Maßband am Herz - Bibel-Blog
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Maßband am Herz


Dienstag, 23. Oktober 2012

Maßband am Herz

Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. (Sprüche 4 Vers 23)

Das Herz eines Menschen leistet Enormes. Es pumpt ununterbrochen in jedes Gefäß unseres Körpers frisches Blut. Ja es schlägt für den Erhalt unseres Körpers.

In Gottes Wort wird das Herz meistens in einem übertragenen Sinn gebraucht. Das Herz ist die innere Schaltzentrale des Menschen. Es ist der Ausgangspunkt unseres Willens und unserer Entscheidungen.

Für wen schlägt im übertragenen Sinn unser Herz? In welche Dinge “pumpen“ wir Energie, um unser “Ich“ zu versorgen? ; Schlägt es allein für den Beruf, oder schlägt es allein für den Fussball, oder ist es auf andere Dinge ausgerichtet, für die das Herz ununterbrochen schlägt?

Müssen wir auch, wie ein Petrus, traurig werden, wenn der HERR Jesus fragt: Hast du mich lieb? Er möchte unsere Herzen haben und er legt gleichsam seine Hand als Maßband um unser Herz und prüft für wen es schlägt. ;

ER hat uns so geliebt, dass er sein Leben für uns gegeben hat. In welcher Hingabe und Selbstlosigkeit hat ER dies für uns, die wir oft nur an uns selbst und unsere Interessen denken, getan. ER fragt uns immer wieder, ob wir IHN wirklich lieben. Das können wir zeigen, indem wir unser Leben IHM zur Verfügung stellen und IHM den ungeteilten Platz in unseren Herzen geben.

Wenn der HERR Jesus unseren Zustand prüft, legt er das Maßband nicht um den Kopf, sondern immer um das Herz.

Johannes Berthin

11 Kommentare to “Maßband am Herz”

  1. Frank schreibt:

    Ich habe eine Frage:
     
    "ER hat uns so geliebt, dass er sein Leben für uns gegeben hat."
     
    Wenn Er wirklich sein Leben für uns gegeben hätte, dann müsste Er jetzt tot sein. Weil Er aber wieder auferstanden ist, ist Er im Grunde gar nicht gestorben bzw nicht tot. Demnach hat Er also sein Leben nicht für uns gegeben, denn Er lebt ja noch.
     
    Noch eine zweite Frage habe ich. In der Bibel steht folgendes:
     
    Lukas 23:44-45Es war aber um die sechste Stunde, und eine Finsternis kam über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und die Sonne wurde verfinstert, und der Vorhang im Tempel riß mitten entzwei.
     
    Das hat Lukas offensichtlich in Bezug auf Jesus geschrieben und das doch zu dem einmaligen Ereignis, als Jesus am Kreuz starb. Da soll es auch ein Erdbeben gegeben haben und es heißt auch, die Sterne hätten sich verfinstert, da war Jesus dann tot und es wurde still. So stimmt es doch in etwa, nicht wahr? Ich fand aber auch folgendes:
     
    "Der Himmel bewölkt sich, die Sterne verfinstern sich, die Himmelgewölbe zittern, die Glieder des Erdgottes beben, alles ist still………(Text geht dann noch weiter, hier aber nur jetzt noch der Schluss)…Ein Gott ist er, älter als die ältesten. tausende dienen ihm, Hunderte opfern ihm. Sein Leben ist Ewigkeit, die Grenzen seiner Macht sind Unendlichkeit."
     
    Es gibt doch nur einen ewigen Gott, oder? Das Zitat oben, welches den Berichten der Bibel auffallend ähnelt, wurde aber andernorts, wenn ein König gestorben war und er bestattet wurde, von den Priestern im Totentempel gesungen und zwar in Ägypten, und das schon lange vorher, als das mit Jesus passiert ist.
     
     

  2. Steffen Gräb schreibt:

     

    Joh 19,33
    Als sie aber zu Jesu kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht,

     
    Röm 5,10

    Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durchden Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben {O. in seinem Leben, d.h. in der Kraft desselben} gerettet werden.

     

    Phil 2,8
    und, in seiner Gestalt1 wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Todeam Kreuze.

     

    Joh 19,30
    Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

     

    Mt 17,9
    Und als sie von dem Berge herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: Saget niemand das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist.

     

    Mt 28,6
    Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet die Stätte, wo der Herr gelegen hat,
    AufschlagenKontext

    Mt 28,7
    und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist; und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa, daselbst werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt

    Nur mal ein paar wenige Stellen der Heilligen Schrift die Deutlich klarmachen das mein Herr und Heiland dort auf Golgatha sein Leben aus Liebe zu Dir und zu mir gegeben hat. 
     

    Heb 2,14
    Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch erin gleicher1 Weise an denselben teilgenommen, auf daß er durch den Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel,und alle die befreite welche welche durch Todesfurcht das ganze Leben der Knechtschaft unterworfen warne.

     

  3. Steffen Gräb schreibt:

     Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wiedernehme. 18Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt es zu lassen, und habe Gewalt es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. (Johannesevagelium Kap10 vers 17 )

  4. Henning Brockhaus schreibt:

    Lieber Frank,

    zu Deiner ersten Frage: Christus ist auferstanden, das ist richtig. Aber das bedeutet ja nicht, dass Er für uns nicht sein Leben gegeben hätte. Beides ist wahr. Er gab sein Leben in den Tod, nachdem Er für uns die Sünden getragen hat und für sie gerichtet wurde. Danach ist er auferstanden.

