Gott ist Liebe - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Gott ist Liebe


Dienstag, 16. Oktober 2012

Gott ist Liebe

Die Liebe Gottes zu uns Menschen wird uns besonderes groß, wenn wir nach einem Grund der Liebe suchen. Man wird keinen finden – ganz im Gegenteil, Gott hätte allen Grund, uns zu hassen. Dazu braucht man sich nur ein wenig sich selbst und die Geschichte der Menschheit anzuschauen.

Gott war uns egal. "Da ist keiner, der Gott sucht" (Römer 3 Vers 11). Mehr noch: "Gott reute es, dass er den Menschen gemacht hatte", da wir in unseren Gedanken "nur böse waren und sind den ganzen Tag". Und das "schmerzte Gott in sein Herz hinein!" (1. Mose 6 Verse 5-6). Jetzt ist es schon unbegreiflich, dass Gott, obwohl wir uns nicht für ihn interessierten, sich für uns interessiert und das zeigte, indem er seinen einzigartigen und geliebten Sohn sendete. Und was haben wir mit seinem Sohn gemacht? Wir riefen voller Verachtung und Ablehnung: "Kreuzige, kreuzige ihn!" (Lukas 23 Vers 21). Gott hätte mit recht sagen können: "Jetzt ist das Maß voll, ich vernichte die Menschheit." Nein, Gottes Liebe zu uns geht tiefer, sie geht so tief, dass er das Gericht über die Sünde und das Gericht was du und ich, für unser gottloses und böses leben verdient hätten, an seinem eigenen geliebten Sohn vollzieht.

Ist dieser Gott es nicht wert, von dir und mir täglich angebetet zu werden?

"Denn Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden" (1. Johannesbrief 4 Verse 8b-10).

"Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!" (1. Johannesbrief 3 Vers 1).

Daniel Mauden

3 Kommentare to “Gott ist Liebe”

  1. Hans Fischer schreibt:

    "Wir riefen voller Verachtung und Ablehnung: "Kreuzige, kreuzige ihn!" (Lukas 23 Vers 21)"
     
    Das mit dem "Wir" ist eine unzulässige Verallgemeinerung und ich halte es auch für dumm so etwas zu sagen. Das ist genauso als wenn gesagt würde: Wir riefen auf die Frage von Hitler "Wollt ihr den totalen Krieg?" dann Ja; oder auch wenn gesagt wird: Wir haben den Zweiten Weltkrieg angefangen und über andere Menschen großes Leid gebracht.
     
    Ihr könnt euch ja mit dieser Schuld bzw. diesen Schulden belasten, wenn ihr das wollt oder jedenfalls der alleine, der so gerne WIr sagt. Anderen so Schuld einzureden, die nicht an solchen Dingen beteiligt gewesen sind, ist einfach nur pervers.
     
    "Gott hätte allen Grund, uns zu hassen"
     
    Wenn Gott der Anfang ist, dann ist er auch das Ende und das sagt er sogar selbst. Was aus den Menschen mal werden würde und wie sie sich verhalten und das auch gegeneinander, das alles hat Gott demnach auch von Anfang an schon gewusst. Denn wenn er wirklich der ist für den man ihn hält, er allmächtig ist, dann ist er auch allwissend. Und wenn er Satan auf die Erde geworfen hat – warum warf er ihn übrigens nicht auf einen unbewohnten Stern irgendwo in der Galaxis? – dann wußte er auch, was er damit anrichten würde. Satan wird gerne die Schuld zugeschoben, aber weil der nicht zu fassen ist, dann sind Wir Menschen eben die Schuldigen – falsch! Gott ist der, der Schuld hat. Denn er ist der Urheber aller Dinge, also auch des bösen Geistes.
     
    "Ich bin der leuchtende Morgenstern", das sagt Jesus von sich selbst in der Offenbarung des Johannes. Morgenstern wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt heißt: Lucifer. Lucifer aber wird zur Kategorie des Bösen gerechnet. Der schönste Engel erstrahlt in einem glänzend weißen Gewand. Er fiel auf die Erde wie ein Sonnenstrahl und das macht er täglich. Er ist das Licht der Welt. Schon seltsam, dass Jesus das auch über sich sagt.
     
     
     

  2. P.Vogel schreibt:

    @ Hans Fischer
     
    Dem Autor Daniel Mauden ist es gewiß nicht verborgen geblieben, das die Evangelien sämtlich von "sie" und nicht wir schrien anführen.
     
    Doch wenn ich, begnadigter Sünder durch eben das Ereignis von Golgatha, das Geschehen reflektiere, auf mich schaue im Verhalten von heute… was hätte ich damals getan? Auch meine Sünde trug der Heiland!
     
    Das ist die Verallgemeinerung der auch ich erliege… die mich aus der Sünde Not befreit hat… die mich gerecht vor Gott gemacht hat.
     
    Ich würde mich freuen einen "unschuldigen, schuldlosen" Menschen zu sehen, ich will einschränkend sagen über einem Alter von ca. 4-5 Jahren. Wo ist sie die Unschuld im Umgang mit Gott, im Gehorsam gegen Gott? Wo ist die Unschuld im Umgang mit dem "Nächsten"?
     
    Und die stets beliebten Fragen… "warum hat Gott resp. warum nicht"… was für ein Problem lösen sie? Doch nur mein Unverständnis, doch nur meine Erhebung über götliches Handeln wird sichtbar. Änderung wird nicht sichtbar… wohl das ich zu den "wir riefen" gehöre!!! Oder?

    Ein Lied fällt mir gerade ein…

    Ich blicke voll Beugung und Staunen
    Erlösungslied

     

    1. Ich blicke voll Beugung und Staunen
    hinein in das Meer seiner Gnad
    und lausche der Botschaft des Friedens,
    die Er mir verkündiget hat.

    Refrain:
    Sein Kreuz bedeckt meine Schuld,
    sein Blut macht hell mich und rein.
    Mein Wille gehört meinem Gott;
    ich traue auf Jesum allein.

    2. Wie lang hab ich mühvoll gerungen,
    geseufzt unter Sünden und Schmerz!
    Doch als ich mich Ihm überlassen,
    da strömte sein Fried in mein Herz.

    3. Sanft hat seine Hand mich berühret;
    Er sprach: "O mein Kind, du bist heil!"
    Ich faßte den Saum seines Kleides:
    Da ward seine Kraft mir zuteil.

    4. Der Fürst meines Friedens ist nah;
    sein Antlitz ruht strahlend auf mir.
    O horch seiner Stimme; sie rufet:
    "Den Frieden verleihe Ich dir!"

    (Erlösungslied, Autor: Dora Rappard (1842 – 1923))

  3. JS schreibt:

    Danke dir "P.Vogel": Du gräbst oft super Lieder aus. Dieses ist besonders schön.
    Herzliche Grüsse 

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