Ein Gott der Güte - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Ein Gott der Güte


Freitag, 13. September 2013

Ein Gott der Güte

Schaut man ins Alte Testament und dort insbesondere ins 2. Buch Mose (Exodus), so finden wir Gott als einen eifernden Gott, der Israel sein Gesetz vorlegt, der im Dunkeln wohnt, dem das Volk Israel am Berg Horeb nur unter Todesstrafe nahen konnte und der unerbittliche Forderungen seiner Heiligkeit an die Menschen richtete. 

Aber entsprach das wirklich seinem Wesen?

Nein, wir Christen wissen, dass Gott Liebe ist und nicht "Gesetz". Er hat sich in Seinem Sohn völlig offenbart und nicht im Gesetz. Dieses begegnete nur der Anmaßung Israels, alles tun zu wollen und zu können, was Gott ihm gebot. 

Und doch – selbst mitten in den 10 Geboten in 2. Mose 20 finden wir den Satz: "Ich bin der HERR,  dein Gott…, der Güte erweist auf Tausende hin, an denen, die mich lieben" (2. Mose 20 Vers 6). Ist das nicht bemerkenswert? Mitten in den Ausführungen, die Gottes absolute Heiligkeit betonen, erscheint plötzlich ein Strahl von Gnade. Mir scheint, dass Gott hier kurz den Vorhang beiseite zieht und einen Blick auf sein Wesen zulässt, das neben Licht eben auch Liebe ist…

Den gläubigen Bibelleser freut's! – darf er ja seinen Gott kennen als den Gott, der Liebe ist und der in großer Gnade und Güte zu verlorenen Sündern herabgekommen ist – nicht mit gesetzlichen Forderungen, die wir sowieso nicht hätten halten können, sondern mit und aus reiner Gnade. Aber so dürfen wir das Alte Testament lesen: Mit dem Licht des Neuen Testaments – das gibt echten Gewinn!

Henning Brockhaus

15 Kommentare to “Ein Gott der Güte”

  1. Erich Fromm schreibt:

    "Ein Gott der Güte"

    Das ich nicht lache!

    3:Mose 24:16 und wer den Namen des HERRN lästert, der soll unbedingt sterben!…

    … [Satz von den Blogbetreibern gelöscht]

    Was jetzt? Muss ich jetzt sterben? Ein Jeder muss irgendwann sterben. Oder wollt ihr mich jetzt sofort steinigen?

    2.Mose 35:2 Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebente Tag soll euch heilig sein, zu feiern die Sabbatruhe des HERRN. Wer da Arbeit verrichtet, der soll sterben.

    – All die armen Schwarzarbeiter, die Samstags arbeiten, sind also jetzt des Todes? All die armen Ärzte und Krankenschwestern, Verkäuferinnen, Briefträger, die Bauern, welche ihre Felder auch Samstags bestellen usw. und von denen viele sicher auch Christen sind, die sind also jetzt des Todes? Werden sie irgendwann eines natürlichen Todes sterben oder wollt ihr sie gleich steinigen?

    2.Mose 12:29 Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten,…

    – Der HERR ist also ein Kindermörder. Eine sehr seltsame Art von Güte besitzt euer HERR.

     

    "Und doch – selbst mitten in den 10 Geboten in 2. Mose 20 finden wir den Satz: "Ich bin der HERR,  dein Gott…, der Güte erweist auf Tausende hin, an denen, die mich lieben" (2. Mose 20 Vers 6)."

    [Satz von den Blogbetreibern gelöscht]

    Sagte derselbe HERR nicht: "….denn ich, der HERR, bin dein Arzt! (2.Mose 12:26)"?

    Und sagte Jesus nicht: "Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken; (Lukas 5:31)"

     

    2.Mose 31:14 Und zwar sollt ihr den Sabbat beobachten, weil er euch heilig sein soll. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben; 

    – Wenn jemand, der die Sabbatruhe nicht eingehalten hat, auf Befehl des HERRN sofort gesteinigt worden ist (die bevorzugte Hinrichtungsart des HERRN und seiner Anhänger), wie wollte der HERR ihn dann noch heilen können?

