Güte sagt zu seinem Ehepartner: „Ich weiß, dass du ein Sünder bist und gegen mich sündigen wirst, aber ich weigere mich, deshalb in einer Verteidigungs- oder gar Angriffshaltung zu leben. Ich werde mein Leben dir gegenüber in einer Haltung der Gnade führen, die sich von deiner Sünde nicht beirren lässt“.Wie kannst du aber gütig sein und gleichzeitig wissen, dass hinter der nächsten Ecke schon die nächste Sünde lauert? Weil die Güte ihren Ursprung nicht in dir selbst, sondern in Gott hat. Sie ist kein Kennzeichen deiner Persönlichkeit, sie ist die Frucht des Geistes und ein Ausdruck göttlicher Liebe.Gnade und Güte sind sehr eng miteinander verwoben. Güte ist ein Handeln in Gnade; Gnade ist Nachsicht, die Vergebung vorwegnimmt.

„Vor allem Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.“ (1.Petrus 4,8)