Christ und Arbeit - Bibel-Blog
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Christ und Arbeit


Samstag, 11. Februar 2012

Christ und Arbeit

"Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen" 2.Thessalonicher 3 Vers 10

Auf den ersten Blick ein ganz schön hartes Wort. Aber wenn wir darüber nachdenken, müssen wir zustimmen (weil es Gottes Wort ist, ja sowieso).

Wer arbeiten könnte und es nicht tut -aus welchen Gründen auch immer- der liegt anderen auf der Tasche. Und das gehört sich für einen Christen einfach nicht.

Aber man kann diesen Vers auch auf weitere Gebiete als die berufliche Tätigkeit ausdehnen.

Wie sieht es z.B. mit den Aufgaben im und am Volk Gottes aus? Will ich vielleicht keine Aufgabe übernehmen?

Wie sieht es mit einer Aufgabe im Evangelim aus? Bin ich zu bequem?

Wie sieht es mit den Aufgaben in der Schule, in der Ausbildung oder beim Studium aus? Lege ich mich schon mal gerne auf die faule Haut?

Könnte ich an meinem Arbeitsplatz mehr leisten? 

Komme ich meinen Pflichten als Mutter und Hausfrau genügend nach?

 

Es gibt allerdings auch das Gegenteil von nicht arbeiten: Zuviel arbeiten.

Wenn wir nur noch leben um zu arbeiten, vernachlässigen wir dadurch andere Bereiche, die Gott uns gegeben hat: Unseren Ehepartner, unsere Kinder, ganz zu schweigen von allen geistlichen Dingen (persönliches Bibellesen/Beten, Besuch der Gemeindestunden, Aufgaben im Werk Gottes).

 

Gottes Wort, die Bibel, ist sehr aktuell. Gut, wenn wir uns die Hinweise zu Herzen nehmen.

Klaus Brinkmann

2 Kommentare to “Christ und Arbeit”

  1. Annet schreibt:

    Matthäus 6:28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;
     
    Es gibt z.B. auch Obdachlose, die WOLLEN gerne arbeiten, aber sie bekommen keine Arbeit.
     
    Oder z.B. die Königin von England. Sie arbeitet nicht und doch lebt sie in Saus und Braus.
     
    Was Paulus gemeint hat in Bezug auf arbeiten, ist dies:
     

    Römer 16:12 Grüßet die Tryphena und die Tryphosa, die im Herrn arbeiten; grüßet Persis, die Geliebte, die viel gearbeitet hat im Herrn.
     
    Alles andere und für Geld zu arbeiten, ist Dienst für den Mammon, ist Dienst für den Widerwirker, ist im Grunde nichts anderes als Götzendienst.

  2. Peter Vogel schreibt:

    Paulus, ganz gewiß nahezu alles vorbildlich im Herrn tuend/wirkend,, arbeitete als Zeltmacher um unabhängig sein zu können. Er wurde ja bestens versorgt dort wo er wohnte, von Glaubensgeschwistern. So hat er die Gewichtung/Prioritäten verteilt… damit dem Herrn die Ehre gebend.
    So sollen Nachfolger Christi, wie ich meine, durchaus ausgewogen über die Themen Alltagsleben, Altersvorsorge, Kinder und Familie nachdenken, vom Herrn Weisheit erbitten und handeln. Sorgsam mit dem Erwirtschafteten umgehen… für den "Weinberg" und die Geschwister eine offenen Hand einsetzen. Aber das fliegt niemandem zu… denn im Schweiße des Angesichts gilt… mag es bei manchem auch anders aussehen.

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