     

     

     

     

  2. P.Vogel schreibt:

    Es ist nicht meine  Absicht zu antworten auf diese Lästerung Gottes. Aber ich habe eine Frage dazu an die Redaktion/Verantwortlichen. Gibt es hier keinen Filter, wie betrüblich ist diese offensichtliche Notwendigkeit, der Fäkalsprache und Lästerung unterdrückt? Das kann doch sogar in Verbindung mit einer automatisierten Antwort an den Lästerer gehen, oder?

  3. Henning schreibt:

    Lieber Herr Fromm,

    Sie verkennen die Bibel völlig. Wir leben nicht mehr in der Zeit des Alten Testaments, der Christ steht nicht unter Gesetz und muss auch nicht den Sabbath halten. Darüber hinaus verkennen Sie Gott ebenfalls. Gott ist gerecht und heilig. 

    Und: Ja, sie werden sterben müssen, denn Gott sagt  Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräerbrief,  Kapitel 9 Vers 27. Und dies wird für Sie ein ewiges Gericht sein,wenn Sie nicht in Ihrem Leben hier vor Gott Ihre Sünden bekennen und an Seinen Sohn Jesus Christus glauben und an sein Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha.

    Im Übrigen möchten wir auf diesem Blog keine gotteslästerlichen Beiträge haben. Ich werde daher Teile Ihres Beitrages löschen. 

    Herzliche Grüße
    Heninng Brockhaus

     

     

     

  4. Erich Fromm schreibt:

    Hallo Henning!

    "vor Gott Ihre Sünden bekennen und an Seinen Sohn Jesus Christus glauben und an sein Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha."

     

    In der Bibel heißt es, Gott ist Geist. Nun, den Geist habe ich immer bei mir, ansonsten wäre ich schon tot. Aber an einen im Fleisch gekommenen Gott, sprich Jesus Christus, zu glauben, das widerstrebt mir. Und warum sollte ich ans Kreuz glauben? Es ist ein Marterinstrument der Römer gewesen. Und daran haben die Römer früher in Massen Menschen aufgehängt und so getötet. Was soll also an einem einzigen Kreuz davon so besonderes sein? Und was ein ewiges Gericht angeht – das mit der Hölle ist eine Erfindung der Kirche. Damit können sie mir wirklich keine Angst einjagen.

    Grüße auch von mir.

     

     

  5. Henning schreibt:

    Lieber Erich,

    nein, ich möchte Ihnen auch keine Angst einjagen, nur auf den Ernst der Situation hinweisen, in der sich ein Mensch, der ein Sünder vor Gott ist, befindet. Gott ist ein Geist, das ist richtig, aber das dürfen Sie nicht verwechseln mit Ihrem menschlichen Geist, ohne den Sie tatsächlich tot wären.

    "Das (Wort vom) Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit." So sagt es die Bibel in 1. Korinther 1 Vers 18. Ihre Worte bestätigen die Wahrheit dieser Aussage. Natürlich ist an dem Kreuz selbst nichts Besonderes, es war ein Marterinstrument der Römer. Was ich meine, ist natürlich das, was an diesem Kreuz geschah, nämlich, dass sich der Sohn Gottes sich dort als Mensch hat richten lassen für meine Schuld. 

    Die Hölle ist keine Erfindung der Kirche, sondern wird in der Bibel ganz deutlich als ein Ort der Qual beschrieben, an dem Sünder ein ewiges, furchtbares Gericht empfangen. In Offenbarung 20 wird sie "Feuersee" genannt. Ich denke, Sie spüren selbst (zumindest ab und zu?), dass mit dem leiblichen Tod auf dieser Erde nicht alles zuende ist.

    Herzliche Grüße
    Henning 

     

     

    Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

     

  6. Erich Fromm schreibt:

    Hallo Henning,

    Sie veranlassen mich, Ihnen noch einmal antworten zu wollen.

