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Wahrhaftig gerecht


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Wahrhaftig gerecht

Gnädig ist der HERR und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. (Psalm 116,5)

Gott hatte Abraham besucht und ihm beim Abschied mitgeteilt, dass er die gottlosen Städte Sodom und Gomorra zerstören wolle. Abraham dachte sofort an seinen Neffen Lot, der sich in Sodom aufhielt. (1.Mose 18, 16-33)

Er wollte ihn vor dem Verderben bewahren. So fing er an zu beten. Er vertraute auf Gottes Gerechtigkeit und sagte: Vielleicht sind 50 Gerechte innerhalb der Stadt. Und Gott war gerecht und enttäuschte Abraham nicht, sondern versprach, die Stadt zu verschonen, wenn 50 Gerechte darin wohnten. Abraham war sich bewusst, dass Sodom tief gefallen war und wenig Gerechte in der Stadt sein würden. So bat er Gott, diese Stadt um der 45 Gerechten willen zu verschonen. Auch da sehen wir Gottes Gerechtigkeit und zugleich Barmherzigkeit die Stadt wegen 45 Gerechten nicht zu verderben.

So betete Abraham weiter zu Gott und hielt an SEINER Gerechtigkeit fest, bis er bei 10 Gerechten angekommen war. Und Gott wollte die Stadt verschonen, wenn nur 10 darin zu finden waren.

Abraham hätte sicher noch weiter “verhandelt”, wenn er gewusst hätte, was in Jeremia 5,1 steht:

Durchstreift die Gassen Jerusalems…, ob einer da ist, der Recht übt, der Treue sucht – so will ich ihr vergeben.

Tatsächlich hat Gott den Lot mit seiner Familie als Einzigen rechtzeitig hinaus gebracht.

Liegt uns auch das Volk Gottes am Herzen? Haben wir wirkliche Liebe zu jedem einzelnen Gläubigen?

Oder ist die fehlenden Liebe oft der Grund für unser schwächliches Beten?

Man kann mit Gottes Gerechtigkeit rechnen, wie Abraham es tat. Er bat inständig und ausdauernd für die, die er lieb hatte. Ihm lagen die Gerechten am Herzen und er trat für sie im Gebet ein.

Johannes Berthin

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