Bewiesen oder erfahren? - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Bewiesen oder erfahren?


Donnerstag, 12. September 2013

Bewiesen oder erfahren?

Jetzt sind die letzten Zweifel ausgeräumt: Gott existiert tatsächlich. Ein Computer hat es mit kalter Logik bewiesen – das MacBook des Computerwissenschaftlers Christoph Benzmüller von der Freien Universität Berlin. Benzmüller hat seinen Computer auf eine Formelfolge angesetzt, die der legendäre österreichische Mathematiker Kurt Gödel zuerst um das Jahr 1941 auf ein paar lose Blätter Papier gekritzelt und in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgefeilt hatte. Keine Minute brauchte der Computer, um Gödels Beweis für gültig zu befinden. […] Die Existenz Gottes kann fortan als gesichertes logisches Theorem gelten.

(Spiegel)

Woher wissen wir, dass es Gott gibt? Weil uns die Beweise oder Indizien überzeugen? Wie schade wäre es, wenn uns eine kalte Beweisführung ausreichen würde, um die Existenz Gottes zu bestätigen. Es gibt etwas, dass weit mehr bedeutet als Beweise: die persönliche Erfahrung. Beweise und Argumente mögen den Glauben stärken und Zweifel vertreiben. Aber sie machen uns nicht wirklich glücklich. Der überzeugendste Beweis der Existenz Gottes für den Gläubigen ist immer noch der Satz: Ich habe Ihn erlebt.

„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist“ (Hebräer 11 Vers 6).

Johannes Berthin

2 Kommentare to “Bewiesen oder erfahren?”

  1. Nichtsnus schreibt:

    “Der überzeugendste Beweis der Existenz Gottes für den Gläubigen ist immer noch der Satz: Ich habe Ihn erlebt.”

    Was haltet ihr von dem Satz “Ich habe Ihn erlebt”, wenn er so da steht?

    Ich habe Ihn, ER lebt.

    Denn ist unser Gott nicht ein lebendiger Gott?

    Wenn ich mir dagegen anschaue, was die von der katholischen Kirche als ihren Gott ansehen – den Abdruck eines Toten auf einem alten weißen Laken (Turiner Grabtuch) bzw. eines Toten immer noch an seinem Kreuz hängend, wobei jener Mensch, von dem der Abdruck oder das andere Bildnis stammt, noch nicht einmal hier bei uns ist, sondern sich irgendwo im Nirgendwo befindet – dann stellt sich doch die Frage: Wem folgen all die Millionen angeblichen Christen, wenn sie den Papst als dessen Stellvertreter auf Erden anerkennen?

    Ein Gott, den man erleben kann, der muß hier und jetzt unter uns leben, und weil ER das tut, deshalb lebt ER. Und wenn ER selbst jetzt unter uns lebt, so daß er erlebt werden kann, dann hat ER auch keinen Stellvertreter nötig. Denn ER ist ja selbst als der lebendige Gott bei uns. Da fragt sich: Wenn der Papst nicht den lebendigen Gott vertritt, der jetzt bei uns ist, weil ER nur so für uns erlebbar ist, welchen Gottes Stellvertreter mag er denn dann sein?

    Um Gott erleben zu können, muß ER bei uns sein. Aber ein Gott, der in den Himmel hinaufgefahren ist und sich irgendwo im Nirgendwo befinden soll und auf dessen Rückkehr gewartet wird, der kann jetzt logischer Weise nicht bei uns sein. Was zudem bedeutet, all jene, die auf die Rückkehr ihres Gottes warten, die können Gott unmöglich erleben, weil ER dafür in diesem Augenblick bei ihnen sein müßte, und zwar lebendig und nicht als toter Mensch an einem Kreuz hängend oder als Ganzkörperabdruck auf einem alten Leinentuch.

    Ich habe Ihn, ER lebt!

  2. P. Vogel schreibt:

    Wie schön ist es zu wissen, wie aufmunternd und wie stärkend ist es doch aus Gottes Wort den Werdegang zu wissen. Der Herr Jesus, wahrer Mensch und wahrer Gott, ER hat das Maß von Liebe und Barmherzigkeit voll gemacht. ER ging zum Vater bis zu SEINER ersten Wiederkunft… und füllt diese entstandene Lücke mit dem Heiligen Geist.

    ER selber bezeugt dies, dieser bewundernswerte und liebende Heiland:

    Joh 14,26 Der Sachwalter {O. Fürsprecher, Tröster} aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, jener wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

    Joh 15,26 Wenn aber der Sachwalter {O. Fürsprecher, Tröster; so auch Kap. 16,7} gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird er von mir zeugen.

    Ein Lied kündet davon…

    Fürchte dich nicht länger, sieh, Ich bin mit dir!
    Das ist meine Leuchte auf dem Wege hier.
    Durch die Wolken funkelt der Verheißung Licht:
    Siehe, Ich bin bei dir, und Ich verlasse dich nicht!

    Refrain:
    Nein, niemals allein! Nein, niemals allein!
    So hat der Herr mir verheißen. Niemals läßt Er mich allein.
    Nein, niemals allein! Nein, niemals allein!
    So hat der Herr mir verheißen. Niemals läßt Er mich allein.

    Lilien mögen welken, Rosenduft verweh’n,
    Sonne sich verdunkeln, dennoch bleibt es steh’n;
    Jesus, meine Wonne, Er, mein Sonnenschein,
    wird mich nie verlassen, Er läßt mich nimmer allein!

    Ist der Pfad auch dunkel, droht manch’ Übel mir,
    hör’ ich Ihn doch sagen: Kind, Ich bin bei dir!
    Droben werd’ ich schauen Jesu Angesicht,
    jubelnd wird’s dann tönen: Nein, Er verließ mich hier nicht!

    Gelobt sei der Name des Herrn.

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.