Dreiklang zum Jahresanfang - Bibel-Blog
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Dreiklang zum Jahresanfang


Montag, 5. Januar 2015

Dreiklang zum Jahresanfang

Ich habe diesen schönen, anspornenden „dreifachen Dreiklang“ aus Gottes Wort schon Anfang 2013 hier veröffentlicht und möchte ihn am Anfang des neuen Jahres wieder in Erinnerung rufen:

Vergangenheit >>> Gegenwart >>> Zukunft

Vergessend was dahinten
>>> und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend,
>>> hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus. (Philipper 3,13)

Wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt,
>>>  um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen
>>> und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. (1.Thessalonicher 1,9)

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,
>>> und unterweist uns, damit wir besonnen und gerecht und gottselig leben,
>>> indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus. (Titus 2,11-13)

PS: Den guten Kommentar von Quartus vom 1.1.2013 habe ich als eine schöne Ergänzung bewusst wieder mit veröffentlicht.

Bernhard Brockhaus

7 Kommentare to “Dreiklang zum Jahresanfang”

  1. Quartus schreibt:

    Gestern
    Denn die vergangene Zeit ist [uns] genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, indem wir wandelten in Ausschweifungen, Lüsten, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienereien; 1. Pet 4,3   
    Denn der Gott, der aus Finsternis Licht leuchten hieß, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi.  2. Kor 4,6    
     
    Heute
    Jetzt aber, in Christo Jesu, seid ihr, die ihr einst fern waret, durch das Blut des Christus nahe geworden. Eph 2,13        
    Denn einst waret ihr Finsternis,
    jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts, Eph 5,8
    Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
    1. Pet 2,9      

    Ewigkeit
    Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit! indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden. Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt. 2.Pet 3,11-13
     
    Dank
    Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe! 2. Kor 9,15    
    danksagend dem Vater, der uns fähig gemacht hat zu dem Anteil am Erbe der Heiligen in dem Lichte,  Kol 1,12   
     
    Jesus Christus ist derselbe
    gestern und
    heute und in
    Ewigkeit. Heb 13,8   

  2. Noachaos schreibt:

    “um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen”

    Finde ich in Ordnung, aber warum wird dann vom Haupt der Kirche ein toter Mensch am Kreuz als anbetungswürdig hochgehalten? Siehe dazu Bild hier:
    http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbeten/wp-content/uploads/2013/04/40715010561.jpg
    Denn der Hirtenstab ist das Zeichen für: Folgt dem Gekreuzigten nach!
    Wie wollte man es auch darstellen, dem Auferstandenen nachzufolgen? Dem, der für die Welt bisher noch unsichtbar ist.

    1.Petrus 2:25 Denn ihr waret «wie irrende Schafe», nun aber seid ihr bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen.

    Epheser 4:11 Und Er hat gegeben etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,

    Offenbarung 3:11 Ich komme bald; halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme!

    Alle die Jesus Christus nachfolgen sind also in Erwartung einer Krone, d.h. in Erwartung auch ein König zu werden, wobei König soviel wie Hirte(nkönig) bedeutet. Aus den Schafen wurden Hirten.

    Jesus Christus ist der König der Hirten bzw. der König der Könige.

    „Ihr ganzes Volk wurde Hykussos genannt, das heißt Hirten-Könige. Hyk nämlich bedeutet in der Priestersprache ‚König‘, usos ‚Hirte‘ und ‚Hirten‘ in der Volkssprache, und wenn man es zusammensetzt, wird daraus Hykussos.“
    - Eusebius-Version: Josephus „contra Apionem“, Buch 1, 82

    Matthäus 26:31 Da spricht Jesus zu ihnen: Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an mir ärgern; denn es steht geschrieben: «Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.»

    Die Nacht ist aber noch nicht zu Ende. Denn es herrscht immer noch die Finsternis (synonym für das Böse stehend) vor in der Welt. Alles wartet auf die Erlösung. Alles sehnt sich förmlich danach.

