Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit. (Jesaja 41,10)

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2.Timotheus 1,7)

Die Gläubigen werden in der Bibel an vielen Stellen dazu aufgefordert und daran erinnert, uns nicht zu fürchten. Anscheinend haben wir diese Ermunterung sehr nötig. Furcht im Leben eines Christen hat weitreichende Folgen: 

  • – Furcht behindert mein Denken und Handeln – siehe Jakob in 1.Mose 32.
  • – Furcht bewirkt ein Gefühl von Unentschlossenheit – siehe David in 2.Samuel 6,1-11
  • – Furcht behindert meine Fähigkeit, Gottes Willen zu erfüllen – siehe Gideon in Richter 6,14ff
  • – Furcht beeinflusst meine Beziehungen, zum Herrn (Lk 9,45) und zu anderen (Apg 9,26)
  • – Furcht verursacht Zweifel und Panik – siehe das Volk Israel in 2. Mose 14,10-14

Viele Dinge können bei uns Furcht verursachen. Diese Dinge können wir in der Regel nicht abstellen, es kommt darauf an, wie wir damit umgehen. Mir sind die folgenden Punkte eine Hilfe gewesen, vielleicht sind sie es auch für dich.

  1. Schaue auf Gott und nicht auf die Umstände, die Quelle deiner Furcht, denn wen hast du im Himmel? "Der Herr hat in den Himmeln festgestellt seinen Thron, und sein Reich herrscht über alles" (Ps 103,19)
  2. Du musst gegen deine Furcht aktiv angehen: 
    Woher kommen deine Zweifel? – Aus dem Fleisch, denn von Gott sind sie nicht (1.Tim 1,7).
    Hat Gott nicht verheißen, dir alles Nötige zu geben und für dich, der du Gott fürchte, alles zum Guten mitwirken zu lassen? JA! (Phil 4,19; Rö 8,28)
    Hat Gott dir nicht den Heiligen Geist gegeben, um dich zu befähigen, dein Leben ohne Furcht zu leben? JA! (Apg 1,8)
    Hat Gott nicht verheißen, immer bei dir zu sein? JA! (Heb 13,5-6)
    Gibt es irgendetwas, was zu schwer wäre für Gott? "Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören" (Jes 59,1)
  3. Nähre dich von Gottes Wort! (Ps 119,97-104)
  4. Geh in schwierigen Zeiten im Vertrauen voran – wie Paulus es erlebt und in 2.Korinther 11,24-28 beschreibt. Er ging weiter vorwärts, vertrauend auf seinen Gott.
  5. Gehorche Gott treu und überlasse Ihm alle Konsequenzen!