Von Kaleb lesen wir im Wort Gottes nur sehr wenig, aber das Wenige, wird mit den Worten zusammengefasst, dass er seinem Gott „völlig nachgefolgt“ ist.

Kaleb war einer von den zwölf Kundschaftern, die in das Land Kanaan zogen, um es auszuspähen.

Nachdem Kaleb den Reichtum des Segens Gottes für das Volk Israel mit eigenen Augen gesehen hat und als erster seine Stimme gegen die zehn glaubensschwachen Kundschafter erhob, bezeugte Gott selbst in 4. Mose 14 Vers 24: „Aber meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm gewesen und er mir völlig nachgefolgt ist, ihn werde ich in das Land bringen, in welches er gekommen ist; und sein Same soll es besitzen."

Wie waren doch die 40 Jahre der Wüstenwanderung als Strafe Gottes für den Unglauben des Volkes Israels eine harte Glaubensprüfung für ihn, da er doch die Schönheit des Landes schon vorher sehen durfte.

Nur in diesem festen Glauben offenbarte sich hier seine völlige Nachfolge. Wie konnte Gott sich über einen Kaleb freuen, weil er an den Segensabsichten Gottes für das Volk Israel festhielt.

Kann sich Gott auch an uns erfreuen, weil wir an seiner Verheißung bald im Vaterhaus zu sein festhalten? Sollte uns diese wunderbare Verheißung nicht auch dazu führen IHM treu nachzufolgen?