    Lukas 18 – Das Gleichnis vom ungerechten Richter –

    Lukas 18:8Ich sage euch, er wird ihnen Recht schaffen in Kürze! Doch wenn des Menschen Sohn kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?

  3. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Hallo Noachaos,

    zu Deiner ersten verwunderten Frage: ja, da kann man sich wirklich wundern. Nirgendwo finde ich in der Bibel einen Hinweis darauf, dass wir solche materiellen Zeichen hochhalten, an die Wand hängen oder um den Hals tragen sollen. Ich möchte niemanden kritisieren, der das aus gewissen, für ihn selbst guten Gründen tut. Er mag es weiter tun. Aber, wie gesagt, man findet dazu keinen Hinweis in der Bibel.

    Wenn es das selbst ernannte “Haupt der Kirche” tut, so wundert es mich andererseits aber auch nicht. Die katholische Kirche hat haufenweise materielle Bilder eingeführt, wie es vormals im Judentum üblich war. Aber das Christentum hat keine weiteren äußere Symbole als Brot und Kelch für das Abendmahl und die Taufe. Alles andere, was so hochgehalten oder umhergetragen wird, entspringt einem menschlichen Erfindungsgeist und dem Drang, sich an irgendetwas Sichtbares zu klammern.

    Zudem wollen wir festhalten, was in Epheser 1 und Kolosser 1 von dem wahren Haupt der Kirche gesagt wird. Christus ist das Haupt der Kirche, seiner Versammlung:

    “Gott hat alles seinen (Christi!) Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung (Kirche) gegeben, die sein Leib ist” (Eph. 1,22).
    “Und er (Jesus Christus) ist das Haupt des Leibes, der Versammlung (Kirche), der [der] Anfang ist, [der] Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe” (Kol 1,18).

    Was Deine weitere Ausführungen betrifft: Das historische Buch von Josephus kann nicht als Referenz neben die Bibel gestellt werden, wenn es vielleicht auch für eine historische Forschung nützlich sein kann.

    Dem von Dir erwähnte Vers aus Offb 3 möchte ich folgenden Vers hinzufügen, der deutlich macht, was wir, wenn wir als Belohnung eine Krone erhalten werden, damit machen werden: “Dann werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Thron sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Thron und sagen: Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle [Dinge] erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden” (Offb 4,11.11).

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  4. Hansjörg Müll schreibt:

    Zu dem Thema: Gestern – Heute – Ewigkeit:

    Wer das selbst erlebt, geschenkt, bekommen hat:

    Hesekiel 36, 25: Und will rein Wasser über euch sprengen, daß ihr rein werdet von aller eurer Unreinigkeit, und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26. Und ich will euch ein neu Herz und einen neuen Geist in euch geben; und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischern Herz geben. 27. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und Römer 5,3:Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringet. 4. Geduld aber bringet Erfahrung, Erfahrung aber bringet Hoffnung,
    5. Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden. Denn die Liebe GOttes ist ausgegossen in unser Herz durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.

    Der kann und darf, und muß auch sagen:

    Dank dem Herrn Jesus Christus! Meine Vergangenheit steht unter der Vergebung!Gottes.
    Dank dem Herrn Jesus Christus! Meine Gegenwart steht unter der Führung!Gottes.
    Dank dem Herrn Jesus Christus! Meine Zukunft sthet unter der Verheißung!Gottes!

