Wachs oder Licht? - Bibel-Blog
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Wachs oder Licht?


Montag, 24. März 2014

Wachs oder Licht?

"Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht", sagte einmal Antoine de Saint-Exupéry (1900-44). Ist das wahr? Natürlich kommt es am Ende darauf an, dass die Kerze brennt. Aber ohne Wachs würde sie nicht brennen. So kommt es bei uns Christen auch nicht nur auf das Ergebnis an – sondern genauso auf den Weg. Es mag durch unser Tun (oder besser: nach unserem Tun) Segen hervorkommen, sogar viel Segen. Aber wenn der Weg (Wachs) nicht Gott gemäß war, hat dies für Gott keinen Wert, selbst wenn Er Segen schenkt. Mose schlug den Felsen, statt mit diesem zu reden. "Da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh" (4. Mose 20,11). War das Ergebnis gut? Ja! War der Weg gut? Nein, deshalb kamen sowohl Mose als auch Aaron nicht ins Land (Vers 12). Lasst uns daher nicht nur auf das Ergebnis sehen, sondern auch in allem biblische Mittel anwenden.

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Wachs oder Licht?”

  1. P.Vogel schreibt:

    Wäre der Weg nicht der Teil von Treue, Gehorsam und Demut… dann hätte der Herr Jesus etwas anderes tun können, als den Weg zum Kreuz zu gehen. In den Tod. Und gelobt sei SEINE Treue und SEINE unaussprechliche Liebe dafür das ER diesen Weg ging.

    Wo das Fleisch den Felsen schlug, auch heute noch in Selbstüberhebung das tut… selber Ergebnis bestimmen möchte… ist doch der Herr Jesus das große Vorbild darin “Wachs” zu sein. ER erfüllte des Vaters Willen in allem vollkommen.

    Gottes Sohn! Anbetend schauen

    1) Gottes Sohn! – Anbetend schauen
    Wir in Dir des Vaters Bild,
    Gottes Herrlichkeit und Gnade,
    Seine Liebe unverhüllt.
    Staunend beugen wir uns nieder,
    Singen Dir, dem Herrn der Welt,
    Der das ganze All erhält,
    Unsre Lob und Dankeslieder,
    Preisen mit der Schöpfung laut
    Dich, o Herr, der sie erbaut.

    2) Gottes Lamm! – Du kamst hernieder
    Aus des Vaters Herrlichkeit,
    Schrittest durch die Welt der Sünde,
    Segen spendend, Gott geweiht.
    Littest stille, ohne Klagen,
    Ließest Dich für unsre Schuld -
    O der wunderbaren Huld! -
    Willig an das Fluchholz schlagen.
    Dank Dir, teures Opferlamm,
    Gottes Sohn am Kreuzesstamm!

    3) Gottes Lamm! – Jetzt weilst Du droben
    Ruhmgekrönt auf Gottes Thron.
    Siegreich hast Du überwunden
    Satans Macht und Menschenhohn.
    Jauchzend singen heil’ge Chöre,
    Seit das große Werk vollbracht:
    Dir, dem Lamme, sei gebracht
    Macht und Herrlichkeit und Ehre!
    Und wir stimmen freudig ein:
    Du bist würdig, Du allein!

    Text: James George Deck vor 1884 / Rudolf Brockhaus 1890

    Segen spendend, Gott geweiht.

    Mose durfte in Schwachheit auf den Vollkommenen, den Christus hinweisen.

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