Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, … (Römer 1 Vers 16)

Wie können wir das zum Ausdruck bringen?

Ich dachte an drei  ganz praktische Situationen aus dem Alltag, auf die der Vers auch deutlich hinweist.

Wenn jemand Dir seine Sorgen eröffnet - dann wirst Du selbstverständlich Anteil nehmen, zuhören, praktische Hilfe anbieten, aber auch sagen: „Ich denke an Dich im Gebet!“ Dieser Satz mag vielleicht für den anderen überraschend sein, aber auch dann dürfen wir unseren Glauben klar bezeugen, (denn ich schäme mich des Evangeliums nicht!)

Das zweite Beispiel ist einfacher. Wir zeigen das „Ich schäme mich des Evangeliums nicht!“, indem wir Ungläubigen sagen als Gemeinde zusammen zu kommen. Wir singen Lieder zur Ehre Gottes und beten gemeinsam. Nein, wir schämen uns des Evangeliums nicht!

Eine dritte Situation ist uns sicher nicht unbekannt. In einer Unterhaltung wird plötzlich über Gottes Wort oder die Person Christi gelästert. Auch dann brauchen wir uns des Evangeliums nicht zu schämen, indem wir uns dann klar davon abwenden.

Warum könnten wir uns denn schämen? Ist es die Angst, wegen des Glaubens ausgelacht zu werden? Was haben wir zu verlieren? Alle Welt ist heute religiös. Sie sucht auf den seltsamsten Wegen das Heil. Sagen wir doch, dass wir die Liebe Christi nötig haben! Denn wir schämen uns des Evangeliums nicht.