    Sie sagen, ich dürfe meinen menschlichen Geist nicht mit dem Geist Gottes verwechseln. In 1.Korinther 3:16 ist folgendes zu lesen:

    "Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"

     

    Demnach, wie viele Geister habe ich denn in mir? Ich nehme an, sie rechnen mich zur Zeit zur Gegenseite, so dass ich den Geist Satans in mir habe. Aber trotzdem wären es dann zwei Geister in mir, nämlich der Geist Satans und mein eigener Geist. Und was Sie angeht, so haben Sie den Geist Gottes in sich und dazu auch noch Ihren eigenen Geist? Ich denke, ein gesunder Mensch hat nur einen einzigen Geist in sich und dieses ist dann trotzdem nur sein eigener Geist. Geht des Menschen Geist aus seinem Körper heraus, dann tritt der Tod ein. Das war sogar bei Jesus so: Siehe JOhannes 19:30 …Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

     

    Jesus hatte also auch nur einen Geist in sich, als er starb. Wer mehr als einen Geist in sich hat, der ist krank; dieses Krankheitsbild heißt Schizophrenie. Doch wenn Jesus auch der Allmächtige war oder ist, dann bestände er ja aus drei Gottheiten, wozu auch ein Heiliger Geist gehört und er hätte dazu noch einen eigenen Geist gehabt, der ihn am Kreuz bei seinem Tod verlassen hätte. Das wäre doch ein bisschen zuviel des Guten, meinen Sie nicht?

    Wenn es darauf ankommt, dann sagen Sie zu dem was Gott gesagt haben soll, das, was die Bibel sagt: "So sagt es die Bibel…" oder "sondern wird in der Bibel ganz deutlich als ein Ort der Qual…". Die Bibel aber ist für mich kein Gott. Denn Gott ist Geist und dies ist der lebendige Geist und dieser bedarf nicht unbedingt eines geschriebenen Wortes, sondern dieser Geist ist es, der Dinge lebendig macht – zu Dingen gehören vor allem Körper aus Fleisch und Blut; und damit z.B. mein Körper lebendig sein kann, braucht es den Geist und das ist genau der, der in mir ist. Und wenn der nicht mehr in mir ist, dann bin ich tot. Und kein Mensch und kein von Menschen aufgeschriebenes Wort kann mir bestätigen, was nach dem Tod passiert. Denn niemand weiß das. Da man bei einer Vollnarkose z.B. auch völlig weggetreten ist und die Ärzte mich auseinanderschnippeln könnten, ich davon absolut nichts mitbekommen würde, wäre ich dann vermutlich gestorben, ohne etwas davon mitbekommen zu haben. Da die meisten Betreffenden nach so einer Vollnarkose aber wieder aufwachen, leben sie zwar weiter, aber von dem was während der Narkose passierte, wissen sie nichts. Da fehlt einfach ein Stück in der Erinnerung. Also, wenn der Geist so stark betäubt werden kann, als ob er gar nicht mehr da ist, wird dies höchstwahrscheinlich dann auch so sein, wenn man gestorben ist. Der Mensch ist dann sozusagen wieder in dem Nirgendwo, wo er auch vor seiner Geburt gewesen ist. Denn wenn noch etwas nach dem Tode kommen würde, dann müßte es logischerweise auch so sein, dass derselbe Geist des selben Meschen auch schon vorher existieren müßte. Da wir von dem was vor unserer Geburt gewesen ist, nichts wissen, und das mit dieser spirituellen Sache mit der Seelenwanderung ist sowieso dann widerschristlich, so vermute ich, dass auch nach unserem Tod einfach nichts ist. Außer nur Ruhe und Dunkelheit, was dem Nichts gleichkommt und wir davon bewußt nichts mitbekommen. Weil ohne Geist sind wir nichts weiter, als leblose, unbewußte Materie.

    Schöne Grüße

     

     

     

     
     

  7. Henning schreibt:

    Hallo Erich,

    eigentlich möchte ich hier jetzt keine Diskussion anfangen, denn ich fürchte, dass dies zu nichts führt. Wir als Betreiber dieses Blog möchten keine Streitigkeiten über die Bibel führen und darüber, ob sie die Wahrheit ist. Wir glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist, und zwar vom ersten bis zum letzten Wort.