    Zu Deiner zweiten Frage: Es mag sein, dass Menschen derartiges empfunden haben, wenn ihre Könige starben, aber das hat m.E. nichts mit den Geschehnissen am Kreuz von Golgatha zu tun. Die Finsternis um die MIttagszeit war übernatürlich, sie dauerte 3 Stunden; das Erdbeben bewirkte Gott direkt, zum Zeichen des einzigartigen Augenblicks, als der menschgewordenen Sohn Gottes sein Leben freiwillig gab. Ebenso das Zerreißen des Vorhangs des Tempels war von Gott bewirkt.

    Viele Grüße
    Henning

  5. Frank schreibt:

    Lieber Henning,
     
    wir denken in verschiedenen Kategorien, deshalb verstehen wir uns nicht. D.h. ich verstehe Dich schon, aber Du mich nicht.
     
    "Ebenso das Zerreißen des Vorhangs des Tempels war von Gott bewirkt."
     
    1.Korinther 3:16 Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
     
    Schöne Grüße von Frank

  6. Henning Brockhaus schreibt:

    Lieber Frank,

    was willst Du mit dem Zitat von 1. Kor. 3,16 in diesem Zusammenhang sagen?

    Herzliche Grüße
    Henning

  7. Frank schreibt:

    Lieber Henning,
     
    tut mir leid, dass meine Antwort erst so spät kommt. Ich bin erst heute wieder auf eurem Blog gelandet.
    Ihr gebt ja vor als sogenannte wiedergeborene Christen, die Gemeinde führen bzw. ihr Licht geben zu können. Im Zusammenhang mit deiner Frage erlaube ich es mir deshalb, wiederum mit einem Zitat zu antworten:
     
    Johannes 3:10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Frank

  8. Tobias schreibt:

    Hallo Frank,
    entschuldige bitte: ich bin kein Lehrer – und habe dein Zitat aus 1. Korinther in diesem Zusammenhang auch nicht verstanden… kannst du mich bitte aufklären?
    Lukas bezieht sich doch auf das Gebäude, Paulus in 1. Korinther auf unseren Körper – oder nicht?
    Viele Grüße,
    Tobias

  9. Henning Brockhaus schreibt:

    Hallo Frank,

    zunächst einmal möchte sagen, dass wir nie vorgegeben haben, "die Gemeinde zu führen"; das würde ich mir nicht anmaßen. Ebensowenig sagen wir, dass wir der Gemeinde Licht geben können. Wir möchten allenfalls Werkzeuge sein, die der Herr Jesus gebrauchen kann.

    Im übrigen hat Tobias schon ausgedrückt, warum Dein Zitat in diesem Zusammenhang nicht verständlich ist. Auch ich verstehe nach wie vor nicht, was Du damit sagen willst. Aber Du hast ja schon geschrieben, dass Du zwar mich, aber nicht ich Dich verstehe.

    Wenn in den Evangelien davon berichtet wird, dass der Vorhang des Tempels zerriss, dann ist das ein Tatsachenbericht. Demgegenüber spricht Paulus einerseits davon, dass die Gemeinde in Korinth Gottes Tempel ist (so die zitierte Stelle aus 1. Kor 3,16), als auch davon, dass unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist (1. Kor 6, 19). Das muss man unterscheiden.

    Die Gemeinde (od. Versammlung), in Korinth steht hier repräsentativ für die weltweite Gemeinde Christi, die aus allen Erlösten besteht. In ihr wohnt Gott, der Heilige Geist (vgl. auch Eph 2,21-22), sie ist der Wohnort des Heiligen Geistes auf der Erde, sozusagen also Gottes Tempel.

    Daneben wohnt der Heilige Geist auch in jedem wahren Gläubigen, also jemand, der weiß, dass Christus für ihn/sie an Kreuz von Golgatha gestorben ist. Das meint die Stelle in 1. Kor 6, 19. Auch Römer 8,9 zeigt dies.

    Herzliche Grüße
    Henning
     
     

  10. Frank schreibt:

    @ Tobias und @ Henning
     
    "Lukas bezieht sich doch auf das Gebäude, Paulus in 1. Korinther auf unseren Körper – oder nicht?"
     
    "sie ist der Wohnort des Heiligen Geistes auf der Erde, sozusagen also Gottes Tempel. Daneben wohnt der Heilige Geist auch in jedem wahren Gläubigen"
     
    Das Gebäude (bzw. der Tempel) ist der Körper!
     
    Johannes 1:3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
     

  11. Frank S. schreibt:

    @Frank
    Du denkst durchweg abwegig! Ich habe bisher noch keinem deiner Gedanken irgendeinen  Sinn beimessen können.
    1.)
    Du  willst du mir erzählen das mein HERR und HEILAND nicht sein Leben gegeben hat, weil er ja wieder auferstanden ist?
    Auferstehen bedeutet, dass ER zuerst tot war! Ich hoffe du siehst die Unlogik deiner Argumente!
    2.) Du kommst mit Zitaten aus der Bibel an- einem Buch,dem du offensichtlich kein Vertrauen oder gar Glauben schenkst- und argumentierst das eine eineindeutige Äquivalenz zwischen  unserem Körper und dem Tempel,der damals in Jerusalem stand, besteht ? Kann ich nicht verstehen!
    Noch nie was von Bildersprache gehört? Was soll eigendlich das Zerreißen des Vorhangs mit deinen Gedanken zutun haben?
    Also sorry ich versteh` nix…
    Joh.1,3 was willst du damit sagen? Etwa das alles eins ist?

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