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Bild – Wirklichkeit – Vorbild


Mittwoch, 29. Januar 2020

Bild – Wirklichkeit – Vorbild

Die Verbindung von Mann und Frau in der Ehe ist so alt wie die Menschheit selbst. Gott selbst hat sie eingesetzt – und  das mit einem sehr erhabenen Grund. In 1. Mose 2 wird berichtet, dass Gott auf Adam einen tiefen Schlaf fallen ließ, ihm eine Rippe entnahm und daraus ihm eine Frau bildete. Diese Verbindung zwischen Adam und Eva ist ein Bild auf Christus und die Versammlung (Gemeinde). Der tiefe Schlaf Adams ist ein Bild von dem Tod Christi, den er erleiden musste, um Seine Braut –die Versammlung – zu erwerben.  Das Alte Testament erwähnt zwar nirgends prophetisch die Versammlung, sie wird jedoch in einigen Bildern (wie z.B. dem von Adam und Eva) vorausgeschattet.

Seit Christus gestorben und wieder auferstanden ist und sich im Himmel zur Rechten Gottes gesetzt hat, ist die Wahrheit von Christus und der Versammlung offenbart. Und diese Wahrheit wird nun als Vorbild für unsere Ehen vorgestellt. Paulus schreibt in Epheser 5 Vers 25 bis 29:

„Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heiligte, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort, damit er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. Also sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Christus die Versammlung.

Wir sehen also: Die Ehe von Adam und Eva ist zunächst ein Bild auf Christus und die Versammlung. Dann ist Christus und die Versammlung wiederum ein Vorbild für jede Ehe von gläubigen Christen. Gott hat diese Beziehung zwischen Christus und seiner Braut immer vor Augen gehabt – schon auf dem zweiten Blatt der Bibel finden wir sie im Bild! Unsere Ehen dürfen jetzt auch davon sprechen; adelt dies nicht unser tägliches Eheleben?

Henning Brockhaus

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