet, so innerlich umgekrempelt haben, dass ihn nur noch eins erfüllte – Hass?

    Als der Anschlag auf das World Trade Center am 9.11. in Amerika geschehen war, da wurde vor allem die amerikanische Regierung nur noch von einem Gedanken erfüllt – Hass und Vergeltung. Ein Mann wie George W. Bush, der sich ein wiedergeborener Christ nennt, sann plötzlich auf Rache. Der Irak wurde das Ziel der Rache – Saddam Hussein musste als Sündenbock herhalten. Man ließ also die Waffen sprechen. Aber nicht George W. Bush zog persönlich in den Kampf oder auf der Gegenseite Saddam Hussein. Nein, dafür haben solche Leute ja ihre Soldaten, von denen sich nicht wenige sicher auch für gute Christen halten.

    Das Ergebnis ist jedoch immer dasselbe – Noch mehr Elend, Leid, Tod.

    Die direkten Angehörigen der Opfer des Anschlags des 9/11, zogen die auch sofort los um sich zu rächen wegen dem Leid was ihren Familien angetan worden war? Ziehen die Hinterbliebenen der Opfer des Anschlags in Norwegen jetzt sofort los um sich zu rächen?

    Jesus sagte nur: Lukas 23:34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

  2. TW schreibt:

    Was können wir noch tun außer selbstverständlich zuerst Äußerung unseres Mitgefühls mit allen Betroffenen und Gebet?

    Wenn der Attentäter wirklich “christlicher Fundamentalist” gewesen sei, wie in vielen Medien gleich wieder zu hören und zu lesen war und wie er vielleicht auch selbst von sich behauptet haben mag, was war denn dann das Fundament für sein Handeln? War es das Wort der Schrift, dass “niemand einen anderen Grund legen kann als der, der gelegt ist: Jesus Christus” (1. Kor 3, 11)?
    Sicher nicht. Denn wo spricht der Herr davon, dass ein Nachfolger befugt oder aufgerufen sei, Gesundheit oder Leben irgendeines anderen Menschen zu zerstören?

    So wird durch die Taten eines Besessenen ebenso wie durch dessen gedankenloser, unwissentlicher oder auch absichtlicher Etikettierung als “christlicher Fundamentalist” die Person und das Wort des Heilands in Verruf gebracht. Und gleichzeitig alle diejenigen als potenziell gefährlich eingestuft, die sich auf das biblische Fundament berufen.

    Wir wissen ja, dass es so kommen muss. Aber dürfen wir deshalb nicht trotzdem versuchen den Irrtum richtigzustellen, wenn er uns zu Ohren kommt? Z. B. habe ich dem Bayerischen Rundfunk gestern eine E-Mail geschickt. Ich habe das Etikett danach nicht mehr im Text der Rundfunknachrichten gehört. Wobei natürlich kein Zusammenhang mit der E-Mail bestehen muss.

  3. ali schreibt:

    Unsere Medien in der BRD sind größtenteils Lügner und tendenziell christenfeindlich. Mir gefällt das überhaupt nicht
    dass diese scheckliche Einzeltat jetzt instrumentalisiert wird, indem man versucht, dieses Monster in die christliche Ecke zu schieben. Vielleicht sollten besonnene und denkende Menschen die Motive und weltanschaulichen Hintergründe des Täters berachen und einfach erst einmal abwarten, was die Ermittlungen noch ergeben.
    Spekulationen auf Basis immer noch unzureichender Informationen scheinen mir wenig zielführend. Christlicher Fundamentalist…
    …so nennt man neuerdings kranke Massenmörder in deutschen Medien! Da wird mal wieder ein Bild gezeichnet, das schlichtweg unreflektiert und eine Frechheit ist! Getreu dem Motto: Religion ist böse; Terror machen nicht nur Moslems sondern auch Christen… In norwegischen Zeitungen kann man anderes lesen, dass er nämlich aus bestimmten Gründen exkommuniziert war:

    “Behring Breivik har ingen kjent tilknytning til nåværende eller tidligere grupper på ytre høyre fløy, men var frimurer og medlem av Johannes-losjen St. Olaus T.D. Tre Søiler”.

