Intellekt und Liebe - Bibel-Blog
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Intellekt und Liebe


Montag, 23. Januar 2012

Intellekt und Liebe

"Der Intellekt nützt Ihnen bei der Liebe nicht viel", sagte einmal Alexander Kluge (*1932), Filmemacher, TV-Produzent & Schriftsteller. Stimmt das aber? Auch wenn es wahr ist, dass es bei der Frage nach dem Ehepartner nicht in erster Linie um eine Frage des Inellekts geht: Manchmal wäre es gut, wenn man seinen Intellekt nicht ausschalten würde, wenn es um die Ehefrage geht. Bevor man verliebt ist, dürfte jedem wahren Christen klar sein, dass die Eheschließung mit einer ungläubigen Person unbiblisch ist. Dass man sich niemals mit jemand verloben sollte, von dem man weiß, dass er allen möglichen anderen Leuten des für ihn/sie anderen Geschlechts schöne Augen macht; usw. Aber kaum, dass man Worte besonderer Wertschätzung hört – oft allein auf das Äußere bezogen – hat man alle Grundsätze und Überzeugungen über Bord geworfen. Man wird vielleicht gewarnt vor einem falschen Schritt. Man hört, dass man nur kurze Zeit nach der Eheschließung alles bereuen wird. Man weiß, dass es anderen so gegangen ist. Aber man lässt den gesunden Menschenverstand einfach weg. Vielleicht wehrt man Hinweise sogar noch mit Bibelversen ab, was zum Teil schon einen lästerlichen Gebrauch der Bibel offenbart. Aber vielleicht lässt sich mancher doch noch vor einem falschen Schritt der Torschlusspanik bewahren – es wäre schön!
"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten/bewahren, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen" (Joh 14,23) – das wünsche ich jedem (jungen) Gläubigen, der vor einer solch weitreichenden Entscheidung steht.

Manuel Seibel

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