Und seid dankbar! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Und seid dankbar!


Montag, 16. Januar 2012

Und seid dankbar!

"Ich gehöre zu denen, die nicht nur in die Kirche gehen, wenn sie von Gott etwas wollen, sondern auch, um sich bei ihm zu bedanken", sagte kürzlich einmal Philipp Rösler (*1973), der deutsche Bundeswirtschaftsminister. Wie ist es denn mit uns? Beten wir nur dann, wenn wir etwas von Gott "brauchen", oder beten wir deshalb, weil uns an der Gwmeinschaft mit Ihm liegt, weil wir ausreichend Grund haben, Ihm auch zu danken? Wir dürfen Gott alles sagen! Aber wir sollten das Gebet als Ausdruck unseres bewussten abhängig seins von Ihm verstehen, als Gelegenheit, Ihn nicht nur zu bitten, sondern in Dankbarkeit alles das zu erwähnen, was Er uns schon geschenkt hat.
"Und seid dankbar" (Kol 3,15).

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Und seid dankbar!”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Kol. 3 V 12 Ziehet nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut, 13 einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat wider den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, also auch ihr. 14 Zu diesem allen aber ziehet die Liebe an, welche das Band der Vollkommenheit ist. 15 Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen worden seid in einem Leibe; und seid dankbar.

    … und seid dankbar! Ja, wahrlich dieser imperative Aufruf ist berechtigt. All die zur Verfügung stehenden Eigenschaften kann ich sehr wohl erbitten, gedenke ihrer für mich und meine Belange. Herr „gib mir“, „verleih mir“ und/oder „entziehe mir nicht“. Doch wo bleibt mein Dank! Da bedarf es nun einer Aufforderung? Ich blicke wohl besser zu Boden? Ja, ganz gewiss!

    Das alles was oben in diesen Versen aufgeführt wird, es ist vorhanden zu meiner Verfügung. Der Aufruf, die Formulierung „ziehet nun an“ weist ja auf das Vorhandensein hin. All das ist da… in SEINER täglichen Gnade enthalten.

    Einer umsichtigen Hausfrau gleich, welche am Abend die Kleidung für den kommenden Tag bereits vorbereitet und zurecht legt… so liegt alles bereit. Ziehet nun an… nicht allein der Aufruf ist hörbar, sagt dieses „nun“ nicht auch eine gewisse Ungeduld aus? Klingt nicht ein „endlich“ mit durch?

    Ach Herr, DU hältst diese wunderbare Fülle und Vollkommenheit auch für mich bereit. Bereite und verändere mich mehr zu DEINER Ehre zu… DIR gebührt der Dank für alles Gute aus DEINER Hand.

     

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