    http://www.abcnyheter.no/nyheter…-32-er-pagrepet-angrepene

  4. Ebse schreibt:

    Gerne lese ich die Kommentare und versuche mir ein Bild über die Verfasser zu machen.
    Bei dem Schreiber vom 25, Juli 2011 um 01:20 ist mir aufgefallen, dass da ein von Gott geschaffener Mensch ,, Monster ” genannt wird. Ich weis nicht, was bei dem Schreiber in 1. Mose 1, 26 steht. Bei mir(ich denke in jeder Bibel) steht ; Und Gott sprach : Lasset uns ,,Menschen” machen in unserem Bilde … Aus diesem Grund verachte ich solche Aussagungen wie sie dort gemacht wurden. Sicherlich ist das, was dort in Norwegen geschehen ist eine Schreckliche Tat. Menschlich gesehen nicht zu begreifen. Gott wird diesen Mann einmal selbst zur Rechenschaft ziehen. Kein Mensch weiss, was in diesem Menschen vorgegangen ist, als er die Schreckenstat ausgeübt hat. Wir als Wiedergeborene Christen sollten uns jedoch über solche Geschehnisse (2.Tim.3,1-4) nicht Wundern.

  5. Peter Vogel schreibt:

    @ebse

    In der Tat ist das Ergebnis dieser Horrortat monströs, oder? Und dieses Ergebnis dürfte dem inneren Zustand wie auch den Absichten des Täters adäquat sein. Und vielleicht hat der Schreiber bereits die Wortwahl bereut? Ich meine, Verachtung gebührt ihm nicht für diese Schwäche.

    Hat das Geschöpf nicht durch Sünde das “zu unserem Bilde” arg verzerrt? Aus Eden entlassen… mit der Sünde behaftet wird der Mensch nicht mehr in dem Zustand gemäß 1. Mose 1 sein.

    Mir fällt ein Lied ein… gefunden und hier ist es:
    1.
    Herr, ich sehe Deine Welt, das weite Himmelszelt, die Wunder Deiner Schöpfung.
    Alles das hast Du gemacht, den Tag und auch die Nacht, ich danke Dir dafür.
    Berge, Flüsse und die Seen, die Täler und die Höh’n, sind Zeichen Deiner Liebe.
    Sonne, Wolken, Sand und Meer, die loben Dich so sehr, sie preisen Deine Macht.
    Refr.
    Darum bete ich Dich an, weil ich nicht schweigen kann; die Freude füllt mein Singen.
    Staunend habe ich erkannt: Ich bin in Deiner Hand, und Du lässt mich nicht los.
    2.
    Auch die Menschen sind von Dir und haben Leben hier durch Deine große Güte.
    Fühlen, Wollen und Verstand sind Werke Deiner Hand, entstammen Deinem Plan.
    Ist der Mensch auch sehr entstellt, weil er die Sünde wählt, Du willst ihn nicht zerstören.
    Deine Liebe macht ihn frei von aller Tyrannei, wenn er auf Dich vertraut.
    3.
    Herr, weil Du der Herrscher bist und alles übersiehst, bin ich in Dir geborgen.
    Kleinste Wesen in der Welt, das weite Sternenzelt, hältst Du in Deiner Hand.
    Du regierst auch uns’re Zeit, und bald ist es soweit, dann wirst Du sichtbar kommen.
    Mit uns sehnt sich die Natur und alle Kreatur nach Deiner Herrlichkeit.

    Text und Musik: Peter Strauch.

    Man kann diesem verblendeten Menschen nur wünschen das göttliche Gnade ihn noch erreichen möge…

  6. Jürgen schreibt:

    Hallo Peter,

    ich kann dir nur Recht geben.
    Das zitierte Lied hat mich sehr berührt, besonders die 2. Strophe: der Mensch ist sehr entstellt und bei manchen kommt diese Entstellung besonders stark zum Ausdruck, wie es jetzt in Norwegen passiert ist. Dennoch bleibt auch dieser Mann ein Geschöpf Gottes, für das unser Herr Jesus Christus am Kreuz gestorben ist und den ER mit Gott versöhnen möchte nicht, dass irgendeiner verloren geht und auch nicht einer verloren geht, das gilt auch für den Attentäter aus Norwegen.
    Lasst uns doch für ihn beten und froh sein, dass er nicht sich selbst auch noch umgebracht hat und sich damit die Chance auf die Errettung (wenn er sie nicht vorher erlangt hat) genommen hat.

    “Gott ist ein Gott, der große Dinge tut”. Möge er an dem Attentäter und auch an vielen anderen Menschen noch wirken! …

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