    Und nun noch einen Neujahrsgruß:

    Ein gutes heilsames Jahr 2015 sei Dir gewünscht! Wie geht es Dir?
    Hat man Dir Unrecht getan ? Hast auch Du Fehler gemacht?
    Hast Du noch manches zu verdauen? Solltest Du öfters regelmäßig in die Bibel schauen.
    Der Gott, Jesus Christus der Dich erschaffen hat, ist´s , der da zu Dir spricht,
    Er will mit Dir reden; aber: ohne dass Du mit ihm redest, hilft er Dir nicht!
    Denn unauslöschlich stehet fest geschrieben: Sprüche 8, Vers 17: Ich liebe, die mich lieben; und die mich frühe suchen, finden mich. Und: Sprüche 23, Vers 26: Gib mir,
    mein Sohn, dein Herz und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen.
    Matthäus 5, Verse: 7+8: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt, und wer
    da suchet, der findet, und wer da anklopft, dem wird aufgetan. + in Matthäus 5,
    Ab Verse 3: . Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Auch dies ist Sein Versprechen in Jeremia 29,: Denn ich weiß wohl, was ich
    für Gedanken über euch habe, spricht der HErr, nämlich Gedanken des Friedens und
    nicht des Leides, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.. Und ihr werdet mich
    anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. Ihr werdet mich
    suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
    so will ich mich von euch finden lassen. Der vollen Segen wartet auf Seinen Wegen!

  5. Noachaos schreibt:

    @ Bernhard

    Eine Frage zu einem Teil des von dir genannten Verses aus der Offenbarung:

    ” … Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; … ”

    Da ER schon auf dem Thron sitzt und der unsterbliche Gott ist und jetzt schon angebetet wird, warum muss er dann noch extra Herrlichkeit und die Ehre und die Macht empfangen – besitzt er diese Attribute denn noch nicht?

    Das würde so ja bedeutet, wir hätten es derzeit noch mit einem Gott zu tun, der bis zu dem in Offenbarung 4,11.11 genannten Zeitpunkt weder Herrlichkeit, noch Ehre, noch Macht besitzt.

    War das für Jesus nicht der Zeitpunkt, kurz vor seiner Hinrichtung? Siehe hier:

    Johannes 17:5 Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.

    Danach geschah dann seine Gefangennahme und dann wurde er verherrlicht.

    Ich verstehe es nicht. Bedeutet es verherrlicht zu werden nun zu sterben oder ist damit die Auferstehung gemeint oder vielleicht sogar beides zusammen?

    Da sich Jesus aber dann zur Rechten seines Vaters in den Himmel gesetzt hat, ER also schon JETZT auf dem Thron sitzt, müßte er nicht schon wie schon gesagt nun schon Herrlichkeit, Ehre und Macht sein eigen nennen können?

    Ist (Offb 4,11.11) also wirklich ein Hinweis auf das noch Kommende oder ist es nicht vielmehr eine Beschreibung dessen, was schon geschehen ist?

    Liebe Grüße

  6. Bernhard Brockhaus schreibt:

    @Noachaos,

    wegen Deiner letzten Frage vorab ein Hinweis zum besseren Verständnis der Offenbarung. Diese lässt sich sehr gut grob einteilen, was gleichzeitig eine Beantwortung Deiner letzten Frage beinhaltet. Offenbarung 1,19 ist da der Schlüsselvers:

    “Schreibe nun das, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem geschehen wird.”

    was du gesehen hast: das bezieht sich auf das, was Johannes in den Verse 9-16 von Kapitel 1 beschreibt.
    was ist: das ist das, was in den Kapiteln 2 und 3 folgt – die Briefe an die 7 örtlichen Versammlungen/Gemeinden zu der damaligen Zeit
    was sein wird: alles ab Kapitel 4 – Vers 1 aus Kap 4: “Nach diesem sah ich…”