    Dennoch möchte ich noch kurz auf einige Punkte eingehen, dann aber dies beenden. Der Vers aus dem ersten Korintherbrief, den Sie zitieren, zeigt, dass der Gläubige den Geist Gottes wohnend in sich hat. Der Heilige Geist ist Gott genauso wie Gott, der Vater und Gott, der Sohn. Er ist eine Person, die in dem Gläubigen wohnt und ihn leiten will. Das schließt nicht aus, dass ich einen menschlichen Geist habe, damit meine ich die Seele, die ein Mensch hat.

    In Ihnen wohnt – so vermute ich, wenn ich Ihre Worte lese – der Heilige Geist NICHT. Denn dieser nimmt nur Wohnung in Menschen, die an Christus glauben un wissen, dass Er für sie gestorben ist. Aber dies heißt nicht, dass der Geist Satans (diesen Ausdruck kennt die Bibel eigentlich nicht) in Ihnen wohnt. Wohl hat Satan seine Engel (böse Geister) zur Verfügung, die ihm zur Hand gehen und es kann auch sein, dass ein Mensch von einem solchen Geist besessen ist. Aber das ist die Ausnahme. Gottes Wort spricht davon nur im Ausnahmefall (so z.B. in manchen Begebenheiten, wo Menschen von Dämonen besessen waren in den Evangelien). 

    Der Herr Jesus hatte auch einen menschlichen Geist (seine Seele), aber natürlich war Er in Vollkommenheit durch den Heiligen Geist geleitet und von Ihm erfüllt. Das schließt sich, wie gesagt, nicht aus.

    Viele Grüße
    Henning

  8. noname schreibt:

    Guten Abend an alle!

    Ich freue mich sehr über manche Ihrer geäußerten Gedanken Hr Fromme, wenngleich ich Blasphemie zu tiefst verachte. Auch wenn sie jetzt lachen; keine Sünde wird ungestraft bleiben, entweder tragen Sie das volle Maß der Strafe, oder Sie nehmen das Werk von Golgatha an, dort, wo jemand anders die volle Gewalt der Sünde durchschritten hat. Lesen Sie bitte die Bibel bezüglich Golgatha! Lesen Sie bitte das Johannesevangelium. Sie werden erkennen, warum der Kreuzestod Jesu kein gewöhnlicher Akt römischer Gewalt war.

    Ich freue mich sehr, dass Sie anschließend noch einige Gedanken über das geäußert haben, was sie sich vorstellen, was nach dem Leben kommt; nämlich – nichts. Ihre Argumentation und Herangehensweise an dieses Thema lässt schließen, dass Sie sich bereits einige Gedanken darüber gemacht haben. Das ist normal, müssen wir doch immer wieder erkennen wie kurz das Leben ist, wie schnell die Tage dahin rennen.
    Ich möchte gar nicht viele Worte zu Ihren Argumenten schreiben, sind es doch durchdachte, menschlich logisch erscheinende Ansätze.
    Nur einen Rat: Fragen Sie sich einmal, was wäre, wenn Sie sich täuschen würden. Nun werden Sie sicher erwidern, dass ich mir diese Frage doch auch einmal stellen sollte. Ja und da haben Sie recht. Doch, und jetzt befinden wir uns in dem Bereich menschlicher Logik, der so unvollkommen, unvollständig und flach ist, was würde Sie erwarten, wenn Sie sich täuschen, was würde mich erwarten?
    Einen Hinweis: Lesen Sie die Bibel, dort werden Sie erfahren, was Sie erwarten könnte.
    Noch einen Hinweis: Lesen Sie die Bibel, dann werden Sie erfahren, was Sie erwarten wird!

    Sofern Sie keine Bibel zur Hand haben, werde ich oder die Unterhalter der Seite Ihnen gern eine schenken, sofern Sie aufrichtig darin lesen möchten.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie wissen wo Sie die Augen aufschlagen, falls die Ihrigen hier auf Erden endgültig zugehen würden. Wann das sein wird? Vielleicht in 20 Jahren, vielleicht aber auch in 20 Minuten. Seien Sie bereit!

