Das Leben von Whitney Houston - Bibel-Blog
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Das Leben von Whitney Houston


Donnerstag, 23. Februar 2012

Das Leben von Whitney Houston

Als ich anlässlich des überaschenden Todes von Whitney Houston ein kurze Biographie über ihr Leben las, fielen mir ein paar Dinge in ihrem Leben auf, die mich an den "Prediger" Salomo erinnerten. Es liegt mir fern, das Leben der beiden Personen zu vergleichen, denn Salomo, der in Gottes Wort in großen Teilen seines Lebens ein hervorragendes Bild auf den Herrn Jesus darstellt, war ein Gerechter und ein von Gott auserwähltes Gefäß.

Von Whitney Houston wird berichtet, dass sie eine "streng religiöse" Kindheit durchlebt hat, leider habe ich keinen Hinweis auf eine Bekehrung gefunden. Ihre Karriere nahm einen sehr guten Anfang. Whitney Houston wurde durch ihr musikalisches Talent ein Weltstar. Sie sagte: "Ihre Stimme sei ein Geschenk Gottes." Dann zog das andere Geschlecht, ein Mann, Whitney Houston in den Drogen-, Alkohol und Partysumpf. 

Salomo hat in der von Gott gegeben Weisheit und durch den Heiligen Geist menschliche Erfahrungen im Buch der Prediger niedergeschrieben und beurteilt. Der "Prediger" hat in Genuss, Reichtum und Frauen die Erfüllung gesucht und nicht gefunden (Prediger 2 Verse 1-11). Auch auf intellektuellem Gebiet und Philosophie hatte er sie nicht gefunden (Prediger 2 Verse 12-17). Er kommt immer zu dem gleichen Ergebnis: "Alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind." Ist das Leben von Whitney Houston nicht leider ein treffendes Beispiel dafür?

Es gibt nur Einen der echte Erfüllung und Sinn im Leben geben kann, und das ist Gott in dem Herrn Jesus. Vermutlich hat Whitney Houston die Erfüllung, nach der sie so gesucht hat, leider nie gefunden. Hast Du sie gefunden? Hast Du IHN gefunden, der Dein Leben mit Freude und Segen füllen will?

Daniel Mauden

6 Kommentare to “Das Leben von Whitney Houston”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Sicherlich, ein Vergleich kann schwerfallen. Und doch, der Blick auf das Ende ist aufschlussreich.

    Salomo gibt eine Erkenntnis wieder… welche heilsam ist,

    Pred. 12,13 Das Endergebnis des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist der ganze Mensch. 14.Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.

    Er hat wohl abgeschlossen mit den Dingen welche Unrecht in Gottes Augen bedeuteten, er mahnt und gibt heilende und heiligende Ratschläge.

    Wie anders stellt sich das Ende der W. Houston dar, lässt es nicht Verlorenheit befürchten? Wird man von ihr und der ohne Zweifel von Gott geschenkten Stimme sprechen, wenn ihr Leben und Wirken so lange zurück liegt wie bei Salomo?

    Ich bin durch die Welt gegangen
    1) Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß,
    und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.

    2) Ich habe die Menschen gesehen, und sie suchen spät und früh,
    sie schaffen, sie kommen und gehen, und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

    3) Sie suchen, was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück,
    und sie kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.

    4) Es ist eine Ruh vorhanden für das arme müde Herz;
    sagt es laut in allen Landen :
    Hier ist gestillet der Schmerz.

    5) Es ist eine Ruh gefunden für alle, fern und nah,
    in des Gotteslammes Wunden,
    am Kreuze auf Golgatha.

    Text: Eleonore Fürstin von Reuß 1867
    Melodie: Karl Gustav Arnold Kuhlo 1885

     
     
     

  2. Jochen M. schreibt:

    "…denn Salomo, der in Gottes Wort in großen Teilen seines Lebens ein hervorragendes Bild auf den Herrn Jesus darstellt…"
     
    Ist hier nicht in der Tat trotzdem von einem Bild, einem Abbild (Gottes) bzw. von einem Gleichnis von dessen was im Himmel ist die Rede?
     
    Was sagt die Bibel dazu?
     
    2.Mose 20,4Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist.
     
    UND VOR ALLEM: 2.Mose 20,5Bete sie nicht an und diene ihnen nicht;
     
    Ich kann mir nicht helfen, der Artikel "Whitney Houston – Salomo" scheint mir inhaltlich, trotz Überarbeitung nicht richtig zu funktionieren. Man kann Menschen eben nicht als Vergleich mit Gott heran ziehen, sowie alles andere eben auch nicht. Auch dann geht das nicht, wenn man es nur auf das Leben eines Salomo im Vergleich zu dem Leben des Sohnes Gottes an sich beschränkt und somit die Person auszuklammern versucht, die dahinter steht und nur deren Tun nach dem Worte Gottes vergleicht. König Salomo hatte böse Seiten, die sich während seines Lebens auftaten, von Jesus ist dergleichen überhaupt nichts bekannt. Ich hoffe, meine Kritk ist genehm?