    Was die Geschehnisse in Kapitel 4,11 betrifft: Diese sind also zukünftig. Ich denke, man kann diese Verse auf zweierlei Weise verstehen.
    Einerseits sind die Worte der 4 lebendigen Wesen eine Ehrerweisung und Anbetung. Das macht allein die Zusammenstellung der Worte deutlich: Herrlichkeit und Ehre und Danksagung. Alle drei beschreiben die Huldigung selbst und es wird ausgedrückt, dass diese Dinge dem Herrn absolut zustehen. Es geht hier, meine ich, nicht darum, dass Herrlichkeit als Eigenschaft gegeben oder verliehen wird.
    Andererseits kann man es aber auch auf das tatsächliche Verleihen von Herrlichkeit beziehen. Natürlich hat der Herr dort auf dem Thron bereits Herrlichkeit. Aber, in Ehrfurcht ausgedrückt, es “fehlt” Ihm noch eine Herrlichkeit. Und zwar die als der auf der Erde von allen Menschen anerkannter Herr der Herren und König der Könige. Bis jetzt ist der Herr noch der Verachtete von Seiten der ungläubigen Menschen, doch Er wird hier auf der Erde zu seinem Recht kommen und eine Herrlichkeit haben, die Er bis jetzt nicht hat. Hebräer 10,12 fasst das ein wenig zusammen: “Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht hat, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, fortan wartend, bis seine Feinde hingelegt sind als Schemel seiner Füße”. Noch wartet Er, bis auch auf der Erde seine Herrlichkeit und Macht deutlich wird und Er von allen geehrt wird. In Philipper 2,10.11 steht dazu: “damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, [der] Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, [des] Vaters.”

    Noch kurz etwas zum Wort “verherrlichen”. Man könnte das Wort auch mit “offenbaren” übersetzen. Wenn wir als Christen Jesus durch unser Leben verherrlichen, bedeutet das, dass wir sein Wesen offenbaren in unserem Leben. Wenn der Herr in Joh 17 zum Vater betet: “Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war”, bedeutet das, dass seine Herrlichkeit offenbar werden soll. Er würde nun als Mensch in den Himmel auffahren (der erste Mensch im Himmel!) und Gott würde dafür sorgen, dass die Herrlichkeit Christi (sowohl die, die er hatte, bevor Er Mensch wurde, als auch die, die Er sich als Mensch durch sein Leben und Sterben erworben hatte) offenbar werden wird, und zwar der ganzen Schöpfung.

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  7. Noachaos schreibt:

    @ Bernhard

    Ja, so könnte man es interpretieren. Ich danke dir für die Erläuterungen.

    “Noch wartet Er, bis auch auf der Erde seine Herrlichkeit und Macht deutlich wird und Er von allen geehrt wird.”

    Es ist aber schon interessant, dass Gott auf die Gegenliebe der Menschen warten muss und die Menschen anders herum auf das Wiederkommen von Gott auf die Erde warten. Da fragt man sich schon, wer hierbei wessen Willen (mehr) unterworfen ist. Denn so gesehen liegt es an den Menschen, wann Gott wieder auf die Erde kommt, während ER selbst nur abwartet. Nur wir sind sterblich und ER nicht, ER kann ewig warten, wir haben nur ein Menschenleben lang Zeit und sind dann im Totenreich auch zum Warten verdammt, bis die anderen Menschen, die Lebenden, soweit sein werden, Gott allgemein zu akzeptieren. Leider sieht es momentan auf der Welt so aus, als würden sich immer mehr Menschen gegen Gott aussprechen, weil sie einfach des Wartens auf Erlösung müde geworden sind. So scheint einfach kein Ende zur Lösung des Problems in Sicht zu sein. Denn mit Gewalt kann man keinen Menschen dazu bringen, sich Gott zuzuwenden, und Liebe ist für viele Menschen inzwischen zu einem Fremdwort geworden.

    Solange das nicht ausfindig gemacht werden kann, was aufhält, solange wird die ganze Schöpfung also weiterhin in Wartestellung verharren. Sicher deswegen bezeichnete Jesus die Menschen auf der Erde auch als Tote.
    Nur wie bringt man es fertig, dass die Toten wieder lebendig werden? Das schafft nur Gott. Der aber wartet darauf, dass wir es ihm allgemein zugestehen, uns wieder lebendig machen zu können. Wäre es nicht Gott um den es dabei hauptsächlich geht, ich würde dann sagen, wir befinden uns in einem Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint, weil es immer Menschen geben wird, die keinesfalls bereit sind, an Gott zu glauben.