  9. Henning Brockhaus schreibt:

    Vielen Dank für diese nützliche Ergänzung! Ich kann ihr nur zustimmen und Sie bitten, Herr Fromm, die Bibel, Gottes Wort, zu lesen…

  10. Erich Fromm schreibt:

    @ noname und @ Henning

    Danke, dass sie sich so viele Gedanken um mich gemacht haben. Ob sie es glauben oder nicht, ich habe die Bibel gelesen. Ich begann auf Anraten eines Christen beim Matthäusevangelium, las mich dann bis zum Ende des NT durch, dann las ich Hesekiel und dann hin und her alle Bücher des AT, bis ich zuletzt das Buch Josua anfing. Im AT war mir ja schon viel Blutrünstigkeit begegnet, aber was ich dann unter Josua zu lesen bekam, das schlug dem Faß doch den Boden aus und ich habe dieses Buch zuerst nicht zuende lesen können, weil ich einfach geschockt war. Geschockt deshalb, weil derselbe Gott im NT von Nächstenliebe zu allen Menschen spricht, er aber einer ausgewählten Gruppe von Menschen im AT die Berechtigung dazu erteilt, ein ganzes Volk – die Kanaaniter – entweder abzuschlachten oder aus ihrem angestammten Land zu vertreiben. Da sagte ich mir und der Verdacht schwelte schon vorher in mir durch das Lesen der anderen Bücher der Bibel: Halt, da kann etwas nicht stimmen. Und diese Meinung verfestigte sich mit der Zeit immer mehr. Derselbe Gott, der das Gebot: Du sollst nicht töten erlassen hat, der gab den Auftrag zur Ermordung eines ganzen Volkes, nur damit die aus Ägypten ausgezogenen Knechte, die eigentlich Zeltbewohner/Nomaden waren und sein sollen, zu Grund und Boden kamen. Hört sich fast schon nach Hitler an, der sagte: Er brauche Raum für sein Volk. Jedenfalls, mit Nächstenliebe und dem Halten der 10 Gebote, hatte das absolut nichts zu tun.

    Und was die Bibel an sich angeht, sie kennen die Bibel und leben danach. Stellen sie sich einmal vor, dieses Buch gäbe es nicht. Dann hätten sie keine Lehre nach der sie gehen könnten. Von Jesus wüßten sie so gut wie nichts. Sie nehmen die Bibel als die volle Wahrheit an, ja wie sie sagen, jedes einzelne Wort davon wäre wahr, dabei ist davon auszugehen, dass diese Schrift noch nicht einmal korrekt ins Deutsche übersetzt worden ist, weil es im Grunde gar nicht möglich ist, denn es fehlt dem Hebräischen an wichtigen Transmittern in der Sprache und überdies macht das Hebräische keinen Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukünft. Deshalb ist es auch für uns so schwierig, die Bibeltexte richtig zu interpretieren (vor allem die Offenbarung des Johannes), geschweige denn, dass es traurig ist, dass dies überhaupt notwendig ist.

    Dazu ein Beispiel: 1.Mose 4:1 kennen sie. Dem Hebräischen fehlt aber das Wörtchen "mit". Rein wörtlich übersetzt, müsste folgender Satz so lauten: "Ich habe einen Mann erworben, den HERRN (Jahwe)." Es geht dabei jedoch um den KAIN, den Erstgeborenen von Eva. Weil das die Übersetzter ratlos machte, dichteten sie dazu: "mit Hilfe des" HERRN. Wie kann es da noch sein, dass ein JEDES Wort, das Wort Gottes ist, wenn die Übersetzer schon das ihre dazugedichtet haben? Und wie oft mag das insgesamt was die Bibel angeht passiert sein?

    Und was die oben genannte Sache nun angeht mit dem Kain, wenn von Anfang an nun schon Zweifel aufkamen, was nun Wahrheit ist oder nicht, wie will man denn als Bibelleser einer deutschen Übersetzung wissen, was wirklich noch richtig ist und was nicht? Was mich angeht, sie mögen anders darüber denken, kann ich die Bibel so nicht als das reine Wort Gottes akzeptieren.

    Und zum Schluss noch, was der Tod nach sich ziehen mag oder nicht, so wird sich ein jeder von uns doch davon überraschen lassen müssen, ob nun mit oder ohne Bibel oder Koran oder was auch immer. Angst davor zu haben bringt nichts und man kann für sich hoffen, dass nach dem Tod es noch nicht ganz zu Ende ist, aber mehr als die Hoffnung hat auch ein Christ nicht. Und selbst wenn nach dem Tod nichts mehr kommen würde, wäre das denn wirklich so weiter schlimm?