  3. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Lieber Jochen,

    wo siehst Du in dem Artikel, dass Salomo auf die Stufe des Sohnes Gottes gestellt wird? Ich kann das nicht erkennen. Salomo ist, so wie ihn der Geist in der Bibel vorstellt (!), in gewissen Situationen, Zeiten und Bereichen seines Lebens ein Bild oder Hinweis auf den kommenden König, den Friedefürsten, so wie es auch David, Abraham, Joseph und andere alttestamentliche Personen mit anderen Schwerpunkten sind. Dies zu erkennen in den Schriften des AT bedeutet aber keineswegs, dass diese Personen auf eine Stufe mit dem gestellt werden, auf den sie hinweisen sollen. Nicht wir ziehen diese Personen als Vergleich mit Gott heran, sondern der Geist Gottes tut es selbst in Gottes Wort. 

    Joesph ist übrigens die einzige Person des AT, von der keine Sünde erwähnt wird. Auf diese Weise wurde er durch den Geist Gottes ein besonders hervorragendes Vorbild auf den Herrn Jesus. Natürlich war Joseph ein Mensch wie jeder von uns, ein Sünder, der Gnade und Rettung nötig hatte, aber die Schrift erwähnt diese Seite nicht, weil der Geist eben ein anderes Bild malen wollte.

    Unsere Anbetung gilt nur EINEM, dem, auf den diese Personen in ihrer Schwachheit hinweisen durften. Nützlich ist die Betrachtung dieser Personen, wenn wir gerade diese Hinweise auf den Herrn in ihrem Leben entdecken. Und dann gilt zudem noch: "den Ausgang ihres Wandels anschauend, ahmt ihren Glauben nach." (Heb 13, 7)

    Kannst Du dem so zustimmen?

    Herzliche Grüße

    Bernhard

  4. Jochen M. schreibt:

    Lieber Bernhard,
    "wo siehst Du in dem Artikel, dass Salomo auf die Stufe des Sohnes Gottes gestellt wird?"
    ich habe nur von einem Vergleich gesprochen, nicht von einem auf die selbe Stufe stellen. Oder anders gesagt auch, von einem Abbild. Aber ein Abbild kann sowieso immer nur eine Kopie des Originals sein. Oft handelt es sich bei solch einem Abbild nur um eine sehr billige Kopie des Originals. In weit das jetzt auf die Person des Salomo im VERGLEICH zu Jesus, als dem einzigen Original zutrifft, muß und kann nur an den Berichten angelehnt sein, die es über König Salomo bis in unsere Zeit herüber geschafft haben. Dazu kann die Bibel herangezogen werden, was das Leben des König Salomo betrifft, aber es gibt auch "bestätigtes" außerbiblisches Material dazu. In wie weit dieses außerbiblische Material wahrheitsgetreu ist, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls kann aber aus dem Buch der Wahrheit, also der Bibel herausgelesen werden, daß Gott nicht alles gefallen hat, was König Salomo so alles trieb. Wie also kann ein Sünder zu einem Vergleich mit dem herangezogen werden, in welchem bis heute gar keine Sünde gefunden werden konnte? Auch kann niemand ein Abbild von Jesus Christus darstellen und sich gar auf eine Stufe mit dem Sohn Gottes zu stellen, ist völlig unmöglich, stand aber was jetzt den Salom und das Letztgenannte angeht, für mich auch gar nicht zu Debatte.
    Wenn auch nur "gewissen Situationen, Zeiten und Bereichen im Leben" einer der Gestalten (des AT) schon irgendwie eine Rolle spielen würden, im Vergleich bezogen auf das vollkommene Handeln und Leben von Jesus, dann käme Christus nicht der Platz ganz oben zu, den Er aber verdient. Nur einer darf zur Rechten Gottes sitzen, oder?
    Ich weiß, daß Eure Anbetung als Betreiber dieses Blogs nur einem gilt und so wollte ich auch keinesfalls an Eurer Hingabe zu Ihm irgendwie kratzen. Wir mögen es ja versuchen, aber so wie Jesus immer alles ganz richtig zu machen und zu sagen, das kann uns auch beim besten Willen nicht gelingen. Denn wir Menschen sind nun einmal Sünder und Jesus ist das nicht. Deshalb, zuzugeben, dass mal ein Artikel nicht zu 100 Prozent funktioniert hat, das ist bei weitem keine Schande für uns. Oder?
    "Joesph ist übrigens die einzige Person des AT, von der keine Sünde erwähnt wird."
    Das von ihm keine Sünde erwähnt wird, bedeutet nicht, daß er auch wirklich keine getan hätte. Sieht man es anders, dann würde man ja in Erwägung ziehen, den Joseph auf eine Stufe mit Jesus heben wollen und seid ehrlich, geht das?
    Mit herzlichen Grüßen
    Jochen

  5. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo Jochen,

    sorry, dass ich erst jetzt zu einer Antwort komme. Personen des AT können immer nur schwache Hinweise auf den Einen sein, das ist ganz klar, und da ist auch Joseph keine Ausnahme. Auch er war ein sündiger Mensch, auffallend ist eben nur, dass die Bibel diese Sünden nicht erwähnt, was seine Bedeutung haben wird.

    Ich gebe Dir völlig recht: Christus hat in allem den Vorrang. "Er ist vor allen, und alle DInge bestehen durch ihn. Und Er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit Er in allem den Vorrang habe" (Kolosser 1,14-18)

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  6. Steffen Gräb schreibt:

    Ich möchte noch erinnern an Daniel,
    kap.6,5mitte " aber sie konnten keinen Anklagegrund und keine schlechte Handlung finden, weil er TREU war und kein vergehen und keine schlechte Handlung an IHM gefunden wurde"
    Welch ein Vorbild auch für uns! 

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