    Paulus war sich dieses Problems auch bewusst, als er schrieb:

    2.Thessalonicher 2:6 Und nun wisset ihr ja, was noch aufhält, daß er geoffenbart werde zu seiner Zeit. 7Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon an der Arbeit, nur muß der, welcher jetzt aufhält, erst aus dem Wege geschafft werden;

    Wer ist aber “DER, welcher jetzt aufhält” und der von den Menschen, denn danach – nach einem Auftrag von Gott an die Menschen – sieht es aus, aus dem Wege geschafft werden muss?

    2.Thessalonicher 2:3Niemand soll euch irreführen in irgendeiner Weise, denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, 4geoffenbart werden, der Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt.

    Sagt mal liebe Gläubige, sitzt dieser jemand, dieser Mensch der Sünde, dieser Sohn des Verderbens, nicht schon längst im Tempel Gottes und gibt sich als Gott aus? So muss es sein, denn Johannes schreibt über ihn und er sprach dabei von JETZT, also seine Zeit betreffend:

    1.Johannes 4:3 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von welchem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.

    Und muss es sich beim Antichristen nicht um jene unrechtmäßig im Tempel Gottes sitzende Person handeln, die einen toten Gott und damit sich selbst, dem lebendigen Gott vorzieht? Handelt es sich bei dieser Person des Antichristen vielleicht genau um den, an den ich in diesem Moment denke und der als sein Zeichen einen am Kreuz hängenden gestorbenen Menschen hochhält?

    Paulus spricht in diesem Zusammenhang von einem Geheimnis der Gesetzlosigkeit. Darüber erfahren wir aus der Offenbarung:

    Offenbarung 17:5 und an ihrer Stirne einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde.

    Sollten die Gläubigen nicht den ihnen von Gott gegebenen Auftrag erledigen und ihn, den Mensch der Sünde, den Sohn des Verderbens, den Widersacher, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst als Gott erklärt, aus dem Wege schaffen, damit der WILLE GOTTES endlich umgesetzt wird? Denn es ist zweifellos SEIN WILLE, das dies geschieht. Es ist ein spezieller Auftrag von Gott an die gläubigen Christen dieser Welt, mit dem die Ungläubigen nichts zu tun haben, denn diese werden zusammen mit dem Antichristen untergehen.

    Wir haben es ungefähr heute mit der gleichen Situation zu tun wie damals, als Jesus nach dem Willen Gottes gekreuzigt werden musste. Irgendwie scheint sich seit damals das Rad der Zeit gar nicht weiter gedreht zu haben. Nur ist es diesmal nicht der Gute (Jesus Christus), der von den Menschen getötet werden muss, sondern der Böse (Antichrist). Gestern ist heute! Und Morgen schon könnten wir alle zusammen mit Gott in seinem Paradies sein. Gott zeigte uns den Weg zu ihm. Leider weigern sich die Gläubigen bis heute, diesen Weg zu gehen. Warum? Vielleicht deswegen, weil dabei ein Mensch sein Leben verlieren wird? Aber liebe Gläubige, der Antichrist ist kein Mensch, sondern er ist der Wurm, der sich in das Fleisch der Lebenden bohrt und von innen her an ihnen nagt, so dass sie den Weg zu Gott bloss nicht mehr finden sollen. Es handelt sich beim Antichristen um den direkten Widersacher Gottes, unseres Schöpfers. Da ist jegliches menschliche Mitleid fehl am Platz.

    O, soviel wollte ich jetzt gar nicht schreiben. Die Sache hat mich einfach mitgerissen. Aber so oder so, ich denke die letzten Tage des Antichristen sind schon angebrochen. Denn alles was geschieht auf dieser Welt, geschieht nach dem Willen Gottes. Wir Menschen brauchen nur zu begreifen, dass sein Wille geschieht im Himmel und so auch auf Erden oder dass es anders gesagt, keine Zufälle gibt. In diesem Sinne,

    Herzliche Grüße

    Noachaos

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