     

    noname sagte mir: "Seien sie bereit!"

    Lieber Herr noname, ich bin immer bereit! Und was ist mit Ihnen? Ich wäre bei der Geburt fast zusammen mit meiner Mutter gestorben und mit ca. 12 Jahren, weil ich keine Luft bekam, obwohl euer Gott der Welt den Sauerstoff gegeben haben soll. Es heißt in der Bibel: Wer leidet oder gelitten hat, der hat das Leben gefunden. Nun, vielleicht habe ich deswegen keine Angst vor dem Sterben. Eigentlich warte ich sogar täglich darauf, das es einfach passieren möge, denn diese Welt hier und vor allem die Menschen, die kotzen mich an.

    Beste Grüße

  11. Chris schreibt:

    Erich Fromm, ja, das ist alles sehr brutal und grauenvoll – ich kann Sie sehr gut verstehen. Ich entferne mich derzeit von Gott und suche ihn doch immer wieder und wieder. Ich will nichts mehr wissen von Leben und Tod, der Welt und all den Dingen … Was die Bibelübersetzungen angeht, so ist vieles tatsächlich nicht wortwörtlich übersetzt. Ich weiß das, da ich Hebräisch spreche. So steht z.B. in vielen Übersetzungen bezüglich 3. Mose 20,13, daß man die Homosexuellen "unbedingt töten muß", daß "Blutschuld" auf ihnen lastet und ähnliches. Im originalen hebräischen Text steht das so aber gar nicht. Es steht ganz nüchtern und einfach da. Die Übersetzer waren aber wohl so angeekelt von uns Homosexuellen, daß sie den Text unbedingt verschärfen wollten, was Wortwahl und Formulierung angeht. Klar, Sünde ist und bleibt es. Aber bewußt scharfe Worte hinzuzufügen, die dort nicht stehen, ist sehr schade. Aber was soll's? Was macht das schon! Ist das wirklich wichtig? Hängt von jeder Silbe unser Leben ab? Müssen wir uns an jedem Adjektiv oder Adverb ergötzen? Soll jeder Satz sättigen? Am Ende bleibe zumindest ich doch sowieso hungrig zurück!

    Um mal Ingeborg Bachmann zu zitieren: "Soll doch. Sollen die anderen. Mein Teil, es soll verloren gehen."

  12. P.Vogel schreibt:

    @Chris

    Das wir in der Zeit des NT leben… und die Gerichte/Strafen des AT nicht vollzogen werden, weißt Du sicher. So wie Sünde bei Reue und Bitte um Vergebung sofort und endgültig vergeben wird… so wird unvergebene Sünde vor dem Richterstuhl dereinst geahndet. Das Heil in Christi Blut abzulehnen, wegen der "heute" sehr stark empfundenen Gerichte Gottes, das ist Selbstschädigung. Die Ereignisse des AT sind ohnehin nicht veränderbar… und Gottes Handeln ist gerecht und entsteht auf dem Fundament SEINER Heiligkeit. Unsere menschliche Empfindungsmöglichkeit reicht nicht um Gottes Handeln zu werten oder gar zu verstehen.

    So steht z.B. in vielen Übersetzungen bezüglich 3. Mose 20,13, daß man die Homosexuellen "unbedingt töten muß", daß "Blutschuld" auf ihnen lastet und ähnliches. Im originalen hebräischen Text steht das so aber gar nicht.

    Es wäre schon nett wenn Du die "Übersetzungen" anführen würdest, meine Suche hat dieses Ergebnis "unbedingt töten muß" nicht ergeben.

    "Im originalen hebräischen Text steht das so aber gar nicht." Das vermag ich nicht zu prüfen, kannst Du eine Hilfestellung anbieten?

    Vielleicht findet sich ja auch eine Lser mit entsprechenden Kenntnissen. Mir geht das nicht recht ein, das Übersetzer da aus sich und Abneigung gegen einen bestimmte Sünde etwas verschärfen.

  13. noname schreibt:

    Guten Tag wünsche ich allen!

