Es werden heute viele Anstrengungen für den Frieden unternommen. Das Ergebnis ist im besten Fall eine gutgemeinte, aber törichte Einbildung – im schlimmsten Fall ein strafbares Vertrauen auf Menschen – und immer eine Folge der Unkenntnis des Wortes Gottes. Daher sind diese Anstrengungen schließlich zum Scheitern verurteilt.

Die Welt wird den Frieden erst genießen, wenn Gott ihn ihr gibt. Und wann wird Er das tun? Nicht bevor seine Rechte anerkannt werden. Aber dann, welch ein Wechsel! Alle Götzen werden beseitigt sein. Die Bewunderung der Werke des Menschen wird der Ehre, die Gott zukommt, Platz machen. Alle Völker werden miteinander Ihm Ehre geben, bei Ihm Weisheit und Erkenntnis suchen.

Christen, wir haben das Vorrecht, das jetzt schon zu tun. „Lasst uns hinaufziehen“, an diesen Ort, wo der Herr seine Gegenwart verheißen hat. „Er wird uns belehren aus seinen Wegen“ (Micha 4,2). Welch ein Verlust, wenn wir die Zusammenkünfte, wo das Wort Gottes erklärt und betrachtet wird, versäumen. Aber vergessen wir nicht, was die Folge vom Hören seines Wortes sein sollte: „Und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln“ (Micha 4,2Jakobus 1,22)

(Auszug aus „Ährenlese im Alten Testament“ von Jean Koechlin)