Jetzt sind die letzten Zweifel ausgeräumt: Gott existiert tatsächlich. Ein Computer hat es mit kalter Logik bewiesen – das MacBook des Computerwissenschaftlers Christoph Benzmüller von der Freien Universität Berlin. Benzmüller hat seinen Computer auf eine Formelfolge angesetzt, die der legendäre österreichische Mathematiker Kurt Gödel zuerst um das Jahr 1941 auf ein paar lose Blätter Papier gekritzelt und in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgefeilt hatte. Keine Minute brauchte der Computer, um Gödels Beweis für gültig zu befinden. […] Die Existenz Gottes kann fortan als gesichertes logisches Theorem gelten.

(Spiegel)

Woher wissen wir, dass es Gott gibt? Weil uns die Beweise oder Indizien überzeugen? Wie schade wäre es, wenn uns eine kalte Beweisführung ausreichen würde, um die Existenz Gottes zu bestätigen. Es gibt etwas, dass weit mehr bedeutet als Beweise: die persönliche Erfahrung. Beweise und Argumente mögen den Glauben stärken und Zweifel vertreiben. Aber sie machen uns nicht wirklich glücklich. Der überzeugendste Beweis der Existenz Gottes für den Gläubigen ist immer noch der Satz: Ich habe Ihn erlebt.

„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist“ (Hebräer 11 Vers 6).