Was ich brauche - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Was ich brauche


Freitag, 19. August 2011

Was ich brauche

Mehr Glauben verleih’ mir,
mehr Licht und mehr Mut
mehr Trost der Vergebung,
zum Beten mehr Glut;
mehr Schmerz um die Sünde
mehr Scheu vor der Schuld,
mehr Stille im Herzen,
im Leid mehr Geduld.

Mehr Hoffnung entzünde,
mehr Sehnsucht in mir,
mehr Lust nach dem Himmel,
mehr Heimweh nach Dir!
Mehr Aufblick nach oben,
mehr Tröstung im Weh,
mehr Siegesgewissheit,
mehr Kraft aus der Höh’!

Mehr mildes Erbarmen,
mehr brünstige Lieb’,
mehr Sanftmut und Frieden,
mehr Opfersinn gib,
mehr Einfalt und Wahrheit,
mehr Demut dazu -
Ich wäre so gerne,
mein Heiland, wie Du.

August Hermann Francke

(Dieses Gedicht haben wir schon einmal im Mai 2008 hier veröffentlicht, ich fand es aber lohnenswert, es nochmals zu bringen).
Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Was ich brauche”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ja, lohnenswert in hohem Maße. Schaue ich auf mich, so stelle ich fest das von allem ich viel benötige. Wo wäre ein Übermaß, außer in Bedürftigkeit, zu verspüren. So will ich den Herrn Jesus bitten, mich zur Aufnahme aller guten Dinge aus SEINER Hand zu befähigen. Allein bin ich zu schwach dies zu SEINER Ehre zu erlangen.

    Ich möchte dieses schöne Lied beantworten, ebenso mit einem Lied:

    1.Ich will streben nach dem Leben, wo ich selig bin; ich will ringen, einzudringen, bis dass ich’s gewinn. Hält man mich, so lauf ich fort; bin ich matt, so ruft das Wort: „Fortgerungen, durchgedrungen bis zum Kleinod hin!

    2.Als berufen zu den Stufen / vor des Lammes Thron, will ich eilen; das Verweilen / bringt oft bösen Lohn. Wer auch läuft und läuft zu schlecht, der versäumt sein Kronenrecht. Was dahinten, das mag schwinden; ich will nichts davon.

    3.Jesu, richte mein Gesichte / nur auf jenes Ziel; lenk die Schritte, stärk die Tritte, wenn ich Schwachheit fühl! Lockt die Welt, so sprich mir zu; schmäht sie mich, so tröste du; deine Gnade führ gerade / mich aus ihrem Spiel!

    4.Du musst ziehen; mein Bemühen / ist zu mangelhaft. Wo ihr’s fehle, fühlt die Seele; aber du hast Kraft, weil dein Wort das Leben bringt / und dein Geist das Herz durchdringt. Dort wird’s tönen bei dem Krönen: Gott ist’s, der es schafft!

    Text: Philipp Friedrich Hiller 1767

    (Dann habe ich noch eine Bitte, Hennig, an Dich: Ich würde mich über eine Antwort auf meine Frage auf Deinen Beitrag “Sicherheit” vom 08.07.11 freuen. Danke.)

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