Volkssprache - Bibel-Blog
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Volkssprache


Montag, 14. November 2011

Volkssprache

"Jede Rede ist um so verständlicher, je mehr ihre Ausdrücke der Volkssprache entnommen sind. Wenn also irgendwelche Ausdrücke der Volkssprache zu Gebote stehen, die gleich knapp und treffend sind, so soll man sich der Fachausdrücke enthalten", sagte einmal Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), dt. Philosoph u. Mathematiker. Das gilt für uns Christen sowohl "untereinander" als auch in Gesprächen mit Ungläubigen. Zum Beispiel sollen unsere Worte in den Zusammenkünften einer Posaune mit deutlichem Klang gleichen (1. Korinther 14,9), damit wir auch verstanden werden und nicht uns selbst ergötzen. Ungläubigen sollen wir uns sprachlich anpassen (1. Korinther 9,19-23). Damit ist sicher keine Fäkaliensprache gemeint. Aber wenn wir es mit einem Professor zu tun haben, dürfen wir uns sprachlich bemühen, gut zu reden. Wenn wir es mit einfacheren Leuten zu tun haben, sollten wir nicht mit Fremdworten zu glänzen suchen. Es ist alles eine Frage der Gesinnung, der Liebe zum Nächsten.

Manuel Seibel

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