    @Chris:
    Unabhängig deiner Ansichten und hebräisch Kenntnissen möchte ich dir etwas zu 1. Mo 20 sagen: Wenn wir dieses Kapitel so lesen, ja den ganzen Umfang und Rahmen beachten, wird eines deutlich: Die Sünde bzw. der Sünder verdient in dem gerechten, heiligen Zorn Gottes den Tod. Das weißt du sicher. Der Sünde Sold ist der Tod. Das erkennen wir ganz deutlich, wenn wir das AT lesen, die wiederwärtigen und abartigen Taten der Menschen und das gerechte Gericht Gottes über die Menschen sehen.
    Wenn wir unsere Blicke dann nach Golgatha hinwenden, sehen wir den Einen, der kam, um diese Strafe völlig zu bezahlen. Für jeden, der dieses Werk in Anspruch nimmt. Auch für Sünder, wie sie uns in 3. Mo 20 gezeigt werden.
    Wenn ich dieses Werk in Anspruch genommen habe, wenn ich nun in Ihn bin, etwas völlig Neues, dann hat das Gesetz seinen Zweck erfüllt, nämlich mir zu zeigen, dass ich Vergebung brauche. Mehr nicht. Es ist keine Lebensregel für dich und für mich, das müssen wir in diesen Tagen betonen.
    Die “Lebensregel” eines Wiedergeborenen ist sein Herr selbst. Wollen wir nicht vielmehr Ihn betrachten, wie wir Ihn in Seinem Wort sehen, statt uns an (nach deiner Auffassung) vermeintlichen Übersetzungsfehlern im Gesetz zu streiten? Dad Gesetz macht einen Wiedergeborenen nie glücklich, ist es doch für ihn gar nicht bestimmt(1.Tim.1,9).
    Unser Teil ist es, in Ihm, in der Kraft des Heiligen Geistes zu wandeln, den alten Menschen für Tod zu halten(mitsamt allen seinen sündigen Neigungen, auch Homosexualität!!) und Ihn durch unseren Wandel zu Ehren.
    Dazu wünsche ich dir, allen Lesen viel Kraft, Klarheit uns Gehorsam!

    @Hr. Fromme:

    Ich freue mich sehr, Lesen zu dürfen, dass Sie die Bibel nach eigener Aussage so intensiv gelesen haben. Da scheinen Sie mir ja weit voraus zu sein, gibt es doch in meiner Bibel noch Seiten die ich, wenn überhaupt, lediglich überflogen habe.
    Darf ich Ihnen etwas sagen? Es gibt Menschen, welche die Bibel gleichsam nach dem zweiten Male hingelegt haben und keine Hilfe, keine Antworten darin finden konnten. Doch wissen Sie, und das finde ich so wunderbar, diese Menschen haben die Bibel noch ein drittes Mal aufgeschlagen, weil die Nöte, die Lasten, Schmerz, Leid und Ungewissheit sie nicht verschont hatte, ja sie wahrlich dorthin “getrieben” hatte. Und das finde ich so wunderbar: diese Worte schlugen dann mit einer solchen Gewalt und Macht in ihr Herz, zeigten ihnen mit aller Deutlichkeit Antworten auf ihre Fragen, sodass sie innerlich tief gebeugt auf die Knie vielen und ihre ganze Last dem Herrn Jesus übergaben, Sein Werk von Golgatha persönlich in Anspruch nahmen.

    So möchte ich obiger Bitte nocheinmal allen Nachdruck verleihen: Lesen Sie bitte ein weiteres Mal die Bibel! Lesen Sie den Römerbrief, lesen Sie bitte das Johannesevangelium!

    Sie haben ein leidgeprägtes Leben hinter sich. Das berührt mich sehr. Möchten Sie doch die Bibel noch einmal lesen, mit offenem Herzen, offenen Ohren und offenen Augen. Gott wird Sich Ihnen offenbaren! Sie werden den Sinn des Lebens erkennen, werden tiefen Frieden und innige Freude erfahren trotz oder gerade wegen alles erlebten Leidens.

    Ich bete für Sie, so gerne würde ich mich doch einmal persönlich mit Ihnen unterhalten.

