Du bist des Lebens wahre Quelle
sprichst du ein Wort, so wird es Licht.
Bist du ein Freund mir hier auf Erden,
geh´ ich getrost und irre nicht.
Doch ohne dich, geliebter Heiland,
brächt´ mir das schönste kein Gewinn.
 
Gott, lass mich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin!
Gott lass ich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin!
 
Ging ich auf viel bewegten Straßen,
hätt´ liebe Menschen um mich her.
Sie könnten dich, HERR, nicht ersetzen,
es bliebe doch im Herzen leer.
Es hätte ohne dich mein Leben
im tiefsten Grunde keinen Sinn.
 
Gott, lass mich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin! Gott,
lass mich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin!
 
Und hätt´ ich alles, was ich wünschte
und schien mein Leben voller Glück
und käm Versuchung, gar käm Leiden
zu wem erhöh´ ich dann den Blick?
Wo eilt mit meinen tiefsten Schmerzen,
mit der verborg´nen Not ich hin?
 
Gott, lass mich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin!
Ja, lass mich immer Heimweh haben,
wenn ich nicht nahe bei dir bin!
 
(Aus: Jesu Name nie verklinget / Text: Charlotte Hosch)