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Ein Geist der Sanftmut


Sonntag, 3. Februar 2019

Ein Geist der Sanftmut

Und Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte? Und er sprach: Weil ich mit dir sein werde; …  (2.Mose 3 Vers 11 – 12)

Wie oft hatte das Volk gegen ihn in der Wüste gemurrt und seine Unzufriedenheit gezeigt. Wie oft hätte Mose an dieser Zusage Gottes zweifeln und resignieren können.

Doch eine kurze Begebenheit aus dem vierten Buch Mose zeigt uns so deutlich seine Gesinnung während der Wüstenreise mit dem Volk Israel.
Jetzt standen sogar Korah und seine einflussreichen Männer gegen ihn auf, indem sie das Priestertum an sich reißen wollten und ihn als den von Gott eingesetzten Führer ablehnten.
Was und wie Mose antwortet ist erstaunlich: Am Morgen, da wird der HERR kundtun, wer sein ist und wer heilig ist, dass er ihn zu sich nahen lasse; und wen er erwählt, den wird er zu sich nahen lassen. (4. Mose 16 Vers 5)

Mose gibt keine harten Widerworte. Wie hätte er doch jetzt zig Argumente für seine Führung des Volkes Israel bringen können. Ganz im Gegenteil: Er stellt sich mit unter das Urteil, welches Gott fällen würde. Wie hätten wir in dieser Situation reagiert? Hätten wir so ruhig wie Mose bleiben und das Urteil ganz Gott überlassen können? Hätten wir vielleicht gemeint durch unsere schlagfertigen Argumente und den dazu noch bestimmenden und lauten Ton Gottes Urteil beeinflussen zu können? Es gibt so viele Situationen in unserem täglichen Leben, bei denen wir ein wenig mehr von der Gesinnung Moses zeigen könnten.

Der Mann Mose aber war sehr sanftmütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Erdboden waren. (4.Mose 12 Vers 3)

Johannes Berthin

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