Nach vorne statt nach hinten schauen - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Nach vorne statt nach hinten schauen


Dienstag, 24. September 2013

Nach vorne statt nach hinten schauen

Zu einem umsichtigen Autofahren gehört ein ständiger Blick in den Rück- und die Seitenspiegel. Durch das Beobachten des Umfeldes können Gefahren frühzeitig erkannt und verhindert werden.

Doch die Hauptblickrichtung kann nur nach vorne sein.

Auch ein Christ blickt gerne zurück, um die Güte Gottes zu sehen und dadurch Mut für den vor ihm liegenden Weg zu gewinnen. Doch er kennt auch sein Versagen und wird in Zukunft Acht haben.

Ein ständiges Zurückblicken ist auch nicht richtig. Die Probleme vergangener Tage sollen uns nicht mehr beschäftigten.

Mich umfingen die Fesseln des Todes, und die Bedrängnisse des Scheols erreichten mich; ich fand Drangsal und Kummer. (Psalm 116 Vers 3)

Der Dichter des Psalms blickte auch zurück. Er denkt an eine Zeit, die ihm sehr viel Not bereitet hat. Doch er denkt auch daran, wie Gott ihn gerettet hat.

Kehre wieder, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn der HERR hat wohlgetan an dir. Denn du hast meine Seele errettet vom Tod, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Sturz. (Vers 7 und 8)

Als er merkte, dass ihn das Vergangene beunruhigte, schaute er wieder nach vorne. Er wollte sich nicht beunruhigen lassen.

Zu sehen, dass Gott einem wohlgetan hat ist eine große Ermunterung für die Seele. Nach vorne schauen und auf Gottes weitere Führung völlig vertrauen ist ein gutes Heilmittel.

Johannes Berthin

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