Hören oder Fühlen? - Bibel-Blog
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Hören oder Fühlen?


Dienstag, 11. Februar 2014

Hören oder Fühlen?

Kennst Du das auch? Man hat etwas auf dem Herzen das man tun soll, aber weil man sich gerade nicht danach “fühlt”, macht man es einfach nicht oder schiebt es vor sich her. Ich hatte es gerade eben noch, bevor ich angefangen habe zu schreiben, dass mir eigentlich gar nicht so nach schreiben war.

Als Isaak einen seiner Söhne vor sich hatte, um ihn zu segnen, war er sich nicht sicher, wer es war. Die Stimme klang wie die von Jakob, aber seine Hände fühlten sich an wie die von Esau (1. Mose  27, Vers 23). Er entschied nach dem, was er fühlte und traf so die falsche Entscheidung, denn Jakob stand vor ihm. Es kann sein, dass auch in unserem Leben das, was wir “hören”, aus Gottes Wort oder durch den Heiligen Geist, dem, was wir “fühlen”, unseren Gefühle, entgegen steht.

Zwei Beispiele: In Gottes Wort werden wir aufgefordert die Zusammenkommen der Gläubigen nicht leichtfertig zu versäumen (Hebräer 10 Vers 25). Jetzt kann es vorkommen, dass man nicht in der Stimmung ist zu gehen. Dann stellt sich die Frage: Gehe ich zum Zusammenkommen oder bleibe ich zu Hause? Zweitens haben wir alle einen evangelistischen Auftrag (Markus 16,15). Wenn wir konkret den Auftrag erkennen, dass wir in irgendeiner Weise evangelistisch tätig werden sollen, kommen leicht Gefühle der Bequemlichkeit, Unfähigkeit, Menschenfurcht oder sogar der Angst hoch. Es stellt sich wieder die Frage: Komme ich dem Auftrag nach oder bleibe ich zu Hause? Bitte, entscheide Dich immer für das Hören (das ist “Gehorchen”) auf Gottes Wort.

Wenn Du dich für das Hören entscheidest, entgegen Deiner Gefühle, ist Kraft, Freude, Frieden und Ruhe damit verbunden, die aufkommt, während  Du Gottes Willen ausführt oder nachdem Du ihn erfüllt hast – nicht vorher.

Daniel Mauden

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