"Man kann einen Menschen nicht ein Leben lang beschützen, nicht einmal sich selbst", sagte kürzlich ein zeitgenössischer deutscher Sänger. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir dessen immer bewusst bin: Dass ich mich selbst gar nicht bewahren kann, sondern dass es unseres großen Gottes bedarf, der mich bewahrt."

So begann der letzte Beitrag auf dieser Seite. Am Tag danach, am Dienstag, geschah ein furchtbares Unglück in den Schweizer Alpen, bei dem 5 Menschen den Tod fanden. Es waren alles gläubige Christen, größtenteils junge Leute, sie sind jetzt alle in der Herrlichkeit bei Christus. Auch für uns gläubige Christen gilt, dass wir uns nicht selbst bewahren können, sondern dass dies allein Gottes Werk ist. Gott hat diese 5 Menschen aber aus ihren Familien weggenommen. Er hat sie in diesem Fall nicht "bewahrt" in dem Sinn, dass sie wieder unversehrt aus der Schweiz zurückkehrten. Er hätte es sicher tun können, aber er ließ diesen schrecklichen Unfall zu. Er hatte einen anderen Weg für sie und ihre Familien. Warum, wissen wir nicht, wahrscheinlich werden wir es nie auf dieser Erde erfahren. Doch wo gibt es einen wirksamen Trost wenn nicht in den ewigen Armen dessen, in dessen Hand alles steht und der uns liebt?

Das Unglück macht uns neu bewusst, dass zwischen dem Leben und dem Tod wirklich nur ein kurzer Schritt ist. Und deswegen möchten wir nochmals an dieser Stelle die Menschen überreden:

"Wir bitten an Christi statt: Lasst Euch versöhnen mit Gott!"  (2. Korintherbrief, Kapitel 5 Vers 20)

Gott hat nicht "bewahrt" in unserem Sinn. Dann wären die 5 Gläubigen noch hier bei uns. Vielleicht hat er höhere Wege der Bewahrung, sein Plan ein viel höherer dabei. Wir wissen es nicht. Was es auch sei – wir wollen festen Glauben an Ihn haben. Auch wenn wir uns nicht wirklich in die schreckliche Lage der betroffenen Familien versetzen können. Unser Gebet gilt den Angehörigen der Heimgegangenen.

"Gott ist Liebe."

1. Johannes 4 Vers 8