Kein Alleingang im Glaubenskampf - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Kein Alleingang im Glaubenskampf


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Kein Alleingang im Glaubenskampf

Kurz nachdem das Volk Israel das Rote Meer durchzogen hatte, kam Amalek und griff das Volk an. Mose ging während des Kampfes auf einen Berg, um für den Sieg zu beten (2. Mose 17, Verse 8-13). Heute haben wir als Christen nicht mehr Kämpfe gegen andere Völker zu kämpfen, aber doch geistliche Kämpfe (Epheser 6 Vers 12).

Vielleicht hast Du auch ganz spezielle Kämpfe gegen Sünde, die Du hasst, aber immer wieder tust (Römer 7 Vers 19). Ganz wichtig ist, wie Mose mit diesem Kampf zu Gott zu kommen und Dir einzugestehen, dass Du aus eigener Kraft nicht gewinnen kannst.

Mose hatte aber noch Aaron und Hur bei sich auf dem Berg. "Und die Hände Moses wurden schwer…und Aaron und Hur unterstützten seine Hände…und Josua streckte Amalek und sein Volk nieder mit der Schärfe des Schwertes" (2. Mose 17,12-13). Ohne Aaron und Hur hätte das Volk Israel den Kampf verloren. So kann es auch für Dich sehr hilfreich sein, Dich und Deine Kämpfe einer oder auch mehreren Personen anzuvertrauen, die Dich unterstützen (ein guter Freund oder eine Person, die mehr Erfahrungen mit dem Herrn gesammelt hat). Auch aus eigener Erfahrung kann ich schreiben, dass es sehr hilfreich ist jemanden zu kennen der Dich ermuntert, mit Dir und für Dich betet, aber auch ermahnt und Gefahren aufzeigt. Schließlich sind wir Gläubigen keine Einzelkämpfer sondern "ein Körper", wo die Gläubigen füreinander da sind (sein sollten).

Daniel Mauden

1 Kommentar to “Kein Alleingang im Glaubenskampf”

  1. P.Vogel schreibt:

    Nicht der Kampf gegen andere Völker… gleichwohl mit Religionen und Gruppierungen. Doch der wahre Kampf… den habe ich wohl gegen mich und dem Versagen gegen den Fürsten dieser Welt zu führen.

    Ich denke den beschriebt M. Luther berechtigt mit

    Simul iustus et peccator –  zugleich gerecht und Sünder.

    recht gut. Ergänzend zu Paulus:

    Röm 7,19
    Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.

    Wie gut das der treue Herr den SEINEN die Sinne schärft… das ER ihnen zur Seite steht. ER ist um sie besorgt… nährt und pflegt sie in der Nachfolge…

    Röm 8,34
    wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

    "Nein", so heißt es in einem alten Lied, "nein, neimals allein".

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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