Ewiger Sohn - Bibel-Blog
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Ewiger Sohn


Dienstag, 2. Oktober 2012

Ewiger Sohn

Vollkommnes Bild von Gottes Herrlichkeiten,
ewiger Sohn, der Engelscharen Ruhm:
Ehre sie Dir, dem in die Ewigkeiten
alle Anbetung wird im Heiligtum!

Du kamst herab aus göttlich freiem Triebe,
Du nur allein, Du ehrtest Deinen Gott.
Er ist gerecht, ist heilig und ist Liebe,
herrlich erweist es uns Dein Kreuzestod.

Nun von Gott selbst gekrönt und hoch erhoben,
dort in der Höh auf Deines Vaters Thron – 
so schaun wir Dich, den alle Himmel loben,
Jesu, Du auferstandner Menschensohn!

Wir beten an – Dich, dessen Siegerkrone
Leiden und Schmach uns in Erinn'rung bringt.
Bald, teurer Herr, vor Dir, vor Deinem Throne
Dich ewiglich der Deinen Schar besingt.

 

Text: Adrien Ladrierre (1825-1902); Deutsch: Str. 1/3 Gundolf Lüling, Str. 2/4 Rainer Brockhaus

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Ewiger Sohn”

  1. P.Vogel schreibt:

    Welch ein herrlicher Inhalt… welche Fülle an Liebe und Barmherzigkeit. All das für Sünder… wie ich es einer bin. Ich möchte nur ein weiteres Lied einbringen, beide Lieder mögen die Herzen erfreuen:
     

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen,
    Wie Du, o Herr, uns liebst.
    Vergaßest Deine Schmerzen,
    Trugst die nur auf dem Herzen,
    Die Du so unaussprechlich liebst.

    Dein Werk ist jetzt vollendet,
    Der Fluch ist abgewendet,
    Und Gnade uns gebracht.
    Der Schuldbrief ist zerrissen,
    Befreit ist das Gewissen,
    Die Sünde ist zunicht' gemacht.

    Jetzt pflegest Du die Deinen,
    Daß trostlos sie nicht weinen,
    Noch hier verlassen stehn.
    Im Geist Du sie begleitest,
    Mit starker Hand sie leitest,
    Die hier durch Kampf und Leiden gehn.

    Und Hoffnung, tief im Herzen,
    Macht stille sie in Schmerzen;
    Ihr Teil bist, Jesu, Du.
    Bald enden alle Leiden,
    Und nie mehr wirst Du scheiden,
    Wenn sie gebracht zu Deiner Ruh'.

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen
    Die Fülle, die Du gibst.
    Selbst Engel werden stehen
    Und voll Anbetung sehen,
    Wie Du, o Herr, die Deinen liebst.
    (Carl Brockhaus 1822-1899 · Melodie von unbekanntem Komponisten)

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