    Ganz herzliche Grüße an alle Leser!

  14. Chris schreibt:

    @P.Vogel:

    … Blutschuld lastet auf ihnen. (Luther 1984)

    … ist dies eine widerliche Tat. Beide sollen mit dem Tod bestraft werden, ihre Schuld fällt auf sie zurück. (Hoffnung für alle)

    … und sie sollen unbedingt getötet werden … (Schlachter 2000)

    … haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden; ihr Blut findet keinen Rächer. (Gute Nachricht Bibel)

    … beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen. (Einheitsübersetzung)

    Wenn ein Mann Geschlechtsverkehr mit einem Mann hat, müssen beide mit dem Tod bestraft werden. Sie haben etwas Verabscheuungswürdiges getan und schwere Schuld auf sich geladen. (Neues Leben)

    … haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden. Die Blutschuld dafür lastet auf ihnen. (Neue evangelistische Übersetzung)

    … sie sollen gewiss getötet werden … (Elberfelder, 2009)

    … sie müssen getötet werden … (Elberfelder)

    Original: תועבה עשו שניהם מות יומתו דמיהם בם׃
    Nahezu wörtlich: Gräuel haben beide getan; des Todes werden/sollen sie sterben; ihr Blut ist auf/in ihnen. (Im Hebräischen kann man das Futur auch benutzen für „sollen“.)

    Du siehst, was für teils total extreme Abweichungen vorliegen. Den Vogel schießen hier ja nun wirklich die „Gute Nachricht“ sowie die „Neues Leben“ ab. Wenn ich daran denke, daß ich nach meiner Bekehrung die „Gute Nachricht“-Übersetzung gelesen habe, wird mir schlecht. Ich will gar nicht wissen, wieviele Stellen da überhaupt noch mit dem Originaltext übereinstimmen.

    Man möge mich nicht falsch verstehen: Die Bibelstelle bleibt auch im Original schon eindringlich genug, dann aber bewußt völlig anderslautende Formulierungen zu gebrauchen, die in keiner Weise mit dem Original übereinstimmen und eine völlig andere, nämlich krassere (emotionale) Wirkung auf den Leser haben, halte ich für unverschämt und frech.

    Ich kann auch sagen: „Ein Vergewaltiger sollte des Todes sterben“, nur damit jemand anderes daraus sagt, ich habe gemeint, einen Vergewaltiger „muß man mit einem Stein den Schädel einschlagen und ihm das Glied abschneiden. Sein Blut findet keinen Rächer“. Ist nun klar, was ich meine?

    Oder wie wäre es mit der Stelle, bei der es um den Herrn Jesus und die Ehebrecherin geht? Sollte man da nun schreiben: „Und Jesus sprach: ‚Haben sie dir nicht den Schädel zertrümmert, du Schlampe? … So hau‘ ab, du schäbige Nutte, und sündige nicht mehr!“?

    Das will doch keiner!

    Eine wirklich bemüht wortreue Übersetzung dieser Bibelstelle hat übrigens Leopold Zunz. (Die Heilige Schrift; Victor Goldschmidt Verlag Basel, 1995)

  15. P.Vogel schreibt:

    @Chris,

    danke für die Mühe. Leider verstehe ich Deine Aufregung/Empörung nicht so recht. Da sind ja nun keine erheblichen Unterschiede sichtbar, wie ich meine. Lediglich die Intensität der Forderung weist Unterschiede auf. Vielleicht wäre es richtig zu Übersetzern, über das was Dich stört, Kontakt aufzunehmen?

    Dazu sehe ich einen erheblichn Unterschied ob ein Übersetzerteam (keiner wird das allein verantworten) die damalige Bestimmtheit einer Strafe variiert oder ob man (wie Dein gewähltes Beispiel es aufzeigt) dem Herrn Jesus solche Wort in den Mund legt.

    Nun braucht ja niemand wegen dieser, oder einer, Sünde Angst vor Vollzug der Todestrafe bangen, egal wie heftig sie gefordert wurde/wird. Der reuige Sünder kann Vergebung erlangen… entgeht dem Gericht sofern er "und sündige nicht mehr" befolgt.

    Das zählt, für Leben und Ewigkeit.

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.